Nackenschmerzen adé: 2 Notebook-Ständer im Praxistest

18:00 - 16/12/2004 von Harald Thon

Notebook-Ständer wie diese sollen Nackenschmerzen verringern

Mit der kontinuierlich wachsenden Zahl von mobilen Computern steigt zweifelsohne auch die Zahl der Road Warriors, die über Nackenschmerzen und Rückenschmerzen klagen. Sicher hat jeder von uns schon einmal einen seiner Kollegen mit gekrümmter Halswirbelsäule oder noch schlimmer, in typischer Schüler-kauert-hinter-dem-Pult-Haltung vor dem mobilen Arbeitsgerät "hängen" sehen.

Aufrechtes Sitzen entlastet die Wirbelsäule und die Bandscheiben erheblich.

Die schlechte Haltung hat jedoch auch praktische Gründe. So besitzen klassische Monitore einen Standfuß. Hier ist der Blick meist senkrecht auf den Bildschirm gerichtet. Bei Notebooks liegt hingegen die Unterkante des Displays nahezu auf Tischhöhe. Deshalb ist der Blick von Notebook-Besitzern in der Regel nach unten gerichtet.

Dies führt langfristig nicht nur zu einem Doppelkinn, sondern zu Verspannungen und Schmerzen im Nacken und Schulterbereich. In der Schülerhaltung kommen sogar früher oder später noch massive Rückenschmerzen hinzu. Denn in dieser Haltung sind die Bandscheiben einer 90 Prozent höheren Belastung ausgesetzt als beim Stehen. Aber wer kann in seinem Büro schon stehend, beispielsweise an einem Stehpult, arbeiten?

Einen guten Kompromiss stellt das aufrechte Sitzen da. Hierbei erhöht sich der den Druck auf die Wirbelsäule und die Bandscheiben gegenüber dem Stehen nur um 40 Prozent. Allerdings wird bei dieser Haltung der Blick auf die Mattscheibe quasi unmöglich, da der Laptop ja auf der Tischplatte steht. Abhilfe sollen hier Notebook-Ständer wie der Kensington Laptop Desktop USB oder der Xbrand 360° Laptop Stand von Ambir schaffen. Damit lässt sich das Notebook in eine nach Lehrmeinung ergonomische günstigere Position bringen. Ehe wir uns der Besprechung dieser Notebook-Accessoires zuwenden, wollen wir erläutern, wie ein Notebook respektive der Bildschirm unter ergonomischen Gesichtspunkten zu positionieren sind. Die folgenden Aussagen gelten selbstverständlich auch für die Positionierung des Bildschirms eines Standard-PCs.

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