Anwendungen für MPEG-4

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19:00 - 23/08/2000 von Frank Völkel

Die Anwendungen für das neue Videoformat MPEG-4 sind nahezu unbegrenzt: Der Heimanwender kann MPEG-2-Videos platzsparend auf CD-ROM unterbringen. Somit lassen sich zum Beispiel DVDs am heimischen PC ins MPEG-4-Format umwandeln, um sie später am Notebook (ohne DVD-ROM-Laufwerk) abzuspielen. Weiterhin lassen sich Tonsignale per "Audio on demand" übers Internet per MPEG-4-Kompression verbreiten. Die Möglichkeiten des Digital Audio Broadcasting sind dadurch gegeben, da sie mit einer geringen Bandbreite von zirka 16 kbit/s auskommen. Ebeneso verhält es sich mit Videoservices und Animationen von 2D- oder 3D-Objekten, die variabel mit verschiedenen Datenraten gleichzeitig übers Internet vertrieben werden können. Der neue Mobilfunkstandard UMTS baut ebenfalls auf den Kompressionstechniken von MPEG-4 auf.

MPEG - Kurzer Ausblick

MPEG-4 stellt den aktuellsten Stand bei Videokompressionstechniken dar. Schon die beiden älteren Verfahren MPEG-1 und MPEG-2 haben für eine weite Verbreitung von digitalem Video am PC und Notebook gesorgt. Der Nachfolger von MPEG-4 steht schon in den Startlöchern und heißt MPEG-7. Dieser Videostandard wird voraussichtlich im Juli 2001 vorgestellt und hat im wesentlichen eine Objektsuchroutine integriert. Auch MPEG-2 bekommt noch einige Erweiterungen, so dass der Nachfolge-Standard MPEG-21 heißen wird.

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