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Mehr Speicherplatz im Netzwerk: NAS-Server für IDE-Ports von Open-E

19:00 - 27/04/2004 von Siggy Moersch

Was ist ein NAS-Server eigentlich? Ein NAS (Network Attached Storage) stellt möglichst viel Speicherplatz im Netzwerk zur Verfügung. Über eine LAN-Anbindung kann jeder, der dazu berechtigt ist, Daten auf diesem NAS schreiben und lesen. Fertig konfigurierte NAS-Server mit 500 GByte oder mehr kosten schnell mal einige tausend Euros. Dass es auch einfacher und billiger geht, zeigt Open-E mit den zwei IDE-Flash-Modulen NAS 2.0 und NAS Soho. Diese unterscheiden sich lediglich in der Controller-Unterstützung. Während das Soho-Modul ausschließlich mit Onboard-IDE-Controllern zusammenarbeitet, so verwaltet das NAS 2.0-Modul IDE-, SCSI- und Serial-ATA-Raid-Controller. Für den Hausgebrauch oder kleinere Netzwerke reicht das Soho-Modul vollends aus. Bei größeren Firmen, die auch auf Datensicherheit - also RAID - achten müssen, kommt nur das NAS-2.0-Modul in Frage.

In diesem Flash-Modulen steckt das lizenzfreie NAS-Server-Betriebssystem.

Modul rein, NAS-Server fertig

Die Handhabung beider Module ist identisch. Einfach das Open-E Flash-Modul in den ersten IDE-Port des Motherboards stecken und schon kann die Konfiguration losgehen. Die Hardwareanforderungen der NAS-Server sind recht bescheiden. Mindestens 600 MHz CPU-Takt, 128 MByte RAM und eine Netzwerkkarte werden vom Hersteller empfohlen. Die Festplattenkapazität bleibt jedem selbst überlassen. Da das Soho-Modul keinen zusätzlichen IDE- oder RAID-Controller unterstützt, können so nur maximal zwei Festplatten am zweiten IDE-Kanal angeschlossen werden. Unterstützt der IDE-Kontroller Festplatten über 128 GByte, werden diese problemlos vom Soho-Server erkannt und eingebunden. So lassen sich zum Beispiel zwei Samsung-Festplatten mit je 160 GByte verwenden, die zurzeit zusammen knapp 200 Euro kosten, verwenden. Wem das nicht ausreicht, muss auf die etwas teuere NAS-2.0-Lösung zurückgreifen. Dieses Flash-Modul unterstützt eine große Anzahl von gängigen RAID-Controllern, für IDE-, SCSI- oder Serial-ATA-Festplatten.

Das Flash-Modul wird einfach in den ersten Sockel der IDE-Schnittstelle gesteckt.
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