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Die glorreichen Sieben: NAS- Speicherlösungen im Test
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- 1 Nanu na NAS
- 2 SnapAppliance SnapServer 2200 (2 Festplatten, RAID)
- 3 SnapAppliance SnapServer 2200, Fortsetzung
- 4 Einrichtung
- 5 Buffalo TeraStation (4 Festplatten, RAID)
- 6 Buffalo TeraStation, Fortsetzung
- 7
- 8 Iomega StorCenter 250 GB (1 Festplatte)
- 9 Iomega StorCenter 250 GB, Fortsetzung
- 10 Einrichtung
- 11 Bytecc LANDisk
- 12 Bytecc LANDisk, Fortsetzung
- 13 Thecus YESbox N2100
- 14 Thecus YESbox N2100, Fortsetzung
- 15 Einrichtung
- 16 Trendnet MediaNet TS-U200 (NAS-Adapter)
- 17 Trendnet MediaNet TS-U200, Fortsetzung
- 18 Western Digital NetCenter (1 Festplatte)
- 19 Western Digital NetCenter, Fortsetzung
- 20 Testkonfiguration
- 21 IOMeter Fileserver-Performance
- 22 IOMeter Fileserver-Performance, Fortsetzung
- 23 Robocopy Transfer-Performance
- 24 Fazit: Thecus und Western Digital überzeugen
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7 - Einrichtung und Lieferumfang

Beigelegtes Zubehör: Eine CD mit Setup-Programm, Client- und Client-Backup-Programm, zwei Kurzanleitungen auf Deutsch und Englisch, ein Kaltgerätekabel und ein besonders flaches Ethernetkabel.
Da das Gerät von Buffalo sowohl über einen Gigabit-Ethernet-Anschluß als auch über vier Festplatten verfügt, waren wir natürlich gespannt, wie es sich im Vergleich schlagen würde. Doch zuerst zur Installations-Software. Im Gegensatz zu anderen NAS-Lösungen, die rein über den Browser konfiguriert werden, hat Buffalo zumindest für die Erstinstallation ein eigenes Windows-Programm geschrieben. Schon vor dem eigentlichen Hardware-Anschluss wird der Anwender vom Setup-Programm durch die Arbeitsschritte begleitet. Dieses sucht im Netzwerk automatisch nach der TeraStation und legt den ersten Nutzer (Admin) sowie den RAID-Modus fest. Ausserdem kann man über ihn Client- und Client-Backup-Programm, sowie die Anleitungen und den Acrobat Reader installieren. Nach dieser Erstinstallation werden alle weiteren Einstellungen über den Browser gemacht.
Das dritte Programm ist ein Backup-Tool namens Easy Backup, das es einem erleichtern soll, die Daten seines lokalen Rechners zu sichern. Es lassen sich auf beliebige Netzwerkordner automatisiert Backups ziehen. Dabei wird für jeden Nutzer ein eigener Alias-Ordner angelegt. Ebenso ist es möglich, Teile des Backups zu komprimieren sowie zu verifizieren. Die Online-Software der TeraStation erschien uns stabiler als die Windows-Variante. Diese stürzte zwar nicht ab, gab aber desöfteren jedoch kryptische Meldungen zurück (was an nicht vorhandenen asiatischen Zeichensätzen unseres Testrechners liegen könnte).
Die NAS-Systemsoftware ist übersichtlich gestaltet und man findet sich größtenteils schnell zurecht. Neue Nutzer und Nutzergruppen können sofort eingerichtet werden. Die Einstellungen der RAID-Funktionen erschließen sich nicht auf den ersten Blick: Die RAID-Modi 0 und 1 sind zwar schnell ein- sowie auch umgestellt, aber im RAID-Modus 5 muss die TeraStation den kompletten Plattenplatz initialisieren, was in unserem Fall etwa fünf Stunden in Anspruch nahm. Während dieser Zeit ist kein Datenaustausch möglich. Ein JBOD ließ sich nicht einrichten und wenn man RAID-Arrays löscht setzt sich die TeraStation in den Auslieferungszustand zurück. Die Nested-RAID-Modi 1+0 sowie 0+1, die sich bei vier Festplatten durchaus anbieten würden, werden nicht unterstützt.
Im NAS-Betriebssystem versteckten sich einige kleinere Fehler, so hat z.B. die integrierte Uhr die Angewohnheit, einstellige Minutenangaben ohne vorangestellte Null darzustellen. Ebenso ist beim Umstellen eines RAID-Modus unklar, ab wann die Online-Software wieder reagiert. Eine Systemlog-Funktion haben wir ebenfalls vermisst.
Bei der MacOS-Unterstützung ist nicht ganz klar, wohin Buffalo will. Auf der Packung ist zwar nur Windows aufgeführt, aber die NAS-Software kann auch Appletalk unterstützen und die Anleitung geht auf einige MacOS-Spezifika ein. Bei unserem MacOS X-Test konnten wir Dateien oft nicht auf das NAS-Gerät kopieren, weil im Dateinamen "unerlaubte Zeichen" vorkamen. Damit ist das Gerät in heterogenen Umgebungen nicht unbedingt zu empfehlen.
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