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Eines steht für den Heimanwender fest: Bänder sind passé. Digitale Camcorder sind hier die Ausnahme, bezahlbare und gleichzeitig praktikable Alternativen im Kompaktformat wie etwa 8-cm-DVDs sind noch selten, daher bleibt es in diesem Bereich bei digitalen Kassetten.
Die feste Größe im Wohnzimmer ist die DVD, da sie bezahlbar ist und auch die Bildqualität stimmt. Seit Sommer 2003 sind auch aufnahmefähige Geräte und DVD-Brenner für den PC in preislich interessante Regionen gerutscht, so dass dieses Medium heute uneingeschränkt als universell gelten darf (daher auch "Digital Versatile Disc").
Als ernsthafte Alternative zum weit verbreiteten MPEG-2-Standard hat sich jedoch MPEG-4 durchgesetzt, da die benötigten Datenraten bei DVD-ähnlicher Qualität deutlich geringer ausfallen. Somit sind 90 Minuten Videomaterial schon auf zwei CDs unterzubringen. Nachteil: Die Wiedergabe erfordert mehr Decoder-Leistung.
Leider haben die großen Hersteller im Hifi-Bereich die Entwicklung zu MPEG-4 fast vollständig verschlafen, so dass sich heute kleinere Hersteller und so genannte No Names den Markt für MPEG-4-fähige DVD-Player teilen.
Neben den beiden Videoformaten gehört die Unterstützung von MP3-Audio (von CD oder DVD) zum guten Ton. Darüber hinaus sollte ein DVD-Player außerdem auch mit allen verfügbaren Medientypen zurecht kommen: CD-R/RW, DVD-R/RW und DVD+R/RW.
