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Die glorreichen Sieben: NAS- Speicherlösungen im Test
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13 - Thecus YESbox N2100

Die Thecus YESbox N2100 spielt bereits im oberen NAS-Segment mit, denn sie bietet Platz für zwei Serial-ATA-Festplatten (inklusive RAID-Funktionen), hat zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse, drei USB-2.0-Anschlüsse sowie durch ein Hardware-Upgrade auch die Möglichkeit, sich mit bis zu 54 MBit in Funknetze einzugliedern. Die beiden Ethernet-Anschlüsse können genutzt werden um etwa zwei voneinander getrennten Netzwerken die gleichen Daten zur Verfügung zu stellen, oder auch um ein langsames Teilnetz mit 100 MBit/s zu beliefern und gleichzeitig Netzteilnehmer mit GbE-Anschlüssen nicht auszubremsen. Da die YESBox als so genannter Barebone vertrieben wird werden keine Festplatten mitgeliefert. Zum Testende konnten auch die aktuellsten am Markt angebotenen Serial-ATA-Festplatten (bis 500 GB) verwendet werden.
Das Design der YESbox ist praktisch-funktional, ddnn sie ist nicht viel größer als die beiden Festplatten, die sie beherbergt. Die Materialhaptik des weichen Plastiks erinnert an eine Lunch-Box, was allerdings nicht als Nachteil zu werten ist. Auf glatten Untergründen fallen die nicht vorhandenen Gummifüße störend auf. Unser Administrator hätte die Yesbox nur durch das Einschalten fast vom Rand des Tisches geschubst.
Der Festplatteneinbau ist sehr gut gelöst; mit zwei Schrauben ist das Gehäuse geöffnet. Der Festplattenrahmen lässt sich mit vier Rändelschrauben von der Platine lösen. Es sind keinerlei Kabel zu verbinden: Die beiden SATA-Festplatten rutschen in eine Anschlussplatine für Strom und Daten. Für unseren Test verwendeten wir zwei Western Digital WD360GD Raptors mit je 36 GB und 10.000 UPM und 8 MB Cache. Der Lüfter der YESBox ist zwar geregelt, kann aber nicht gerade als leise bezeichnet werden.
An Zubehör liegt bei: Zwei Ethernet-Kabel, eine CD mit Installations-Software, ein externes Netzgerät mit Kaltgerätestecker, ein Päckchen Schrauben zur Montage der Festplatten und eine anschauliche Kurzanleitung. Es sollte erwähnt werden, dass sich die deutschen Anleitungstexte streckenweise lesen wie mit heißer Nadel gestrickt.

Oben die Vorderseite: Zu sehen sind Einschalter und USB-Backup-Knopf. Unten die Rückseite: (v.l.n.r.) Netzstecker und Sicherungsloch, 2x USB 2.0, Lüfter sowie 2x Gigabit Ethernet und der WLAN-Dummy.
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