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Mobile Navigationsgeräte: Neun im Vergleich
3 - Route66 Chicago 7000
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Route66 ist bekannt für seine Navigationssoftware, die von vielen anderen Herstellern verwendet wird. Nun haben die Niederländer beschlossen, ihr eigenes GPS anzubieten. Route66 hat die Anzahl der Knöpfe auf ein Minimum reduziert und bietet ein Design, das trotz der Größe des Displays sehr kompakt ist.
Ausstattung
Das Chicago 7000 besitzt ein 4,3-Zoll-Display im Breitbildformat. Die Wiedergabequalität ist ausgezeichnet. Selbst bei starker Helligkeit gibt es keine Reflexionen. Der Befestigungsarm ist kurz, genau wie die Gelenke. So bleibt das GPS immer stabil. Der integrierte Lautsprecher liefert einen klaren und gut hörbaren Klang. Um jegliches Risiko zu vermeiden, verfügt das Chicago 7000 über einen Alarm, der den Fahrer bei Geschwindigkeitsüberschreitungen warnt. Das eingebaute TMC-Modul liefert Verkehrsinformationen. Allerdings muss dafür erst eine Außenantenne installiert werden. Schließlich bietet das Gerät mit einem MP3-Player auch Multimediafunktionen. Natürlich sind diese nicht gut genug, um Musik zu hören, aber es gibt auch einen Kopfhörerausgang.
Kartenmaterial
Das Kartenmaterial für Deutschland ist auf einer 512 MB großen SD-Karte abgespeichert. Es gibt auch eine Karte mit Radarkontrollen, die relativ aktuell zu sein scheint. Wer Karten für ganz Europa benötigt, braucht das Chicago 8000 (400 Euro) oder das Chicago 9000 (500 Euro). Letzteres bietet im Gegensatz zum 8000 auch TMC. Auch hier ist eine Karte mit Radarkontrollen inbegriffen.
Handhabung
Bei der Software handelt es sich um Navigate Version 7. Die Handhabung ist ausgezeichnet, die Navigation durch die Menüs einfach und intuitiv. Die Grafiken sind gut und die Anzeige der Verkehrsschilder ein echter Pluspunkt. Die Adresssuche bedient sich der QuickSearch-Technologie, die dem Benutzer die Möglichkeit bietet, die ganze Adresse (oder einen Teil davon) auf einmal einzugeben. Das GPS zeigt dann eine Liste der möglichen Treffer an. Die Berechnungszeit für eine Strecke liegt im mittleren Bereich. Man kann das Transportmittel auswählen (PKW, LKW oder Fußgänger). Wie bei TomTom wird das GPS-Signal beim Chicago interpoliert, wenn man in einen Tunnel kommt. So verpasst man keine Ausfahrten im Tunnel oder in der Nähe einer Brücke.
Zusammenfassung
Der erste Versuch von Route66 ist geglückt. Das Chicago ist ein ausgezeichnetes, gut verarbeitetes Produkt. Außerdem bietet es weiterhin die Vorteile der Software Navigate. Die Suchfunktion QuickSearch ist eine gute Idee und spart bei der Eingabe des Ziels kostbare Zeit.
Pluspunkte
großes Display Adresssuche Preis-Leistungsverhältnis
Minuspunkte
externe TMC-Antenne
- Seite zurück TomTom One
- Seite vor Mappy iti
Ist mir ein Rätsel, dass sich diese Dinger (vor allem in der Preisklasse über 300 Euro so gut verkaufen.)
Um den PReis bekommt man bereits einen ausgewachsenen PDA mit GPS Lösung, wo man wesentlich mehr, ums gleiche Geld hat.
Und bevor jemand etwas wegen der Display-grössen meckert, ich habs nachgemessen.
Ein Standard - Palm - wie etwa der E2 hat eine Displaygrösse von ziemlich exact 3.5 Inch. Die meisten portablen Navis haben eine Grösse von - 3.5 Inch.
Der einzige "echte" Pluspunkt dieser Navis gegen der Palmlösung ist meiner Meinung nach der, dass man alles in einem Gerät hat, wärend bei der Palm Lösung der GPS Empfänger und der externe Lautsprecher - meistens mit einem Kabel - oder Bluetooth mit dem Palm verbunden ist.
Eine externe Antenne? Oh GOTT! Ich will ja nicht für "dieses" Gerät werben das deswegen einen Minuspunkt bekommt aber rein optisch würde ich sagen das es dadurch einen weit besseren Empfang hat. Bei den 2 von mir getesteten tomtoms habe ich öfters Verbindungsprobleme das mich schon die eine oder andere Ausfahrt (Autobahn) hätte verpassen lassen.
Leider ist bei vielen externen Navis jeder Service/Addon kostenpflichtig was nicht nur Geld kostet sondern auch nerft.
@shodan : Nicht jeder braucht einen Palm. Und falls man doch mehr Funktionen benötigt hat nicht jeder Lust so ein Teil in der Größe eines Telefons aus den 70er Jahren rumzutragen.
Es ist schade, daß so verbreitete Geräte wie das Medion 470 oder das nagelneue Medion 4410 nicht mit in den Test aufgenommen wurden. Immerhin liebäugeln viele Bürger mit den Aldi- und Medion-Geräten und wissen nicht, wie diese Navigationsgeräte sich gegen die etablierten Marken schlagen.
Manche Tests gehen sehr gut aus, andere wiederum schlecht -- da wäre mir an der fundierten Meinung von THG wirklich gelegen!
Auch wären Hintergrundinfos zu dem Thema TMCPro sehr interessant für mich. Ist es in der Praxis wirklich soviel besser wie es sich in der Theorie anhört? Sind Dauerbaustellen und Sperrungen von Autobahn-Anschlußstellen darin stets aktuell verfügbar? Werden die aktuellen Durchschnittsgeschwindigkeiten auf stauigen Autobahnen berücksichtigt oder auch nur Stau/kein-Stau?
Kajjo
Weil Medion in Frankreich nicht den gleichen Stellenwert hat wie hierzulande?
Da dieser Artikel ja mal wieder eine Wort-für-Wort-Übersetzung eines Artikels des französischem Angebots ist (siehe hier), darf man wohl davon ausgehen, dass die Geräte auch nicht mit deutschem Kartenmaterial getestet wurden.
@THG: Warum habt ihr eigentlich nur den Artikel von April übersetzt und nicht auch gleich Roland Mariannas aktuellen Artikel vom 7.Juni einfließen lassen?
Außerdem sollte man die Preise mal richtig recherchieren oder sich bei den PReisangaben richtig ausdrucken.
So kostet das TomTom nämlich keine 300 € Die Deutschlandversion kostet keine 200€ und die Europaversion kostet nicht mal 300€
Und für den Preis ist das TomTom ein wirklich gutes Navi.
Also lieber Redakteur, Preisangaben bitte richtig machen und nicht unverständlich wo man nicht mal weiß ist der Preis jetzt für die Europa oder Deutschlnand Version.