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BMW 325i mit HP Navigator in den Alpen

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13:40 - 07/08/2006 von Bruce Gain

Die Programmierung der Routenplanung über die Bedienkonsole des BMW 3er und im HP rx1950 Navigator erfolgt über zwei sehr unterschiedliche Schnittstellen und Systeme, von denen eines eben in einem Oberklassewagen und das andere in einem PDA untergebracht ist. Die Aufgabe bestand darin, so schnell wie möglich vom Hotel im Ski-Ressort Les Contamines in den französischen Alpen in die ca. 40 km entfernten Vororte von Genf kurz vor der Schweizer Grenze zu kommen. Dort konnten über das Wi-Fi-Netzwerk des Hotels mit Outlook Express E-Mails auf dem IPAQ abgerufen und ein Attachment mit Microsoft Word geöffnet werden. Wie bereits erwähnt, konnte die Michelin GPS-Software erst zum Laufen gebracht werden, nachdem der PDA in die Halterung eingesetzt und das Stromkabel an den Zigarettenanzünder des BMW eingesteckt worden war.

BMW 3er und HP IPAQ rx1950 Navigator meisterten ihre Aufgaben gut.

Das Armaturenbrett- und Windschutzscheiben-Befestigungssystem des rx1950 erwies sich als äußerst schwierig zu befestigen. Egal, wie das Gerät in der Halterung gedreht wurde oder wohin der Hebel über dem Saugnapf gerichtet wurde, er wollte partout nicht am Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe halten. Die Halterung wird mit einem runden Kunststoffstück geliefert, das mit einem speziellen Kleber im Fahrzeuginneren befestigt werden kann. Aber auch an diesem Plastikstück hielt der Saugnapf nicht, und später brauchte es 20 Minuten schweißtreibender Arbeit mit Schwamm, Seife und Wasser, bis die Kleberreste nach dem Abnehmen des Kunststoffs endgültig beseitigt waren. Es blieb also keine andere Wahl, als die Halterung beim Fahren gegen den unteren Teil des Armaturenbretts zu lehnen, so dass es in scharfen Kurven unweigerlich auf den Boden fiel und wieder aufgehoben werden musste.

Einmal aktiviert, lud das HP-Gerät das GPS-Menü automatisch. Dieses enthielt die üblichen Menüoptionen zur Routenplanung, darunter Favoriten, Sehenswürdigkeiten und Adressen. Nach Eingabe der gewünschten Adresse mit Land, Stadt und Straße kam nach weniger als einer Minute Routenberechnung durch eine angenehme Frauenstimme die Aufforderung, am nächsten Kreisel rechts abzubiegen. Das Zielwahlprotokoll entspricht in etwa dem des Garmin und des Navman.

Nun ging es daran, das Navigationssystem des BMW zu aktivieren. Dazu dreht man zunächst einen Knopf vor der Armlehne, um im Bordcomputer zu navigieren. Es hat viele Diskussionen über die unzähligen oft komplizierten Einstellungsoptionen gegeben, mit denen der Fahrer bei den BMW-Modellen zu kämpfen hat, von der Sitzeinstellung über die Temperaturregelung bis hin zum Fahrmodus. Das getestete Navigationssystem ist hingegen recht einfach zu bedienen, und nach Aufrufen des Navigationsmenüs verläuft die Eingabe von Land, Stadt und Straße genauso einfach wie beim rx1950 Navigator.

Während des Fahrens gab es kaum Unterschiede zwischen den Sprachinformationen des rx1950 Navigator und des BMW, die häufig sogar gleichzeitig zum Abbiegen aufforderten. Beide Sprachinformationen waren gleich detailliert und machten gelegentlich falsche Richtungsangaben vor allem an neuen Kreiseln oder Straßen, die noch nicht in die Datenbank der Systeme aufgenommen waren.

Im Bildschirm des BMW wurden detailliertere Karten und auch die Namen von Nebenstraßen angezeigt. Der HP gab den Namen der korrekten Straße oder Autobahn an. Beim BMW konnten mit der Zoomfunktion auch die Namen der angrenzenden und parallelen Straßen angezeigt werden. Außerdem konnte die Karte des BMW einfach in an die aktuelle Route angrenzenden Gebieten untersucht werden, um manuell alternative Routen zu suchen. Auf diese Weise konnten wir zum Beispiel einen Stau in Genf über ruhigere Nebenstraßen umfahren. Aber ist diese Zusatzfunktion und die vielseitigere und intuitivere Kartenansicht wirklich den Preisunterschied von 1.500 € und mehr wert?

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