Notebook-Kühler von Evercool & Vantec

18:00 - 26/03/2004 von Patrick Schmid

Was muss heute nicht alles gekühlt werden: Grafikchip, der Prozessor, Chipsatzkomponenten, hochgetaktete Speicherchips, ja sogar Festplatten danken es mit langer Lebensdauer. Doch wie schaut's mit Notebooks aus? Die beiden Hersteller Evercool und Vantec sehen offenbar Bedarf für ein Notebook-Kühlsystem.

Die technische Vorgehensweise ist bei beiden Anbietern ähnlich: Man nehme ein Trägermodul, das einfach unter das Notebook gelegt wird. Innerhalb dieses Moduls befinden sich zwei (Vantec) bzw. vier Lüfter, die die entstehende Hitze an der Unterseite eines Notebooks nach unten und anschließend zu den Seiten abführen.

Die Frage ist jedoch: Macht das Sinn? Und wenn ja: Bringt das wirklich etwas? Grundsätzlich sollte ein Notebook ohnehin so ausgelegt sein, dass es ohne zusätzlichen Kühlaufwand zuverlässig seinen Dienst verrichtet. Nicht umsonst machen viele Notebooklüfter unhörbar Ihre Tätigkeit kund.

Wir sehen den Nutzen solcher Notebook-Kühler vor allem bei Anwendern, die die Investition in den teuren, mobilen Begleiter bestmöglich schützen möchten. Tatsächlich sind die so genannten Hot Spots meist an der Unterseite, ausgelöst durch die Festplatte, den Akku (bei Schnell-Ladung) und verstärkt durch eine schlechte Unterlage. Eine Plastikfolie, Papier oder einfach eine Decke auf dem Sofa führt zum Hitestau und kann damit tatsächlich die Lebensdauer vieler Komponenten reduzieren.

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