Nachdem das Gehäuse mit einer Festplatte ausgestattet wurde, konnte der HD-3510 seinen Dienst als externe Festplatte und als Video-Player aufnehmen. Zum Befüllen wird die externe Festplatte per USB 2.0 an den PC angeschlossen. Unter Windows (ab Version "98 SE") wird das neue Speichermedium automatisch als externer Wechseldatenträger erkannt. Unsere Testplatte lies sich problemlos am Testrechner anschließen und beschreiben. Das kleine Front-Display vom HD-3510 blieb während des Befüllens dunkel. Dies änderte sich erst, als wir das Laufwerk vom PC trennten.

Beim Starten kann man über die Fernbedienung den Videoausgang auswählen
Nach einer kurzen Initialisierungsphase zeigt sich das erste Bild am angeschlossenen Fernseher und zusätzlich auch auf dem Mäusekino-Display. Nach mehrmaligem Betätigen der N/P-Taste, auf der Infrarot-Fernbedienung bekamen wir ein vernünftiges Bild auf den Bildschirm.

Über das Hauptmenü gelangt man in die einzelnen Untermenüs
Das Hauptmenü des Players wirkt durch die wenigen Symbole sehr übersichtlich und erleichtert den sofortigen Einstieg. Im Setup-Menü lassen sich viele Einstellungen für den Player vornehmen. Aber zuerst wollten wir uns mal die einzelnen Untermenüs genauer ansehen.
Nach Drücken des OK-Buttons auf der Fernbedienung befinden wir uns im Video-Menü. Alle Filmdateien und selbst Unterverzeichnisse werden gut leserlich angezeigt. Selbst lange Dateinamen bereiten dem HD-3510 keine Probleme. In einem weiteren, von uns angelegten Unterverzeichnis befinden sich mehrere DVD-Filme. Laut Anleitung soll der Player die einzelnen DVDs als solche erkennen und diese wie an einem DVD-Player mit allen Funktionen abspielen. Das heißt also mit DVD-Menü, Untertiteln und allen verfügbaren Sprachen. Die Navigation über die Fernbedienung ist einfach. Die OK-Taste dient zur Bestätigung und zum Navigieren in den verschiedenen Menüpunkten. Um aus einem Unterverzeichnis wieder herauszukommen, genügt ein OK auf die beiden Punkte, die zum nächst höheren Verzeichnis führen. Wer viel mit dem Total Commander arbeitet, kennt diese Funktion. Nach dem Wechseln in einen der DVD-Verzeichnisse tut sich zunächst nichts. Also wieder zurück und erst einmal in die andern Menü-Punkte hineinschnuppern. AVI-Dateien oder MP3-Dateien ließen sich durch einfaches Auswählen und nach Druck auf die OK-Taste abspielen. Hierbei vergisst man schnell, dass es sich beim HD-3510 nicht um einen DVD-Player mit DivX- und MP3-Support handelt, sondern um ein externes USB-Gehäuse. Um alle Funktionen nutzen zu können, stand uns noch der Weg ins Setup-Menü bevor.
