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modVES Home-Entertainment per Antennenleitung: Der dritte Weg
1 - Der dritte Weg
Ganz ohne eine Direktverbindung des Computers mit dem Fernseher oder einer Netzwerkverbindung per Kabel oder WLAN sendet das modulationsbasierende Video-Entertainment-System (modVES ) Filme, Musik und Bilder über einen eigenen TV-Kanal an alle Fernseher in der Wohnung. Die Steuerung erfolgt über eine IR-Funk-Brücke.
Der erste Teil unseres Hintergrundartikels erläutert wichtige Eigenschaften des modVES-Rechners und zeigt die Vor- und Nachteile klassischer Home-Entertainment-Lösungen auf.

modVES-Grundlagen
Das Thema Home-Entertainment liegt in aller Munde. Zwei Verfahren sind derzeit verbreitet: Die direkte Verbindung des Computers mit dem Fernseher sowie der Einsatz eines Netzwerk-Players. Einen alternativen Weg geht die modVES-Lösung. Sie überträgt die Multimediainhalte (Audio, Video, Bilder) vom Computer über einen eigenen TV-Kanal auf die heimischen Fernsehgeräte. Die Steuerung des Rechners erfolgt über eine IR-Tastatur- und Mauslösung vom Fernseher aus. Um auch Wände passieren zu können, wird das Infrarot-Signal per Funk zum Rechner gesendet und dort wieder in ein Infrarot-Signal umgewandelt. Dort nimmt der Infrarot-Empfänger der IR-Tastatur-/Mauslösung das Signal auf und leitet es zur Verarbeitung an den Rechner weiter.
Die Lösung räumt gleich eine ganze Reihe von Nachteilen aus, die funktionell mit einer Direktverbindung oder dem Einsatz eines Netzwerk-Players verbunden sind. Das modVES-Konzept steht jedoch nicht nur für die Wahl der Übertragungsart und der Rückkanalsteuerung.Vielmehr beinhaltet es eine ganze Reihe von Lösungsansätzen, die über Jahre hinweg erprobt und in zahlreichen Fachartikeln veröffentlicht wurden. Unter anderem gehören hierzu technische Problemlösungen, wie zum Beispiel die Erweiterung der Infrarot-Funkbrücke bei Reichweitenproblemen, Verfahren zur Audio-und Videoaufbereitung in Echtzeit sowie die Integration bestehender Geräte aus der Unterhaltungselektronik in eine Home-Entertainment-Lösung. Jede modVES-Lösung ist um einen Referenzrechner aufgebaut, der die entsprechenden Aufgaben im 24-Stunden-Betrieb erledigt und damit einen wesentlichen Bestandteil der Lösung darstellt. Somit handelt es sich um keine theoretischen Überlegungen sondern vielmehr ein umgesetztes Verfahren.
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