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Musikindustrie versucht mit Virenangst gegen P2P vorzugehen

23:10 - Donnerstag, 13. Februar 2003 von Fritz
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
Tags: musikindustrie, versucht, mit, virenangst, gegen, p2p, vorzugehen 0 Kommentare

Nachdem alle Versuche, die eigenen Konsumenten zu kriminalisieren, gescheitert sind, versucht die Musikindustrie auch in Deutschland neue Tricks, um Musikfans von den beliebten Tauschbörsen fernzuhalten. In einem Rundschreiben an deutsche Unternehmen betont der Interessenverband IFPI , das öffentliche Verfügbarmachen von urheberrechtlich geschützten Werken sei illegal - und deswegen auch alle Tauschbörsen. Vom Download war in diesem Zusammenhang nicht die Rede.

Um aber vor allem Unternehmen zu Tauschbörsenfeinden zu machen (viele Firmen dulden das Gratis-Musikhören via P2P ähnlich wie den Transistorradio), schwingt der Branchenverband die Virenkeule: Viren und Trojaner nämlich könnten sich in Medien verbergen, Firewalls durchlöchern, Systemressourcen verschwenden und die Sicherheit des Unternehmens beeinträchtigen.

In der Praxis allerdings hat sich selbst ein mit geringem Aufwand zusammengeschraubter P2P-Client wie KazaA als weniger sicherheitsproblematisch gezeigt als ein durchschnittliches Microsoft-Produkt.


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