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1 - Kann Nvidia sich die Chipsatz-Krone holen?

Bei aktuellen Motherboards entscheidet der Chipsatz über Funktionen, Leistung und Übertaktungspotenzial. Der nForce 680i ist moderner als Intels P965 und 975X. Welcher Baustein überzeugt in der Praxis?
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Nvidia kommt mit seinem nForce 680i SLI Chipsatz recht spät auf den Markt. Mitbewerber Intel hat sich bereits mit seinen 975X- und dem P965-Plattformen große Marktanteile für die hauseigenen Core-2-Prozessoren gesichert. Wenn sich also Nvidia einen Namen machen will, dann geht das nur über bessere Funktionen und gute Übertaktbarkeit. Schafft es Nvidia, zu überzeugen.

Obwohl der 975X schon seit über einem Jahr auf dem Markt ist, stellt er nach wie vor Intels Spitzenprodukt dar: Er arbeitet mit der ICH7-Southbridge und bietet daher eine gute Auswahl an Schnittstellenoptionen. Der P965 verfügt dagegen über die neueste Core-Logik und verwendet die ICH8-Southbridge-Familie mit noch mehr Extras. Derzeit ist eine Vielzahl von 965- und 975-Motherboards erhältlich.

Nvidia ist seit 2001 auf dem Markt für Chipsätze vertreten. Obwohl sein erster nForce-Chipsatz ein Fehlschlag war, erwiesen sich der nForce2 und nachfolgende Generationen als zunehmend erfolgreich. Heute zählen die Serien nForce 4 und 5 zu den besten Optionen für Athlon 64-Lösungen und Nvidia hofft, sich mit dem nForce 6 einen großen Anteil am Intel-Markt zu erobern. Das bedeutet zwar den Einstieg in den allgemeinen Bereich der Geschäftsanwendungen, ist aber umso schwieriger zu bewerkstelligen: Nvidia hatte hier schon mit der nForce 4 Intel Edition sein Glück versucht, konnte aber trotz des hervorragenden Produkts von Intel keinen nennenswerten Marktanteil erobern.

Der nForce-6-Chipsatz soll in jeder Hinsicht besser als der Intel-Chipsatz sein: bessere Übertaktung, ein besseres Speicheruntersystem, bessere Unterstützung von zwei x16-PCI-Express-SLI-Grafikkarten im Vergleich zu zwei x8-PCI-Express-Crossfire-Grafikkarten von Intel, eine bessere Netzwerkunterstützung sowie eine bessere Autokonfiguration des Speichers. Hier nun also ein Blick auf diesen neuen Chipsatz und seine Fähigkeiten.



Kommentare zum Beitrag
Hans Wurst 28/02/2007 12:21
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Hans Wurst
Nur leider laufen die nvidia Chipsätze nicht gerade toll unter Linux. Das sollte auch erwähnt werden. Wenn man ein stabiles System unter Linux haben will, kommt man an einem Intel Chipsatz derzeit nicht vorbei.
siik 28/02/2007 15:07
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siik
Also .. an dieser Stelle mal etwas, das manchen vielleicht nicht so wichtig ist, aber es ist in letzter Zeit auffallend und darum halte ich es für erwähnenswert: Die sprachliche Qualität der Berichte hat stark gelitten.

"...oder einem so genannten nein-Name-Produkt."

Ist ja schön, dass man Anglizismen zu vermeiden sucht, aber was soll denn das sein?
Und dann diese Satzkonstruktion:

"Im Vergleich zum 975X-Chipsatz sind die verfügbaren Speichermultiplikatoren nicht so umfassend wie beim nForce 680i-Motherboard:..."
Sameneulmann 28/02/2007 15:23
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Sameneulmann
kleine Fehler oder "interessante" Formulierungen in den Berichten sind OK. Kann mal passieren und lässt sich auch dran arbeiten.

Vor allen Dingen hat THG auf die Kritiken aus dem letzen MB-Beitrag gelernt. Aussage:"gibt so gut wie keine Unterschiede zwischen den Boards".
Außerdem Chipsatz P965 dabei und auf den Energieverbrauch wurde kurz eingegangen.

Ich sehe für THG wieder Licht am Ende des Tunnels :P
Hans Wurst 28/02/2007 15:28
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Hans Wurst
Mir sind die immer noch zu Windows lastig.
steffarn 28/02/2007 18:36
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steffarn
Also der Test is ja ganz nett, nur fehlt für mich das wichtigste überhaupt.
Wie Stark lässt sich eine CPU mit den Unterschiedlichen board übertakten , und wie sieht die Preformence dabei aus ?!

Damit die sich auf Standart einstellungen fast nicht´s nehmen war ja schon fast immer so. :P

Bitte testet doch mal die Overclocking Performance.
Wups 28/02/2007 21:07
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Wups
Zitat :Nur leider laufen die nvidia Chipsätze nicht gerade toll unter Linux. Das sollte auch erwähnt werden. Wenn man ein stabiles System unter Linux haben will, kommt man an einem Intel Chipsatz derzeit nicht vorbei.


Ich glaube nicht, dass nVidia mit seinem HiTech auf Linux abzielt :D

Rest siehe Posting in anderem Thread ... SLI-Test wäre angesagt.
siik 28/02/2007 22:06
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siik
Wer zwischen High-End und Linux keinen Zusammenhang sieht, hat einfach mal keine Ahnung.

Aber ich denk das kann man nVidia nicht unbedingt vorwerfen, sie stellen ja Open-Source nForce Treiber bereit, die bei den meisten Distributionen auch mitgeliefert werden. Dauert nur leider immer ein bisschen länger, bis für eine neue Plattform Treiber verfügbar sind.

Die Werte für die Leistungsaufnahme haben mich doch überrascht, da 680i und P965 deutlich näher beieinander liegen, als beim Test von computerbase. Dort lagen zwischen Asus Striker Extreme und Asus P5B-E Plus (P965) knapp 40 bzw 50 Watt (idle / load).
Hab mir die Ergebnisse dort nochmal angeschaut, und tatsächlich scheint das Asus Striker Extreme unter den 680i-Boards eher eins mit hohem Stromverbrauch zu sein:

Asus Striker Extreme: 181 / 272 W (idle/load)
EVGA 680i SLI: 164 / 242 W (idle/load)

Ich kann ehrlich gesagt keine Unterschiede in der Ausstattung erkennen, die so eine große Differenz erklären würden.
Hans Wurst 28/02/2007 22:12
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Hans Wurst
Dazu müsste nvida endlich rausrücken, wie deren Chipsätze funktionieren. Dann dürfte das auch besser werden. Aber solange wie die das nicht machen, sollen man besser ein Bogen machen.
dontcryjustfly 28/02/2007 22:27
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dontcryjustfly
Leider muss ich was bei diesem Artikel bemängeln...

zum Gigabyte P965-DQ 6 wird behauptet:

Mehr als 350 MHz Basistakt oder FSB1400 ließen sich mit diesem P965-Motherboard nicht erreichen.

--> Mein Board läuft seit August mit 400Mhz basis takt, den RAM Teiler hab ich auf 1:2 laufen.
Im Gigabyte Forum haben einige dieses Board über 500Mhz gebracht. Entscheidend ist welches Bios dafür verwendet wird!

Meiner Meinung nach ist dieses Board das beste ohne SLI vorallem für OC.
meyergru 01/03/2007 00:39
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meyergru
Zitat :Also .. an dieser Stelle mal etwas, das manchen vielleicht nicht so wichtig ist, aber es ist in letzter Zeit auffallend und darum halte ich es für erwähnenswert: Die sprachliche Qualität der Berichte hat stark gelitten.

"...oder einem so genannten nein-Name-Produkt."



Exakt meine Meinung, obwohl obbesagte Stelle in bewährter Toms-Manier ohne Kommentar nachträglich geändert wurde, was sprachlich ja nicht wirklich besser ist, da gerade ein No-Name-Produkt nicht wirklich "sogenannt" ist, sondern eigentlich eben keinen Namen hat. Was soll das "sogenannt" also dort?

Sprachlich war dieser Artikel das Schlimmste, was ich auf THG bisher gelesen habe. Es scheint so, als sei er mit Babelfish aus dem Englischen übersetzt und nur grob syntaktisch korrigiert worden. Man könnte eine Doktorarbeit in Germanistik über ihn schreiben, alternativ ließe sich der Anregungsbedarf für den Zwiebelfisch für die nächsten 28 Ausgaben damit decken.

Beispiele gefällig? In Anlehnung an die Ausdrucksweise des Artikels: hier we go!

Zitat :"Doch je besser man sich mit der Hardware auskennt oder je spezifische Anwendungsanforderungen man hat, desto mehr wird man auf die Eigenschaften der verwendeten Plattform achten."


(Je spezifischer die Anforderungen, desto wichtiger sind auch kleine Unterschiede der Plattformen)

Zitat :
"Wenn man nicht unbedingt Geld sparen will, sollte man daher die Finger von Single-Core-Prozessoren wie dem Athlon 64 oder Pentium 4 lassen."


(Gemeint ist wahrscheinlich: Wer nicht unbedingt sparen muss, sollte daher...)

Zitat :
"...aber sie beschleunigen die Systemreaktionsfähigkeit erheblich."


(Vielleicht erhöhen sie irgendwas, "beschleunigen" tun sie aber keine "Fähigkeit".)

Zitat :
"Wenn in der Systembeschreibung von gemeinsamem Speicher die Rede ist, bedeutet das, dass keine dedizierte Grafikkarte installiert ist. Die Core-Logik des Motherboards verfügt stattdessen nur über eine einfache integrierte Grafikunterstützung, die Teile des RAM-Speichers zur Speicherung der Grafikdaten belegt. Das ist zwar sehr effizient, aber für Spiele oder jede Art von 3D-Anwendungen völlig unzureichend."


(Super, diese Mischung - mal ganz abgesehen davon, dass das falsch ist, denn TurboCache und HyperMemory auf separaten Grafikkarten sind auch Shared-Memory-Lösungen: Erst vermeidet man auf Teufel komm' raus Anglizismen wie "Shared Memory", obwohl man in der Beschreibung der Produkte eben genau das finden würde und nicht "gemeinsamer Speicher", dann kommt aber im nächsten Satz gleich ein Doppeltreffer: "Core-Logik" und "Motherboard". Weiter geht es dann mit weißen Schimmeln (wörtlich übersetzt: "...Teile des Wahlfreier-Zugriffs-Speicher-Speichers zur Speicherung...";) und zwar "effizienten, aber leider völlig unzureichenden" Lösungen.

Zitat :
"Weitere wichtige Plattform-Eigenschaften sind die Art und Anzahl der Schnittstellen (PCI Express, PCI, USB 2.0), die integrierten Hardware-Add-Ons (Netzwerkfähigkeit, Audio, Speicher- oder Firewire-Controller) sowie..."


(Jawoll. PCI Express ist bei mir auch als Schnittstelle hinten aus dem Gehäuse geführt, ebenso wie PCI. Dann habe ich noch eine Netzwerkfähigkeitskarte und Audio und einen Firewire-Controller als Add-Ons - die im Gegensatz zu den vorgenannten keinen Schnittstellencharakter haben. Was ist eigentlich ein zusätzlicher (add-on) Speicher-Controller? Wo kann ich den kaufen?)

Zitat :
"Alle heutigen Chipsätze betreiben den Speicher im Zweikanalmodus, wobei die Daten über zwei Speicherkanäle verteilt werden, um die effektive Bandbreite zu verdoppeln. Um diesen Vorteil zu nutzen, sollte man immer zwei oder vier Speichermodule einsetzen und nicht eine willkürliche Anzahl."


(Also erstens können die Chipsätze den Zweikanalmodus nutzen, darauf wird ja im nächsten Satz Bezug genommen. Außerdem: Schon mal was von gerade und ungerade gehört? Oder fällt "willkürlich = 6" nur deshalb raus, weil kein Motherboard soviele Slots bietet? Oder hätte man den letzten Halbsatz auch ohne Sinnentstellung streichen können, weil alle sinnvollen Kombinationen bereits erschöpfend aufgezählt wurden?

Zitat :
"Alle derzeitigen 975X-Motherboards sind mit einem Gigabit-Ethernet-Controller ausgestattet, der von Intel oder Drittanbietern erhältlich ist und über eine PCI-Express-Lane angeschlossen wird."


(Haarscharf daneben. So liest es sich, als ob man den Controller von verschiedenen Anbietern bekommen kann und ihn selbst anschliessen muß. Klarer wäre: "Alle derzeitigen 975X-Motherboards besitzen einen Gigabit-Ethernet-Controller von Intel oder Drittanbietern, der über eine PCI-Express-Lane angebunden ist.";)
dontcryjustfly 01/03/2007 02:28
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dontcryjustfly
ich verstehe sowieso nicht warum der 680i Chipsatz so gelobt wird?

Bis auf Call of Duty 2 führt der Nvidia keinen einzigen Benchmark an, nein er wird in den häufigsten Fällen auch noch letzter.
Der Chipsatz hat mit abstand den höchsten engerieverbrauch.

Und wegen spielereien wie dual Gigabitlan würde ich niemals auf einen besseren chipsatz verzichten zumal THG schon im letzten Test zu gezeigt hatte das vorallem der P965 aber auch der X975 Chipsatz vorallem bei der USB 2.0 und Firewire übertragungsrate deutlich vor NVidia liegen.

Einziger Kaufgrund wäre SLI...aber selbst da könnte man auf den X975 setzen.

Wobei in meinen Augen SLI bzw. Chrossfire eh nur was für verrückte ist. da es meisst billiger und schneller ist eine teure Grafikkarte als 2 mittelklasse Grakas einzubauen. Und wer DUAL 2 500-700€ Grafikkarten betreibt nur damit man 100 statt 65fps hat, hat eh einen an der klatsche.
Wups 01/03/2007 07:16
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Wups
sorry, nVidia 680i ist für Gamer ausgelegt und Linux ist nicht gerade die ultimative Plattform dazu, außerdem sowieso am aussterben (außer bei ein paar Freaks).

SLI: nein, es geht nicht darum, 2 billige Karten zu verbauen, sondern 2 High-End-Karten! 2 8800 GTX im SLI-Betrieb brechen bei 1900 x 1600 genauso auf 30 FPS ein, da hat man mit einer sowieso schon verloren.
Hans Wurst 01/03/2007 09:40
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