
Das Diskettenlaufwerk wird unter Windows wie erwartet erkannt. Unser Testsystem besaß kein eigenes Floppylaufwerk, so dass das Digital Media Drive als Laufwerk A eingebunden wird. Wir nahmen es auch ein einem Notebook mit eigenem Floppylaufwerk kurz in Betrieb, wo das externe Laufwerk kurzerhand als Laufwerk B eingebucht wurde.
Die Flash-Kartenleser werden mit Laufwerksbuchstaben hinter den bereits vorhandenen Systemlaufwerken und optischen Laufwerken eingetragen. Während viele Flash-Kartenleser drei einzelne Laufwerke auflisten, kommt das Digital Media Drive mit nur zweien aus. Eine geringere Anzahl an Laufwerken vereinfacht die Handhabung, da man nicht bei jedem Zugriff überlegen oder ausprobieren muss, welches Laufwerk denn z.B. für den Compact-Flash-Einschub steht. Allerdings verhindert dies teilweise die gleichzeitige Benutzung mehrerer Kartenleser.
An unserem Testsystem konnten wir vom Digital Media Drive auch booten. Allerdings ist dazu eine spezielle BIOS-Option notwendig, die nicht alle Hauptplatinen bieten: "Boot from USB FDD".
Mit einer externen Festplatte vom Typ Maxtor OneTouch II erzielten wir über den USB-Hub eine maximale Datentransferrate von 24 MB/s, womit der Hub selbst die Performance kaum schmälert.
Zum kurzen Test der Flash-Kartenleser griffen wir auf zwei Speicherkarten des Herstellers ATP zurück. Mit einem 1-GB Compact-Flash-Modell (AF1GCF) erzielten wir lesend 5,5 MB/s. Schreibend lag die Datenrate deutlich darunter, was jedoch typisch für Flash-Speicher ist.
Zur Performance des Diskettenlaufwerks ist naturgemäß nicht viel zu erwarten. Jede schnelle DSL-Leitung bietet heute größeren Datentransfer als alte Disketten. Doch vereinzelt sind diese nach wie vor immer wieder notwendig.
