- Ratgeber für Einsteiger: Das richtige Motherboard
- Sündteurer Umstieg: Vier Platinen für Intel Core 2
- Luxusklasse: 6 Platinen für Pentium D & Conroe
- Luxusklasse: 6 Platinen für Pentium D & Conroe
- ASUS, DFI, MSI: AMD-Platinen mit CrossFire- Unterstützung
- MSI: AMD- Motherboard mit Audigy Sound und Röhrenverstärker
- Der Kampf der Dual-Grafik- Plattformen I
- Die Pentium-Elite II: 955X gegen nForce4 IE
- Die Pentium-Elite I: NForce4-Boards von Gigabyte, Jetway und MSI
- Viel Board für wenig Geld: Sechs i945-Platinen im Vergleich
680i Motherboard-Vergleich I: Asus streikt extrem
- <<
- 1 Bausteine: Nvidia 680i-SLI vs. Intel 975X
- 2 Die Testkandidaten im Detail
- 3 Overclocking
- 4
- 5 Overclocking
- 6 BFG nForce 680i SLI
- 7 Overclocking
- 8 Testkonfiguration
- 9 Benchmarks und Einstellungen
- 10 Audio
- 11 Synthetische Benchmarks
- 12 Synthetische Benchmarks, Fortsetzung
- 13 Synthetische Benchmarks, Fortsetzung
- 14 Fazit
- >>
4 - Asus Striker Extreme
| SHOP | PREIS | VERFÜGBARKEIT | ||
|---|---|---|---|---|
Asus ist der einzige Hersteller im Testfeld, der nicht auf das Referenzdesign zurückgreift, sondern eine Eigenentwicklung auf den Markt bringt. Dennoch scheint auch bei Asus ein anderer Wind zu wehen, denn die Versorgung mit Testmustern gestaltete sich in den letzten Monaten als ungenügend. Wir hoffen, dass diese schlechte Verfügbarkeit nicht zu Verdruss bei möglichen Interessenten und zu einem Reputationsverlust führt. Schließlich war der Service immerhin in den letzten Jahren zufriedenstellend. Doch entscheidend ist nach wie vor der Istzustand.
Ausstattung
Das Erste, was einem beim Striker Extreme auffällt, ist die aufwändige Kühlvorrichtung für Chipsatz und Spannungsreglermodul. Diese Komponenten - ein komplizierter mehrteiliger Kühlkörper für die Northbridge und vier Heatpipes - wiegen wahrscheinlich mehr als der Rest des Motherboards zusammen. Ins Auge fallen auch die weißen und blauen Einsteckplätze, die in starkem Kontrast zur schwarzen Platine stehen.

Wie es die 680i-Spezifikation vorschreibt, bieten die beiden blauen PCI-Express x16-Steckplätze die vollständigen 16 Pfade für jede Karte, was für optimale SLI-Performance sorgen soll, während der weiße x16-Steckplatz mit nur acht auskommen muss. Asus bietet nur drei Erweiterungssteckplätze mit niedriger Bandbreite: zwei PCI- und einen PCI-Express-x1-Steckplatz, während die oberste Steckplatzposition für die eigene Audio-Riser-Karte reserviert bleibt.
Asus hat die ATX- und ATX12V-Anschlüsse vorne und oben untergebracht, was die Kabelführung vereinfacht und gleichzeitig den Anschluss für das Diskettenlaufwerk in eine bequeme Position oben an der Vorderkante bringt, falls man so einen noch benötigt. Der Ultra-ATA-Anschluss ist ebenfalls an einer Stelle untergebracht, die eigentlich ideal wäre, um das entsprechende Kabel zu den oberen Laufwerksschächten zu führen. Leider erweist sich das Herumführen des Festplattenkabels um das ATX-Stromkabel als echte Herausforderung. Schöner wäre es für die Ultra-ATA-Kabelführung gewesen, wenn ATX- und Diskettenanschluss ihre Plätze getauscht hätten, sofern ein solches Design machbar gewesen wäre.
Alle sechs Serial-ATA-Anschlüsse liegen parallel zur Platinenoberfläche, so dass sie ggf. noch unter die herausstehenden Enden langer Grafikkarten in den x16-Steckplätzen zwei und drei passen, aber diese Ausrichtung kann dazu führen, dass die Anschlüsse in einigen Gehäusen vom untersten Einbauschacht blockiert werden. Das übrige Layout ist eigentlich hervorragend, nur der IEEE-1394-Anschluss in der unteren hinteren Ecke dürfte weit von den meisten FireWire-Anschlüssen an der Gehäusevorderseite entfernt sein.
Der Bequemlichkeit dient eine Reihe von beleuchteten Schaltern unten an der Vorderkante (Power, Reset und Clear CMOS). Diese dürften vor allem für Testaufbauten nützlich sein, wobei der Clear CMOS-Schalter erst per Jumper aktiviert werden muss, ehe man ihn benutzen kann.
| Asus Striker Extreme (Revision 1.00G) | |
|---|---|
| Northbridge | Nvidia 680i SLI (C55XE) |
| Southbridge | MCP55XE |
| Spannungsregler | 8 Phasen |
| BIOS | 0402 (11/10/2006) |
| 266.6 MHz (FSB1066) | 266.6MHz (+0.0%) |
| Anschlüsse und Schnittstellen | |
| Onboard | 3x PCIe x16 (1 with x8 pathways)
1x PCIe x1 2x PCI 1x Audio Riser Slot 3x USB 2.0 (2 ports per connector) 1x IEEE-1394 FireWire 1x Floppy 1x IDE 6x SATA 3.0Gb/s 1x Chassis Intrusion Connector 1x S/P-DIF Out 1x Fan 4 pins (CPU) 7x Fan 3 pins (System) 3x Thermal Sensor Connector 1x Power Button 1x Reset Button 1x Clear CMOS Button |
| IO panel | 2x PS2 (keyboard + mouse)
2x Network 4x USB 2.0 2x eSATA 1x IEEE-1394 FireWire 2x Digital Audio In (optical + coaxial) 1x Power Button 1x LCD POST Display |
| Massenspeicher Controller | |
| MCP55XE | 6x SATA 3.0Gb/s (RAID 0,1,5,10)
1x Ultra ATA-133 (2-drives) |
| Silicon Image SIL3132 | 2x External SATA |
| Network | |
| Dual NVIDIA Gigabit Network | 2x Marvell 88E1118-MNC1 PHY |
| Audio | |
| HDA (Azalia) Controller Interface | ADI 1988B 7.1 Codec on Riser Card |
| FireWire | |
| VIA VT6308P | 2x IEEE-1394a (400 Mb/s) |
Für das Striker BIOS 0402 war kein Release-Datum angegeben, daher mussten wir auf das Kompilierungsdatum zurückgreifen.
Welche Anschlüsse fehlen an der Rückseite? Analoge Audio-Funktionen werden mithilfe einer separaten Riser-Karte bereitgestellt, um das Signalrauschen zu verringern. Übrig bleiben optischer und koaxialer Digitalausgang. Asus führt beide Silicon Image SIL3132-Anschlüsse per External SATA nach draußen, außerdem einen der beiden VT6308P IEEE-1394 FireWire 400-Anschlüsse.

Asus fügt ein Diagnose-Display hinzu, wo andere Boards ansonsten nichts zu bieten haben (oder ganz früher einen Parallelanschluss), sowie einen weiteren beleuchteten Einschalter. Auch auf der linken Seite des Anschlusspanels ist noch Platz frei, weil Asus die PS/2-Anschlüsse etwas mehr als 1 cm nach rechts verschoben hat. Das erscheint etwas merkwürdig, denn bislang hat Asus freien Platz auf der linken Seite für eine USB-Wireless-Karte genutzt und an der entsprechenden Stelle einen USB-Anschluss vorgesehen.
- Seite zurück Overclocking
- Seite vor Overclocking