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680i Motherboard-Vergleich I: Asus streikt extrem
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- 1 Bausteine: Nvidia 680i-SLI vs. Intel 975X
- 2 Die Testkandidaten im Detail
- 3 Overclocking
- 4 Asus Striker Extreme
- 5 Overclocking
- 6
- 7 Overclocking
- 8 Testkonfiguration
- 9 Benchmarks und Einstellungen
- 10 Audio
- 11 Synthetische Benchmarks
- 12 Synthetische Benchmarks, Fortsetzung
- 13 Synthetische Benchmarks, Fortsetzung
- 14 Fazit
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6 - BFG nForce 680i SLI
BFG dient als Marke der Wahl für Nvidia-Referenzplattformen. Jeder Referenzplattform-Partner ist für seine eigene Garantie- und Preispolitik verantwortlich und kann das mitgelieferte Zubehör an die eigene Zielgruppe anpassen.
Ausstattung
Nvidia wollte, dass bei Markteinführung bereits eine große Zahl von 680i-Boards verfügbar sein sollte, und mochte daher nicht warten, bis die Partner mit ihren Eigenentwicklungen fertig waren, also gab es die Messlatte vor. Da hier der eigene Ruf auf dem Spiel stand, musste Nvidia sich besondere Mühe geben um sicherzustellen, dass das eigene Referenzdesign auch überzeugen konnte. Strategisch platzierte Aufkleber sollen das BFG nForce 680i SLI von anderen Referenzboards unterscheiden, aber wenn man diese abpult, findet sich darunter doch das vertraute Nvidia-Logo.
Ja, das BFG nForce 680i SLI bringt zwei PCI-Express x16-Steckplätze für ultimative SLI-Performance mit, außerdem einen x16-Steckplatz mit x8-Pfaden zur Unterstützung einer dritten Grafikkarte. Dankenswerterweise werden auch die vier übrigen Steckplatzpositionen genutzt, und zwar für jeweils zwei PCI- bzw. PCI-Express x1-Karten, weil all die x16-Steckplätze mit großer Bandbreite ansonsten Erweiterungskarten ausbremsen könnten, die nichts mit Grafik zu tun haben.

Nvidias Referenzdesign ist das beste der drei, wenn es um den Einbau in ein knapp bemessenes Gehäuse geht, denn nur der Anschluss für das Diskettenlaufwerk sowie zwei der SATA-Anschlüsse würden in einem solchen Fall vom untersten Einbauschacht blockiert werden. ATX- und ATX12V-Anschluss befinden sich in der idealen Position vorne oben, und auch der Ultra-ATA-Anschluss erlaubt eine einfache Verkabelung.
Und wo wir gerade Lobeshymnen singen: Die Frontpanel-USB-Anschlüsse befinden sich in bequemer Reichweite für entsprechende Anschlusskabel neben dem Port 80-Diagnosedisplay. Andererseits befindet sich der Frontpanel-FireWire-Anschluss eher auf der Rückseite des Boards zwischen den Steckplätzen fünf und sechs, und der Audio-Anschluss wurde ganz unten hinten auf dem Board platziert, was die Verkabelung zum Albtraum macht, wenn man die entsprechenden Anschlüsse oben im Gehäuse montiert. Auch der Anschluss für den Einschalter samt LED ist merkwürdig platziert, nämlich zwischen dem Ultra-ATA-Anschluss und dem vierten DIMM-Steckplatz.
Das BFG nForce 680i SLI bietet an der unteren Kante Einschalter und Reset-Taste, ähnlich wie bei den anderen Motherboards. Allerdings sind diese noch weiter hinten angeordnet, direkt unter dem untersten PCI-Steckplatz. Für Tests im uneingebauten Zustand ist das okay, aber nach dem Einbau in ein Gehäuse sind diese Schalter schwieriger zu erreichen als bei der Konkurrenz.
| BFG NFORCE 680i SLI (First Revision) | |
|---|---|
| Northbridge | Nvidia 680i SLI (C55XE) |
| Southbridge | MCP55XE |
| Spannungsregler | 6 Phasen |
| BIOS | P21 (11/29/2006) |
| 266.6 MHz (FSB1066) | 266.6MHz (+0.0%) |
| Anschlüsse und Schnittstellen | |
| Onboard | 3x PCIe x16 (1 with x8 pathways)
2x PCIe x1 2x PCI 2x USB 2.0 (2 ports per connector) 1x IEEE-1394 FireWire 1x Floppy 1x IDE 6x SATA 3.0Gb/s 1x Front Panel Audio 1x S/P-DIF Out 1x Fan 4 pins (CPU) 6x Fan 3 pins (System) 1x Clear CMOS Jumper 1x LED "Port 80" Display 1x Power Button 1x Reset Button |
| IO panel | 2x PS2 (keyboard + mouse)
2x Network 6x USB 2.0 1x IEEE-1394 FireWire 2x Digital Audio In (optical + coaxial) 6x Analog Audio (7.1 Channel, Mic-In, Line-In) |
| Massenspeicher Controller | |
| MCP55XE | 6x SATA 3.0Gb/s (RAID 0,1,5,10)
1x Ultra ATA-133 (2-drives) |
| Network | |
| Dual NVIDIA Gigabit Network | 2x Marvell 88E1118-MNC1 PHY |
| Audio | |
| HDA (Azalia) Controller Interface | Realtek ALC885 7.1 Codec |
| FireWire | |
| Texas Instruments TSB43AB22A | 2x IEEE-1394a (400 Mbit/s) |
Das BFG nForce 680i SLI platziert einen der beiden IEEE-1394 FireWire 400-Anschlüsse am Backpanel, zusammen mit einem digitalen optischen Audio-Ausgang sowie kompletten analogen 7.1-Kanal-Audio-Ein- und -Ausgängen. Wie auch bei den anderen Motherboards verzichtet man auf seriellen und Parallelanschluss, das BFG nForce 680i SLI fällt aber zusätzlich durch das Fehlen eines externen SATA Add-in-Controllers auf.

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