
Der 975X-Chipsatz arbeitet mit der ICH7-R-Southbridge, die vier USB-2.0-Controller mit jeweils zwei Ports, sowie vier Serial ATA/300 Ports mit Intels flexibler Matrix Storage Technologie bietet, die die gleichzeitige Kombination verschiedener RAID-Modi unterstützt.
Der ICH7-R ist beinahe schon altertümlich, da er bereits vor anderthalb Jahren auf den Markt gebracht wurde. Jedoch ist dieser Baustein auch heute für die meisten Anwendungsbereiche noch erstaunlich modern. Vier Serial-ATA-Ports sind noch immer ausreichend, besonders da ICH7 im Gegensatz zum ICH8 immer noch einen UltraATA/100 Kanal bietet (tauglich für ein oder zwei Geräte). Sollten Sie ältere Festplatten haben oder optische Laufwerke installieren, ist UltraATA immer noch wichtig.
ICH7 unterstützt bis zu acht USB-2.0-Ports. Der Universal Serial Bus funktioniert auch auf Basis mehrerer Controller, so dass diese acht Ports von vier so genannten Root-Hubs bereitgestellt werden. Die meisten Hauptplatinen bieten zwei oder drei USB 2.0 Port-Paare am Anschlussleiste am hinteren Ende. Zusätzliche USB-2.0-Anschlüsse befinden sich üblicherweise irgendwo auf der Hauptplatine und können durch die Installation geeigneter Slot-Adapter genutzt werden.
Während die zusätzlichen SATA-Ports sowie der fünfte USB-Controller nicht gerade besonders erscheinen, so haben die Ingenieure bei Intel im Detail doch mehr getan: ICH7 ist dem ICH8 in allen I/O-Tests sowie in den meisten der SATA-Durchsatz-Tests etwas unterlegen.
Man findet weitere Unterschiede, wenn man die USB-2.0-Leistung betrachtet: Wenn Sie nur ein einziges Laufwerk anschließen, gibt es zwischen den drei Mitstreitern lediglich geringe Unterschiede. Jedoch bieten sowohl ICH8 als auch nForce 6 MCP einen höheren Datendurchsatz - beinahe 30 MB/s im Gegensatz zu ca. 20 MB/s - wenn sie mit zwei Laufwerken gleichzeitig per USB 2.0 Daten kopieren.

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Da kann man nur hoffen, das der nforce nicht auch den USB Bug hat.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/84172
Wofür steht die braune linie bei den Transfer Diagrammen und wofür die rote? Ne kleine Legende daneben wäre hilfreich für all die, die das Programm nicht kennen.
was ist mit cpu last?
Schöner Artikel:
eine Frage: kann es sein das die Raid 0 Performance des Nvidia Systems total suckt und die beiden Intel Chipsätze total überlegen sind. So sieht es jedenfalls in den Benchmarks aus nur lesen tu ich davon nichts im Artikel oder habe ich was überlesen?
viele Grüße Johannes
Doch es wird darauf eingegangen, dass die Intel Southbridge in Bezug auf RAID 0 Transfer Performance besser ist.
Allerdings sieht es für mich so aus, als ob die nVidia MCP beim Transfer eindeutig "throttled", aus welchen Gründen auch immer.
tests mit deaktiviertem Write Back Caching bei den Intel Chips bei Raid5 wäre auch ganz interesant mal
Was auch nicht schlecht währe und ich leider hier total vermisse, wie sich Hardware unter Linux verhält. Ich habe hier noch kein Teste gesehen, wo das berücksichtigt worden ist.
Hi zusammen,
so ich hab mal den Morgen mit Recherche und Tests verbracht. Hab ein Asus A8N SLI mit 2 Raptor 150GB im Raid 0
Nach 5 Minuten suchen fand ich in Foren das bei den Nvidia Raid es einen erheblichen Unterschied macht ob man im Gerätemanager für den SataBus an dem die Raid Platten hängen das Read Cache aus /bzw anschaltet. Ich hab dann einige Test gemacht und hier die Ergebnisse Readcache on/off mit HDtach, Atto Disk Benchmark und Winrar:
XP Boot dauer bleibt gleich
HDtach Readcache On: Burst 221MB Average Read 118MB
HDtach Readcache Off: Burst 257MB Average Read 145MB
Bei Atto sieht es so aus das die Test Write/Read Files mit 0.5k bis 1024k gemacht werden. Hier zeigt sich das mit Read Cache off der Read von kleinen Files a 8k etwas langsamer funktioniert. zwischen 16k und 256k bleibt es sich gleich und bei 512k und 1024k bricht die Write Performance mit Readcache on total ein, hier ist Readcache off doppelt so schnell was das lesen der Files angeht. Hab keine Ahnung warum.
Ich habe dann nochmal einen Winrar Test gemacht, entpacken und packen (packen mit Einstellung Store also ohne Komprimierung damit es nicht CPU abhängig wird). Und Files liegen und werden entpackt auf das gleiche Volume(nvidia Stripe set):
Unrar 750MB Read cache off: 6,8 Sek
Unrar 750MB Read cache on: 21 Sek
Rar 550MB File Readcache off: 12 Sek
Rar 550MB File Readcache on: 41 Sek
Die Unterschiede finde ich schon sehr krass. Die Performance mit deaktivierten Readcache sind enorm.
Was sagt ihr dazu.
Grüße Johannes
Treiber Bug. Gab es bei 3ware auch mal. Ist aber schon ewig her.
Hi,
ich finde zu ner Intel CPU gehört auch ein intel Chipsatz. Hab ich ein besseres gefühl bei. CPU last hätte mich auch interessiert.
Ein Netzwerktest hätte ich auch gern gesehen. Mit Intel, Marvell, Broadcom und Realtek Ethernet
@hanswurst schreib dochmal mehr als einen Satz.
das mit der schlechten Write Performance bei 512 und 1024k Dateien ist ein Bug der mit dem neusten Treiber nicht auftritt.
Es bleibt aber dabei das auch mit dem neusten Treuber die Performance mit Readcache off wesentlich besser ist als mit Raedcache on. Hab nochmal alle Benchmarks gemacht. Das Einizge was der neue treiber sonst noch bringt ist, daß jetzt die Readcache off Einstellung schlechtere Perfomance aufweist als mit dem Treiber aus 2005
Also die Realtek Chips sind müll.(ziemlich prozessorlastig)
Am besten haben mit bisher die Intel Netzwerkcontroller gefallen.
Aber ein Vergleich der anderen Kandidaten währe sicher interessant.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ein Problem mit dem Asus A8N-SLI (nforce4sli, Sockel 939) mit diesem Thread hier zu tun hat.
@footas probiers dochmal mit lesen bevor du schreibst, das hilft ungemein!
Nochmal für dich: raidperformance des nforce chipsatz mit enabled read cache ist weit unter der mit disabled read cache, kann man so auch Board unabhängig in vielen Foren lesen.
Hallo,
dieser Test interessiert mich doch sehr da ich demnächst einen neuen PC holen möchte. In diesen soll ein Raid 0 mit 2 WD Platten 7200/16MB/400GB - also keine Raptors.
Jetzt lese ich aber den Artikel so, als ob die Intelchipsätze nicht viel schneller sind als der von NVIDIA. Schaue ich mir aber die "Raid 0 Transferdiagramme" an, so sind die Intels sehr viel schneller. Verstehe das dann nicht ganz. NVIDIA glänzt also aufgrund seiner Ausstattung nicht aufgrund seiner Performance?
Gruß
Malte
>->-> Mythbuster - Raid 0 <-<-<
RAID 0 ist in meinen Augen nur empfehlenswert, wenn man zumindest eine 3. Platte für die Daten hat. So kann man alles was sich per Installation wieder neu auf die Platte spielen läßt auf das RAID Laufwerk spielen und nicht wieder ersetzbare Sachen wie Musik, Filme, Urlaubsfotos etc. auf die 3. Platte ohne RAID 0.
Dann reichen aber 2 kleine Platten und eine große eigentlich aus.
Ein reines RAID 0 System ist Datenamoklauf.
Wenn ich es recht verstehe, ist es alles relativ schnurz mit den Chipsätzen. 2 Grafikkarten sind in meinen Augen schlicht Unsinn und 10 USB braucht auch kein Mensch. Wenn der ICH8 eh besser ist und die Boards auch bei anderen Anwendungen gleich schnell sind, kann man doch zu einem relativ günstigen 965P Board greifen.
Wozu 200€ und mehr für nen Board ausgeben. Ein Sinn ist nicht erkennbar.
Von "nicht wieder ersetzbaren Sachen" macht man, wenn sie genügend wichtig sind, mindestens zwei voneinander unabhängige, nach dem Erstellen auf Integrität Überprüfte Sicherheitskopien. Wobei es keine schlechte Idee ist, die Kopien so zu lagern, dass bei katastrophalen Ereignissen wie Einbruch oder Wohnungbrand mindestens eine Kopie ungefährdet ist.
Edit: Die Umlaute scheinen heute zu machen, was sie wollen.
Backup ist doch was für Warmduscher *g*
Danke für eure Antworten. Einsetzen will ich den neuen PC vor allem bei CAD, FEM und HD Video Editing - habe also doch mit großen Datenmengen zu tun die ich herumschiebe. Allerdings verdoppelt sich die Ausfallwahrscheinlichkeit - guter Punkt.
Sicherheit + Schnelligkeit wäre ja dann Raid 0+1 -> 4 Platten -> zu teuer.
Ihr würdet nur eine einigermaßen schnelle Platte nehmen( WD3200KS,Caviar Special Edition 320 GB8,9/16384/7200) und ein Board in der 100-150Euro Klasse(P965).
Gruß
Malte
gibt es irgendwo ein Blockdiagram vom nForce 680i? Wenn man sich die max. 115 MB pro Sekunde anschaut, könnte man ja fast meinen die Southbridge wäre nur mit 1 GBit/s angebunden (115*8 = 920 MBit/s).
Sind die Netzwerkcontroller denn auch in der Southbridge (wo sie ja typischerweise sind), denn die dürften dann ja auch bei 1 GBit/s limitiert sein.
ist nur so eine Idee von mir, kann natürlich auch ein Treiberproblem sein, auf alle Fälle sieht man, dass irgendwas die Transferrate limitiert, da die Kurven flach sind und nicht abfallend wie normalerweise (wie auch bei Intel).
Ansonsten wäre noch die CPU Auslastung bei den Festplattentests und bei den USB-Zugriffen interessant gewesen.