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Neue Festplatte fürs Notebook: Apricorn EZ-Upgrade mit USB 2.0

18:00 - Donnerstag, 6. November 2003 von Harald Thon
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1 - Mühsame Angelegenheit: Festplattenupgrade bei einem Notebook

Festplatten-Upgrades inklusive Sicherung der Originaldaten gestalten sich bei Notebooks in der Regel schwierig. Mit dem EZ-Upgradekit soll diese Aufgabe für jedermann schnell und einfach zu erledigen sein. THG hat dieses Produkt unter die Lupe genommen und wurde positiv überrascht.
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Nicht nur in einem Desktop-PC ist die Festplatte früher oder später mal voll. Auch der Notebook-User muss sich irgendwann der Problematik eines Festplattenupgrades stellen.

Schließlich sind die Anforderungen von Applikationen und Betriebssystemen hinsichtlich des Speicherplatzes in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Hinzu kommt, dass ein Mobil-PC nicht mehr nur als tragbare Schreibmaschine genutzt wird, sondern als multimediales Universalgerät zunehmend zum Speichern und Bearbeiten von digitalen Bildern, Videos und Audiodateien eingesetzt wird. Die Kombination dieser einzelnen Faktoren trägt dazu bei, dass der Platz auf dem Massenspeicher im Notebook schneller als in der Vergangenheit knapp wird. Die Festplattenhersteller tragen dieser Tatsache Rechnung, indem sie immer schnellere und größere Festplatten für die portablen Rechenknechte anbieten. Zu den Speichergiganten unter den 2.5"-Platten zählen derzeit Modelle mit bis zu 80 Gigabyte, beim derzeit schnellsten Typ am Markt rotieren die Platter mit 7200rpm.

Ist der Entschluss für ein Upgrade des Massenspeichers erst mal gefallen, stellt sich eigentlich nur noch die Frage, wie man seine Daten von der zu klein gewordenen Platte auf das neue Modell rettet. Eine Möglichkeit besteht darin, die Daten in einem Image auf der Festplatte eines Desktop-PC zu sichern.

Mit diesem IDE-Adapter lassen sich 2.5"-Festplatten in einem Standard-PC betreiben

Dazu muss die Platte erstmal aus dem Notebook ausgebaut werden und mit einem entsprechenden Adapter an einem freien IDE-Kanal des PC angeschlossen werden. Dann kann das Image mit einem Tool wie beispielsweise Drive-Image oder Ghost erstellt werden. Anschließend den Rechner wieder runterfahren, alte gegen neue Festplatte tauschen und zum Abschluss das Image auf der neuen Platte wieder herstellen.

Die Nachteile dieser Methode liegen klar auf der Hand: Zum einen muss an Notebook und PC rum gebastelt werden, zum anderen liegt nach der Upgrade-Prozedur die Speicherkapazität der alten Platte brach. Außerdem birgt diese Methode des Upgrades einige Fehlerquellen. Selbst eine irreparable Beschädigung der Festplatte(n), beispielsweise durch einen falsch angesteckten IDE-Adapter, kann nicht ausgeschlossen werden.

Mit dem EZ-Upgrade-Kit dagegen wird das Festplatten-Upgrade zum Kinderspiel. Das behauptet zumindest der Anbieter Apricorn. Ob dem auch wirklich so ist, hat THG für Sie überprüft.


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