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Die glorreichen Sieben: NAS- Speicherlösungen im Test

18:00 - Freitag, 30. Dezember 2005 von Felix Laufer
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5 - Buffalo TeraStation (4 Festplatten, RAID)

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Was passiert, wenn man einen Subwoofer mit einem Minitower kreuzt?

Die TeraStation von Buffalo ist durch seine vier Festplatten nicht nur das größte, sondern mit über 7 kg auch das schwerste Gerät im Test. Mit einer Höhe und Tiefe von 23 cm erreicht es schon fast die Abmessungen eines Midi-Tower-Gehäuses, was auch damit zusammenhängt, dass Buffalo ein internes Netzteil verwendet. Auch die aktuell maximale Ausbaugröße von 2 Terabyte (2.000 GB) und - als einziges Gerät im Test - eine Managementschnittstelle für eine unabhängige Stromversorgung (USV) zeigen, dass Buffalo auf die professionellen Marktsegmente zielt.

Zugegebenermaßen sind die Geschmäcker verschieden. Aber wenn das Marketing von "Performance Driven Aesthetic Design" spricht, sollte man erwähnen, dass dieses gerade im nüchternen Technikumfeld eher wie der 99 Euro Subwoofer aus dem Lebensmitteldiscounter wirkt. Ein nettes Detail ist die dreifarbige LED der Netzwerkgeschwindigkeit, die 10, 100 und 1000 MBit-Verbindungen optisch durch eine eigene Farbe kennzeichnet.

Hinzu kommt, dass man bei der Konzeption -im Gegensatz zu SnapAppliance - anscheinend wenig Gedanken an Wartungsfreundlichkeit verschwendet hat. Um eine eventuell beschädigte Platte auszutauschen waren bei unserem unbedarften Öffnungsansatz über drei Dutzend Schrauben zu lösen! Was den Puls weiter nach oben treibt sind die drei verschiedenen Schraubentypen, die über die gesamte Außenfläche verteilt sind, sowie einige unbelegte Bohrungslöcher. Dies hat ein heiteres Schraubenraten zur Folge, wenn man erst einmal alles auseinandergebaut hat.

Mit nicht allzu großem Aufwand hätte Buffalo an der Frontseite zumindest eine Alibi-HotSwap-Lösung einbauen können (Alibi deswegen, da ATA im Gegensatz zu SATA nicht für Hot Swapping vorgesehen ist). Bei vier Festplatten ist die Wahrscheinlichkeit schließlich alles andere als gering, das Gehäuse auch einmal öffnen zu müssen. Um jedoch fair zu bleiben: Die Anleitung gibt einem Aufschluss darüber, welche Schrauben in welcher Reihenfolge zu öffnen sind. Unnötig umständlich bleibt das Prozedere aber in jedem Fall. Verbaut wurden vier Western Digital 250-GB-Laufwerke vom Typ Caviar WD2500 BB, jeweils mit 2MB Cache und 7.200 UPM - sicherlich genug für den Einsatz im NAS.


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