
Das N1200 ist im Prinzip ein NAS-Gerät (Network Attached Storage), was bedeutet, dass es Speicherplatz für’s Netzwerk zur Verfügung stellt. Dazu bietet das N1200 einen Gigabit-Ethernet-Anschluss, der unverständlicherweise als WAN-Port gekennzeichnet ist - dies könnte zu der Annahme führen, dass das N1200 auch als DSL-Modem taugt, was (noch?) nicht der Fall ist. Zusätzlich gibt es auch noch einen Fast-Ethernet-Switch mit vier Anschlüssen und integriertem DHCP-Server. In kleinen Netzwerken, also zuhause oder in kleinen Büros, müssen Sie somit keinen weitern Netzwerk-Switch anschaffen. Wünschenswert wäre jedoch Gigabit-Tempo für alle Ports, denn die 100-Mbit-Ports bremsen das N1200 in der Praxis aus.
Die Vielfalt an Schnittstellen ist bemerkenswert, wenngleich man genau auf die Einsatzmöglichkeiten achten sollte. Die USB-Anschlüsse dienen nicht etwa zum Anschluss des N1200 an einen PC, sondern zum Anschluss weiterer Speichergeräte, die das N1200 selbst ansteuert und dem Anwender zur Verfügung stellt. Vorne und hinten am Gerät finden sich je ein USB-2.0-Anschluss. Gleiches gilt für den eSATA-Port: Hier können weitere, externe Festplatten angeschlossen werden. Wireless-Funktionalität kann über eine Mini-PC-Steckkarte nachgerüstet werden. Thecus nennt auf der Website drei kompatible Modelle.
An der Unterseite besitzt das Gerät einen kleinen Lüfter, der mit bis zu 8.000 U/Min arbeiten kann. Der Lüfter ist temperaturgesteuert und bei geringer Drehzahl kaum hörbar. In Kombination mit der verwendeten Hitachi Deskstar 7K1000 ist das Gerät akustisch allerdings immer präsent: Das Laufwerks- und das Lüftergeräusch summieren sich mit den Vibrationen zu einem akustischen Cocktail. In Anbetracht der großen Funktionalität sind wir jedoch versucht, dies zu akzeptieren. Wirklich laut ist das N1200 zum Glück nie und das Gros der heute verfügbaren Storage-Geräten mit Lüfter sind hörbar lauter. Sie sollten bei vertikalem Einsatz des N1200 darauf achten
Wer das N1200 gegen Diebstahl sichern will kann sich des vorhandenen Kensington-Locks bedienen, welches auch auf fast allen Notebooks zu finden ist. Entsprechende Sicherungen mit Kabeln finden sich im Fachhandel. Die Rückseite beherbergt auch einen Reset-Schalter, der mit einer Nadel oder einem Kugelschreiber bedient werden muss, was einen versehentlichen Reset vermeidet. Auch zum Ein- und Ausschalten muss der Knopf ein paar Sekunden gedrückt werden; das N1200 benötigt dann ein paar Sekunden, um hoch- oder herunterzufahren.
Sechs LEDs an der Gerätefront geben Auskunft über den Zustand des Gerätes, von Netzwerkverbindungen, USB- und Festplattenaktivität. Das Netzteil wird extern betrieben und verbrät bei ausgeschaltetem N1200 etwa zwei Watt Leistung, was noch in Ordnung geht, aber ohne weiteres unterboten werden könnte: Ein Ladegerät für ein Nokia-Handy braucht fast nichts mehr. Im Betrieb benötigt das Gerät zwischen 21 und 25 Watt, was den Energiebedarf eines konventionellen PCs (40-400 W) erheblich unterbietet. Selbst Notebooks benötigen nur selten weniger. Das Gehäuse erhitzte sich im Betrieb unter Last dabei auf bis zu 48°C. Thecus erlaubt nur eine maximale Umgebungstemperatur von 40°C; dem kann man sich im Hochsommer schon mal nähern.
Per USB angeschlossene Geräte werden über feste Freigaben auf dem N1200 freigegeben. Alternativ löst der Druck auf den "Copy"-Schalter unten an der Gerätefront einen Kopiervorgang aus, der den Inhalt des USB-Gerätes in den Ordner USBCopy kopiert. Die Performance dieses Vorgangs war im Test angenehm hoch. Die kopierten Daten finden Sie anschließend in einem Unterordner, der einen Timestamp des Kopiervorgangs trägt.


Unterseite: Verwenden Sie auf jeden Fall den Standfuß, wenn Sie das N1200 senkrecht betreiben wollen - ansonsten drehen Sie dem kleinen Lüfter buchstäblich die Kühllüft für die Festplatte ab.


ein WAN Port lässt doch wohl eher darauf schließen, dass eine Routerfunktion geplant ist. Ein DSL Modem wird man wohl kaum
per Ethernet an den Splitter stecken.
Ein GBit Port und 4x 100 Mbit ist doch absoluter Schwachsinn.
Wer sowas konstruiert .....
Bei so einer großen Platte währe iSCSI echt nützlich.
Ein NAS ist theoretisch sone geile Sache. Aber warum zum Teufel sind die Transferleistungen selbst bei Gigabit-Ethernet so langsam?
Gerade wenn es darum geht etliche Gigabytes an Daten, zeitnah von einer Platte auf die Andere zu schaufeln, sind 13 MB/s recht bescheiden. Wieso ist das so? Liegts am Protokoll oder am routing?
Es bleibt mir leider immernoch nichts anderes übrig, als mit einem DAS von Rechner zu Rechner zu laufen, echt schade.
Da fällt mir gerade ein: In welchem Szenario kann ich eigentlich ein Gigabit-Netzwerk richtig ausnutzen, wenn selbst ein NAS scheitert? Marketing?
das liegt an den CPU's in den Kisten

Wenn du dir ein NAS Gerät mit einer ordentlichen CPU baust, dann kommst selbst GB ins schwitzen
Aber 2007 sollte es doch möglich sein das man ein Home NAS mit vernünftiger Power bekommt. Sowas habe ich aber noch nirgendws gesehen. Und wo geht es mehr um Datenübertragung als bei diesen Dingern?
Gibt es auch so was wie einen Stromspar Modus?
Ich meine wenn kein Rechner darauf zugreift, dass dann nach xx Minuten die Platte abgeschaltet wird?
Danke
Mir läuft es kalt den Rücken runter wenn ich 1TB NAS ohne Raid höre...
Das sowie so
wie viel saft braucht das ding eigentlich? oder habe ich was nicht gelesen...
und funzt die BT funktion wirklich nicht????
Für den Privatanwender sind brauchbare Systeme zu teuer, für den Profi bieten die im Ernstfall kaum zusätzlich Sicherheit. Da reicht es dann höchstens dafür das System am leben zu erhalten bis für Ersatz gesorgt werden kann.
Sinn macht Raid z.B. auch noch als Scratch Platte für Videobearbeitung, also überall wo es nur um die Leistung geht, aber nicht um Sicherheit.
Eine Sicherung ersetzen kann Raid nicht und wenn eine professionelle Datenwiederherstellung nötig wird macht Raid das auch nur unnötig teuer.
Meine Meinung, die muss natürlich nicht die Einzigste sein ;-)
Raid(1) ist das was es ist, eine Möglichkeit einen Festplattenausfall abzufangen, nicht mehr und nicht weniger.
Ein Raid ersetzt niemals ein Backup, genausowenig wie es Anwenderfehler vermeiden kann (gelöschte Daten sind auch auf einem Raid1 erstmal weg).
Das mit dem Privatanwender ist so eine Sache.
Auf der einen Seite will der Anwender alles ganz einfach, möglichst billig und mit Stecker-rein-und-es-geht-Funktion.
Wenn dann die Technik streikt und einige GB Familienfotos weg sind ist das Geheule naturgemäß groß.
In Zeiten, in denen 500GB Platten schon teilweise für unter 100 Euro verkauft werden, sollte ein Raid1 doch keine erkennbaren Nachteile mit sich bringen?!
so, ich hab das teil!
lauft echt gut für das was es kostet aber ich habe ein prob:
1. Die Weboberfläche zeigt mir immer "11RPM" beim Fan Speed an! Egal was ich mache. Jetzt piept der eingebaute Lautsprecher jede halbe stunde und das syslog sagt mir: "fan error"!
Firmware oder Hardwarefehler?
Vielleicht kann mir jemand helfen, der es auch hat.....
nun zu euren fragen (vielleicht 'n bisschen spät aber egal...)
1. Das Teil braucht unter vollast ca. 25 Watt
2. stromspar/standby modus gibt es (noch) nicht! ist aber geplant bzw. wird in der nächsten firmware hoffentlich eingebaut!
mfg
split