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680i Motherboard-Vergleich I: Asus streikt extrem

09:38 - Freitag, 23. Februar 2007 von Thomas Soderstrom
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2 - Die Testkandidaten im Detail

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Abit IN9 32X-MAX

Abit schickte uns das IN9 32X-MAX. Da die ersten Exemplare einer Fertigungsserie eigentlich für interne Testzwecke gedacht sind, brachte dieses Motherboard keine Revisionsnummer oder ein auslieferungsfertiges BIOS mit, aber das Beta-BIOS, das wir erhielten, war in puncto Frequenzen und Timings optimal eingestellt.

Ausstattung

Abit setzt ein digitales Spannungsreglermodul (VRM) für eine verbesserte Stabilität der CPU ein, besonders beim Overclocking. Einige dieser Komponenten werden vom oberen Teil eines Kupferkühlers mit drei Pipes verdeckt, der gleichermaßen Northbridge wie Southbridge bedient.

Das IN9 32X-MAX bietet Platz für sieben Erweiterungskarten: 2 PCI-Express x16-Steckplätze mit voller Bandbreite, 1 PCI-Express x16-Steckplatz mit x8-Pfaden, 2 PCI-Steckplätze sowie 2 PCI-Express x1-Steckplätze. Die Unterstützung für drei PCI-Express-Grafikkarten (zwei davon im SLI-Modus) ist Standard für Motherboards mit 680i SLI-Chipsatz.

Zu den Annehmlichkeiten des Layouts gehören ein 24-Pin-ATX- und ein 8-Pin-ATX12V-Anschluss an der vorderen bzw. oberen Kante des Motherboards, ausreichend Platz zwischen den DIMM-Halterungen und der Rückseite der oben montierten Grafikkarte sowie die Verwendung aller sieben Steckplatzpositionen für eine verbesserte Unterstützung von Add-in-Karten.

Alle Anschlüsse für Serial ATA und Ultra ATA sind parallel zum Board angebracht, was für mehr Platz unterhalb längerer Erweiterungskarten sorgt, aber ob das wirklich eine so gute Idee ist, hängt in hohem Maße davon ab, wie man das Motherboard ins Gehäuse einbaut. Viele Gehäuse verfügen über einen Laufwerksschacht, der ganz in der Nähe liegt, so dass der Zugang zu diesen Anschlüssen blockiert sein könnte.

Wirklich zu beanstanden sind allerdings der Anschluss für das Diskettenlaufwerk, der an der unteren Kante angebracht ist, und der Audioanschluss für das Frontpanel in der hinteren unteren Ecke. Diskettenlaufwerke mögen zwar bei einem solch modernen Board nicht oberste Priorität genießen, aber wer seine Audioanschlüsse oben im Gehäuse montiert, muss seine Kabel an allen Erweiterungskarten vorbeiführen und hoffen, dass die Kabel auch lang genug sind.

Zu den weiteren Features gehören ein "Port 80"-Diagnosedisplay sowie Einschalt- und Reset-Tasten, die ungefähr in der Mitte der Unterkante des Motherboards platziert sind. Ersteres dürfte vor allem für Overclocker interessant sein, Letzteres ist eher für Techniker und Tester interessant, die das Mainboard im uneingebauten Zustand verwenden.

Abit IN9 32X-MAX (1. Revision)
Northbridge Nvidia 680i SLI (C55XE)
Southbridge MCP55XE
Spannungsregler Digital, 5 Phasen
BIOS M622A-10.A08 (12/01/2006)
266.6 MHz (FSB1066) 266.6MHz (+0.0%)
Anschlüsse und Schnittstellen
Onboard 3x PCIe x16 (1 with x8 pathways)
2x PCIe x1
2x PCI
3x USB 2.0 (2 ports per connector)
2x IEEE-1394 FireWire
1x Floppy
1x IDE
6x SATA 3.0Gb/s
1x Front Panel Audio
1x CD-In
1x S/P-DIF Out
1x Fan 4 pins (CPU)
5x Fan 3 pins (System)
1x Clear CMOS Jumper
1x LED "Port 80" Display
1x Power Button
1x Reset Button
IO panel 2x PS2 (keyboard + mouse)
2x Network
4x USB 2.0
2x eSATA
1x Clear CMOS Switch
1x Digital Audio In (optical)
1x Digital Audio Out (optical)
6x Analog Audio (7.1 Channel, Mic-In, Line-In)
Massenspeicher Controller
MCP55XE 6x SATA 3.0Gb/s (RAID 0,1,5,10)
1x Ultra ATA-133 (2-drives)
Silicon Image SIL3132 2x External SATA
Network
Dual NVIDIA Gigabit Network 2x Marvell 88E1118-MNC1 PHY
Audio
HDA (Azalia) Controller Interface Realtek ALC888 7.1 Codec
FireWire
Texas Instruments TSB43AB22A 2x IEEE-1394a (400 Mb/s)

Das IN9 32X-MAX bringt Realteks HDMI-Compliant ALC888 7.1-Kanal-Audio-Codec mit digitalen optischen Ein- und Ausgängen an der Rückseite mit. Zwei eSATA-Anschlüsse bieten Zugriff auf den SLI3132 Add-in-SATA-Controller, aber der TSB43AB22A IEEE-1394 FireWire 400-Anschluss ist nur über zusätzliche Break-out-Panels für die internen Anschlüsse zugänglich.


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