- M1697: Letzter Uli-Chipsatz für den Athlon-Sockel 939
- BIOS Tuning von A bis Z
- Bios-Tuning nur für Einsteiger
- Überflieger am Scheideweg: ULi M1695
- Mehr oder Mär? Intels 955X Chipsatz
- Intel 915GM: PCI Express für Notebooks
- AOpen Powermaster: Energiemanagement für alle?
- Chipsatzoption für Athlon 64: SiS756 mit PCI Express
- FSB1066-Vorabtest: P4 Extreme Edition mit 3,46 GHz und 925XE
- Overclocker aufgepasst: Asus entsperrt P4-Multiplikator
Baustein-Schlacht: Intel vs. Nvidia
1 - Intel oder Nvidia? Schnittstellen- und Storage-Leistung im Vergleich
| Gigabyte GA-965P-DQ6 (rev. 2.0) | ||||
|---|---|---|---|---|
| SHOP | PREIS | VERFÜGBARKEIT | ||

Leistungsunterschiede zwischen aktuellen Chipsätzen sind zwar gering, jedoch wird um die Gunst der Kunden immer mehr durch facettenreichen Funktionsumfang geworben. Hier ist der nForce 680i SLI von Nvidia dem aktuellen Angebot von Intel für Heimkunden leicht überlegen. Aber ist das Topmodel von Nvidia auch in der Lage, Intel hinsichtlich der Leistung des Speichersubsystems (RAID) und USB 2.0 zu schlagen? In unserem Testlabor haben wir den Vergleich gewagt.
Vielleicht wundern Sie sich, weshalb wir dem Thema gleich einen ganzen Artikel widmen? Diese Frage ist nicht ganz unberechtigt, denn für den Durchschnittsanwender machen derartige Unterschiede sicherlich nichts aus. Jeder beliebige Serial-ATA-Controller bietet mehr Bandbreite als ein Laufwerk heutzutage tatsächlich nutzen kann und die meisten USB-2.0-Controller arbeiten zudem nahe an ihrem theoretischen Maximum. Jedoch ist Höchstleistung für wahre Technologie-Enthusiasten und Power-User sehr wohl von Bedeutung: Wenn mehr als ein USB-Gerät betrieben wird, sollte jedes einzelne immer noch mit möglichst voller Bandbreite arbeiten.
Wir griffen auf drei Hauptplatinen zurück: Das Gigabyte GA-965P-DQ6 mit Intels P965-Chipsatz, MSIs 975X Platinum PowerUp Edition mit Intels 975X und das EVGA nForce 680i SLI mit dem neusten, gleichnamigen Chipsatz von Nvidia. Der P965-Chipsatz verwendet das neueste Mitglied der I/O Controller Hub-Familie, den ICH8. Der 975X wurde mit seinem Vorgänger ICH7-R gepaart (das R steht für RAID-Fähigkeit), und Nvidia entwickelte für seinen nForce-6-Chipsatz einen neuen so genannten MCP (Media und Communication Prozessor) für Intel-Prozessoren.
Die Anzahl der Ports ist der einzig offensichtliche Unterschied der drei Southbridges: ICH7 bietet vier Serial-ATA/300-Schnittstellen und bis zu acht USB-2.0-Anschlüsse; sowohl der ICH8 als auch der nForce 6 MCP sind mit sechs SATA/300-Controllern und zehn USB-2.0-Anschlüssen ausgestattet. Bitte bedenken Sie zudem, dass der P965 mit ICH8 kein UltraATA mehr unterstützt.
Alle drei Southbridges unterstützen die RAID-Level 0, 1, 0+1 sowie RAID 5. RAID 0 bietet maximale Leistung, wenn man Daten im Reißverschlussverfahren über alle verfügbaren Festplatten verteilt. RAID 1 spiegelt die Inhalte einer Festplatte auf weiteren Laufwerken. RAID 0+1 ermöglicht sowohl Datensicherheit als auch zusätzliche Leistung durch die Parallelschaltung von RAID 0 und 1. Es benötigt jedoch mindestens vier Festplattendazu. RAID 5 speichert Daten im Reißverschlussverfahren ähnlich einem RAID 0, fügt jedoch Paritätsinformationen wechselweise auf alle verfügbaren Festplatten hinzu und benötigt dazu mindestens drei Festplatten.
Wenn man die Netzwerk-Features betrachtet stößt man auf weitere Unterschiede: Für PCI Express benötigt Intel geeignete Netzwerklösungen, während Nvidia zwei komplette Gigabit-Ethernet-Controller mit TCP/IP-Offload integriert hat und nette Features wie Port Teaming draufsetzt. Netzwerktests haben wir in diesem Artikel außer Acht gelassen, da der Nvidia-Chipsatz, wenn man Upstream und Downstream zusammennimmt, annähernd das theoretische Maximum von 2 Gbit/s bietet und der Chipsatz von Intel stets die Netzwerklösungen eines Drittanbieters benötigt, was wir im gegebenen Zeitrahmen nicht angemessen vergleichen konnten.
- Seite vor Intel 82801GR (ICH7-R, 975X)
- 1 / 2
- Weiter
-
so ich hab mal den Morgen mit Recherche und Tests verbracht. Hab ein Asus A8N SLI mit 2 Raptor 150GB im Raid 0
Nach 5 Minuten suchen fand ich in Foren das bei den Nvidia Raid es einen erheblichen Unterschied macht ob man im Gerätemanager für den SataBus an dem die Raid Platten hängen das Read Cache aus /bzw anschaltet. Ich hab dann einige Test gemacht und hier die Ergebnisse Readcache on/off mit HDtach, Atto Disk Benchmark und Winrar:
XP Boot dauer bleibt gleich
HDtach Readcache On: Burst 221MB Average Read 118MB
HDtach Readcache Off: Burst 257MB Average Read 145MB
Bei Atto sieht es so aus das die Test Write/Read Files mit 0.5k bis 1024k gemacht werden. Hier zeigt sich das mit Read Cache off der Read von kleinen Files a 8k etwas langsamer funktioniert. zwischen 16k und 256k bleibt es sich gleich und bei 512k und 1024k bricht die Write Performance mit Readcache on total ein, hier ist Readcache off doppelt so schnell was das lesen der Files angeht. Hab keine Ahnung warum.
Ich habe dann nochmal einen Winrar Test gemacht, entpacken und packen (packen mit Einstellung Store also ohne Komprimierung damit es nicht CPU abhängig wird). Und Files liegen und werden entpackt auf das gleiche Volume(nvidia Stripe set):
Unrar 750MB Read cache off: 6,8 Sek
Unrar 750MB Read cache on: 21 Sek
Rar 550MB File Readcache off: 12 Sek
Rar 550MB File Readcache on: 41 Sek
Die Unterschiede finde ich schon sehr krass. Die Performance mit deaktivierten Readcache sind enorm.
Was sagt ihr dazu.
Grüße Johannes
das mit der schlechten Write Performance bei 512 und 1024k Dateien ist ein Bug der mit dem neusten Treiber nicht auftritt.
Es bleibt aber dabei das auch mit dem neusten Treuber die Performance mit Readcache off wesentlich besser ist als mit Raedcache on. Hab nochmal alle Benchmarks gemacht. Das Einizge was der neue treiber sonst noch bringt ist, daß jetzt die Readcache off Einstellung schlechtere Perfomance aufweist als mit dem Treiber aus 2005
dieser Test interessiert mich doch sehr da ich demnächst einen neuen PC holen möchte. In diesen soll ein Raid 0 mit 2 WD Platten 7200/16MB/400GB - also keine Raptors.
Jetzt lese ich aber den Artikel so, als ob die Intelchipsätze nicht viel schneller sind als der von NVIDIA. Schaue ich mir aber die "Raid 0 Transferdiagramme" an, so sind die Intels sehr viel schneller. Verstehe das dann nicht ganz. NVIDIA glänzt also aufgrund seiner Ausstattung nicht aufgrund seiner Performance?
Gruß
Malte
Dann reichen aber 2 kleine Platten und eine große eigentlich aus.
Ein reines RAID 0 System ist Datenamoklauf.
Wenn ich es recht verstehe, ist es alles relativ schnurz mit den Chipsätzen. 2 Grafikkarten sind in meinen Augen schlicht Unsinn und 10 USB braucht auch kein Mensch. Wenn der ICH8 eh besser ist und die Boards auch bei anderen Anwendungen gleich schnell sind, kann man doch zu einem relativ günstigen 965P Board greifen.
Wozu 200€ und mehr für nen Board ausgeben. Ein Sinn ist nicht erkennbar.
Edit: Die Umlaute scheinen heute zu machen, was sie wollen.
Sicherheit + Schnelligkeit wäre ja dann Raid 0+1 -> 4 Platten -> zu teuer.
Ihr würdet nur eine einigermaßen schnelle Platte nehmen( WD3200KS,Caviar Special Edition 320 GB8,9/16384/7200) und ein Board in der 100-150Euro Klasse(P965).
Gruß
Malte
Sind die Netzwerkcontroller denn auch in der Southbridge (wo sie ja typischerweise sind), denn die dürften dann ja auch bei 1 GBit/s limitiert sein.
ist nur so eine Idee von mir, kann natürlich auch ein Treiberproblem sein, auf alle Fälle sieht man, dass irgendwas die Transferrate limitiert, da die Kurven flach sind und nicht abfallend wie normalerweise (wie auch bei Intel).
Ansonsten wäre noch die CPU Auslastung bei den Festplattentests und bei den USB-Zugriffen interessant gewesen.
- 1 / 2
- Weiter
-
http://www.heise.de/newsticker/meldung/84172