Nicht nur Leistung zählt: 15 PC-Netzteile im Test
1 - Kampf gegen den System-Blackout

Welcher Anwender kennt das Problem nicht: Mit der alten Grafikkarte oder dem langsamer getakteten Prozessor lief das System wochenlang stabil und ohne Murren. Nach dem System-Upgrade treten plötzlich mit unschöner Regelmäßigkeit scheinbar unerklärliche Systemabstürze auf. Die Ursache für derartige Probleme vermuten Anwender häufig in schlampig programmierten Treibern oder mit Fehlern behafteter Hardware.
Nicht selten stellt sich aber heraus, dass das Netzteil der Upgrade-Maßnahme und dem damit verbundenen zusätzlichen Leistungsbedarf schlichtweg nicht mehr gewachsen ist. Die Folge sind sporadische Systemabstürze infolge einer instabilen Spannungsversorgung. Führt man sich vor Augen, dass allein schon die DX9-fähige AGP-Grafikkarte im 3D-Vollastbetrieb bis zu 30 Watt konsumiert, ist dieses Verhalten nicht wirklich verwunderlich. Den Löwenanteil an elektrischer Leistung benötigt nach wie vor - Tendenz steigend - die CPU: AMDs derzeitiges Spitzenmodell, der Athlon64 3400+, genehmigt sich im Volllastbetrieb allein schon auf der 12-Volt-Schiene des Netzteiles über 100 Watt .
Ein leistungsstarkes, stabil arbeitendes Netzteil tut also Not. Sei es, um dem gestiegenen Leistungsbedarf durch ein Prozessor-Upgrade Rechnung zu tragen, oder weil ein defektes Netzteil durch ein Neues zu ersetzen ist. Bleiben die Spannungen nicht stabil oder bewegen sich außerhalb der Spezifikationen, drohen zudem Beschädigungen der Systemkomponenten. Insbesondere Prozessoren reagieren empfindlich auf Spannungsinstabilitäten.
Neben der Stabilität zählen bei einem Netzteil noch das Betriebsgeräusch und der Wirkungsgrad zu den entscheidenden Kaufkriterien. Zum einen währt die Freude an einem stabil arbeitenden Netzteil nur so lange, wie gewährleistet ist, dass es seine Dienste möglichst Ohren schonend versieht. Zum anderen lässt sich am meisten Energie sparen indem sie nicht unnötig - beispielsweise durch einen schlechten Wirkungsgrad des Netzteils - verschwendet wird. Schließlich soll das gute Stück eine ordentliche Stromversorgung garantieren und nicht die Wohnung heizen.
Gemäß diesen Kriterien hat THG fünfzehn Stromversorger von nominal 300 bis 550 Watt Leistung im Test unter die Lupe genommen.
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- 1 Kampf gegen den System-Blackout
- 2 Verwirrende Leistungsangaben auf Verpackungen und Gehäusen
- 3 Stabile Spannung = stabiler Betrieb
- 4 Hoher Wirkungsgrad spart Energie
- 5 Leises Arbeiten durch geregelte Lüfter
- 6 Überlastung der Kabel
- 7 Testverfahren
- 8 300-Watt-Klasse
- 9 Seasonic SS-300FB / Super Tornado 300
- 10 350-Watt-Klasse
- 11 Fortron Source Aurora FSP350-60PN-R
- 12 Q-Technology QT-02350 Gold-Serie vs. QT-02350 Papst-Serie
- 13 High Power HPC-360-302 DF by Sirtec
- 14 400-Watt-Klasse
- 15 Vantec VAN-400B (ION-Serie)
- 16 Nexus NX-4000
- 17 Global Win TOP-420P4
- 18 High Power HPC-420-302 DF by Sirtec
- 19 Silverstone SST-ST40F-G02
- 20 500-Watt-Klasse
- 21 Turbo Cool 510 ATX PFC & Turbo Cool 510 ATX Deluxe
- 22 Benchmarks
- 23 350-Watt-Klasse
- 24 400-Watt-Klasse
- 25 500-Watt-Klasse
- 26 Ranking
- 27 350-Watt-Klasse
- 28 400-Watt-Klasse
- 29 500-Watt-Klasse
- 30 Die Testkandidaten im Überblick
- 31 Fazit