Fazit: Intel für Normalanwender, Nvidia für Enthusiasten
Seite zurückDer RAID-Support ist bei allen drei Kandidaten ähnlich und alle drei Produkte unterstützen eine visuelle Benachrichtigung über die Windows-Taskleiste im Fall von Statusänderungen. Sie wissen somit immer sofort bescheid, sollte sich eines Ihrer RAID-Laufwerke unsanft verabschieden. Alle drei Chipsätze lassen professionelle Eigenschaften wie etwa Email-Benachrichtigung vermissen, was wohl daran liegt, dass dafür die Einrichtung eines lokalen Email-Servers notwendig wäre.
Der nForce 6 von Nvidia ist hinsichtlich seiner Eigenschaften zweifellos der attraktivste Chipsatz für PCs mit aktuellen Intel-Prozessoren. Er bietet mit sechs SATA-Anschlüssen, 10 USB-2.0-Ports und dual Gigabit-Ethernet die umfangreichsten und damit annähernd professionellen Eigenschaften und ist zudem leicht zu bedienen. Jedoch heißt das nicht automatisch, das der nForce 6 auch die beste Wahl für jedermann ist.
Obwohl er schon älter als 18 Monate ist, im Hardware-Geschäft ist das eine Ewigkeit, so hat der Intel ICH7-R doch alles in allen sehr gute Leistungen gezeigt. Er ist dem neueren ICH8 und dem nForce 6 MCP in den I/O-Tests zwar unterlegen, doch das ist für uns kein Grund, ein mit ICH7 ausgestattetes System durch etwas anderes ersetzen sollten. ICH7 und ICH8 können sich auf ihre Matrix Storage Technologie verlassen, die es ihnen ermöglicht, mehrfache RAID-Arrays über einen Satz Festplatten zu installieren.
Der ICH8 ist die eigentliche Überraschung, da sich dessen technische Eigenschaften auf dem Papier erst einmal kaum von denen des ICH7 unterscheiden: Er verfügt über zehn statt acht USB-2.0-Anschlüssen und die Anzahl an SATA-Ports stieg von vier auf sechs. Verbessert hat sich außerdem die Leistung auf breiter Ebene: Die Transferleistung übertrifft die des ICH7 in fast allen Disziplinen; er gewinnt die meisten der I/O-Performance-Benchmarks und hebt sich besonders in unserem Test der USB-2.0-Bandbreite hervor. Der ICH8 ist das einzige Southbridge-Produkt, das auch dann eine hohe Datentransferrate halten kann, wenn zwei angeschlossenen High-Performance USB-2.0-Geräte (z.B. ein Flash-Memory-Stick oder eine externe Festplatte) Daten durch das System schleusen. Berücksichtigt man, dass Hauptplatinen, die auf dem Intel 965 Chipsatz mit ICH8 basieren, preiswerter sind als Modelle mit nForce 680i SLI, so ist die Entscheidung einfach: Otto Normalverbraucher ist mit dem ICH8 am besten bedient, während Enthusiasten aufgrund der besseren Funktionsausstattung eher zum nForce 680i SLI mit MCP greifen sollten.
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Da kann man nur hoffen, das der nforce nicht auch den USB Bug hat.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/84172
Wofür steht die braune linie bei den Transfer Diagrammen und wofür die rote? Ne kleine Legende daneben wäre hilfreich für all die, die das Programm nicht kennen.
was ist mit cpu last?
Schöner Artikel:
eine Frage: kann es sein das die Raid 0 Performance des Nvidia Systems total suckt und die beiden Intel Chipsätze total überlegen sind. So sieht es jedenfalls in den Benchmarks aus nur lesen tu ich davon nichts im Artikel oder habe ich was überlesen?
viele Grüße Johannes
Doch es wird darauf eingegangen, dass die Intel Southbridge in Bezug auf RAID 0 Transfer Performance besser ist.
Allerdings sieht es für mich so aus, als ob die nVidia MCP beim Transfer eindeutig "throttled", aus welchen Gründen auch immer.
tests mit deaktiviertem Write Back Caching bei den Intel Chips bei Raid5 wäre auch ganz interesant mal
Was auch nicht schlecht währe und ich leider hier total vermisse, wie sich Hardware unter Linux verhält. Ich habe hier noch kein Teste gesehen, wo das berücksichtigt worden ist.
Hi zusammen,
so ich hab mal den Morgen mit Recherche und Tests verbracht. Hab ein Asus A8N SLI mit 2 Raptor 150GB im Raid 0
Nach 5 Minuten suchen fand ich in Foren das bei den Nvidia Raid es einen erheblichen Unterschied macht ob man im Gerätemanager für den SataBus an dem die Raid Platten hängen das Read Cache aus /bzw anschaltet. Ich hab dann einige Test gemacht und hier die Ergebnisse Readcache on/off mit HDtach, Atto Disk Benchmark und Winrar:
XP Boot dauer bleibt gleich
HDtach Readcache On: Burst 221MB Average Read 118MB
HDtach Readcache Off: Burst 257MB Average Read 145MB
Bei Atto sieht es so aus das die Test Write/Read Files mit 0.5k bis 1024k gemacht werden. Hier zeigt sich das mit Read Cache off der Read von kleinen Files a 8k etwas langsamer funktioniert. zwischen 16k und 256k bleibt es sich gleich und bei 512k und 1024k bricht die Write Performance mit Readcache on total ein, hier ist Readcache off doppelt so schnell was das lesen der Files angeht. Hab keine Ahnung warum.
Ich habe dann nochmal einen Winrar Test gemacht, entpacken und packen (packen mit Einstellung Store also ohne Komprimierung damit es nicht CPU abhängig wird). Und Files liegen und werden entpackt auf das gleiche Volume(nvidia Stripe set):
Unrar 750MB Read cache off: 6,8 Sek
Unrar 750MB Read cache on: 21 Sek
Rar 550MB File Readcache off: 12 Sek
Rar 550MB File Readcache on: 41 Sek
Die Unterschiede finde ich schon sehr krass. Die Performance mit deaktivierten Readcache sind enorm.
Was sagt ihr dazu.
Grüße Johannes
Treiber Bug. Gab es bei 3ware auch mal. Ist aber schon ewig her.
Hi,
ich finde zu ner Intel CPU gehört auch ein intel Chipsatz. Hab ich ein besseres gefühl bei. CPU last hätte mich auch interessiert.
Ein Netzwerktest hätte ich auch gern gesehen. Mit Intel, Marvell, Broadcom und Realtek Ethernet
@hanswurst schreib dochmal mehr als einen Satz.
das mit der schlechten Write Performance bei 512 und 1024k Dateien ist ein Bug der mit dem neusten Treiber nicht auftritt.
Es bleibt aber dabei das auch mit dem neusten Treuber die Performance mit Readcache off wesentlich besser ist als mit Raedcache on. Hab nochmal alle Benchmarks gemacht. Das Einizge was der neue treiber sonst noch bringt ist, daß jetzt die Readcache off Einstellung schlechtere Perfomance aufweist als mit dem Treiber aus 2005
Also die Realtek Chips sind müll.(ziemlich prozessorlastig)
Am besten haben mit bisher die Intel Netzwerkcontroller gefallen.
Aber ein Vergleich der anderen Kandidaten währe sicher interessant.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ein Problem mit dem Asus A8N-SLI (nforce4sli, Sockel 939) mit diesem Thread hier zu tun hat.
@footas probiers dochmal mit lesen bevor du schreibst, das hilft ungemein!
Nochmal für dich: raidperformance des nforce chipsatz mit enabled read cache ist weit unter der mit disabled read cache, kann man so auch Board unabhängig in vielen Foren lesen.
Hallo,
dieser Test interessiert mich doch sehr da ich demnächst einen neuen PC holen möchte. In diesen soll ein Raid 0 mit 2 WD Platten 7200/16MB/400GB - also keine Raptors.
Jetzt lese ich aber den Artikel so, als ob die Intelchipsätze nicht viel schneller sind als der von NVIDIA. Schaue ich mir aber die "Raid 0 Transferdiagramme" an, so sind die Intels sehr viel schneller. Verstehe das dann nicht ganz. NVIDIA glänzt also aufgrund seiner Ausstattung nicht aufgrund seiner Performance?
Gruß
Malte
>->-> Mythbuster - Raid 0 <-<-<
RAID 0 ist in meinen Augen nur empfehlenswert, wenn man zumindest eine 3. Platte für die Daten hat. So kann man alles was sich per Installation wieder neu auf die Platte spielen läßt auf das RAID Laufwerk spielen und nicht wieder ersetzbare Sachen wie Musik, Filme, Urlaubsfotos etc. auf die 3. Platte ohne RAID 0.
Dann reichen aber 2 kleine Platten und eine große eigentlich aus.
Ein reines RAID 0 System ist Datenamoklauf.
Wenn ich es recht verstehe, ist es alles relativ schnurz mit den Chipsätzen. 2 Grafikkarten sind in meinen Augen schlicht Unsinn und 10 USB braucht auch kein Mensch. Wenn der ICH8 eh besser ist und die Boards auch bei anderen Anwendungen gleich schnell sind, kann man doch zu einem relativ günstigen 965P Board greifen.
Wozu 200€ und mehr für nen Board ausgeben. Ein Sinn ist nicht erkennbar.
Von "nicht wieder ersetzbaren Sachen" macht man, wenn sie genügend wichtig sind, mindestens zwei voneinander unabhängige, nach dem Erstellen auf Integrität Überprüfte Sicherheitskopien. Wobei es keine schlechte Idee ist, die Kopien so zu lagern, dass bei katastrophalen Ereignissen wie Einbruch oder Wohnungbrand mindestens eine Kopie ungefährdet ist.
Edit: Die Umlaute scheinen heute zu machen, was sie wollen.
Backup ist doch was für Warmduscher *g*
Danke für eure Antworten. Einsetzen will ich den neuen PC vor allem bei CAD, FEM und HD Video Editing - habe also doch mit großen Datenmengen zu tun die ich herumschiebe. Allerdings verdoppelt sich die Ausfallwahrscheinlichkeit - guter Punkt.
Sicherheit + Schnelligkeit wäre ja dann Raid 0+1 -> 4 Platten -> zu teuer.
Ihr würdet nur eine einigermaßen schnelle Platte nehmen( WD3200KS,Caviar Special Edition 320 GB8,9/16384/7200) und ein Board in der 100-150Euro Klasse(P965).
Gruß
Malte
gibt es irgendwo ein Blockdiagram vom nForce 680i? Wenn man sich die max. 115 MB pro Sekunde anschaut, könnte man ja fast meinen die Southbridge wäre nur mit 1 GBit/s angebunden (115*8 = 920 MBit/s).
Sind die Netzwerkcontroller denn auch in der Southbridge (wo sie ja typischerweise sind), denn die dürften dann ja auch bei 1 GBit/s limitiert sein.
ist nur so eine Idee von mir, kann natürlich auch ein Treiberproblem sein, auf alle Fälle sieht man, dass irgendwas die Transferrate limitiert, da die Kurven flach sind und nicht abfallend wie normalerweise (wie auch bei Intel).
Ansonsten wäre noch die CPU Auslastung bei den Festplattentests und bei den USB-Zugriffen interessant gewesen.