NVIDIA GeForce 6600 GT: Jetzt auch für AGP

18:00 - 18/11/2004 von Lars Weinand

Die Zukunft gehört PCI Express. So oder ähnlich lautet die einstimmige Botschaft von nahezu allen Grafikkarten- und Motherboard-Herstellern. Da gibt es nichts zu bestreiten, aber es ist noch nicht abzusehen, wann dies zur Realität wird. Während sich PCI-Express-Karten in neu verkauften PCs sehr schnell etablieren, gucken aufrüstwillige Anwender mit leistungsfähigen AGP-Plattformen in die Röhre. Entweder man zahlt ein halbes Vermögen für die Topmodelle GeForce 6800 oder X800 AGP (wenn man überhaupt eine Karte im Handel findet), oder man sucht ein Auslaufmodell der vorherigen Produktgeneration. In der gehobenen Mainstream-Preisregion von 200 - 250 € findet man dort bei ATI die Radeon 9800 Pro, die auch in neuen Spielen noch gute Leistung bietet. NVIDIAs GeForce-5900-Karten bieten in grafisch weniger anspruchsvollen Spielen auch noch sehr gute Leistung, aber es mangelt an Leistung für moderne DirectX-9-Spiele wie Farcry & Co. Damit soll jetzt Schluss sein. Mit der AGP-Variante der GeForce 6600 GT möchte NVIDIA auch Besitzern von Motherboards mit AGP-Bus eine preiswerte Alternative bieten.

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