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Kompaktheit bewies schon das Gehäuse vom Apple Mini. Nicht schlecht staunten wir, als wir das noch kleinere Gehäuse der Ion-Plattform bekamen. Es ist kaum größer als eine Zigarettenschachtel, also vergleichbar mit dem Format einer 2,5" Notebook-Festplatte. Demnach darf der Nvidia 9400M-Chipsatz und der Atom-Prozessor nicht viel Platz verbrauchen.
Also, Schraubendreher raus und los geht's. Zuerst entfernten wir die Bodenplatte. Darunter zeigte sich die 2,5"-Festplatte Seagate Momentus 7200.2 mit 200 GB Kapazität. Doch weiter geht es da nicht. An die Innereinen gelangt man, indem man die Oberseite des Gehäusedeckels nach hinten schiebt. Dann kommt das Mini-Motherboard zum Vorschein.
Die Anordnung besteht aus zwei übereinander gestapelten Leiterplatten. Die eine enthält den Nvidia 9400M-Chipsatz (als Einchiplösung) und den Intel Atom 230 Prozessor. Beide sind aufgelötet. Einen Sockel sucht man demnach vergeblich. Obenauf sitzt noch ein 40 x 10 mm großer Aluminiumkühlkörper mit Lüfter. Aus der geringen Größe lässt sich schließen, dass dieses System nur wenig Hitze ableiten muss.
Die andere Leiterplatte enthält im wesentlichen die ganzen Anschlüsse -- abgesehen von BIOS-Chip und Batterie. Als Buchsen erkennt man schnell Serial ATA (SATA), Gigabit Ethernet, Dual-Link DVI und USB 2.0 Ports. Selbst an einen HDMI-Port für den Fernseher hat Nvidia gedacht.
Und wo steckt der RAM? Auf der Rückseite. Hier verbaut Nvidia SO-DIM-Module nach dem DDR3-Standard. Obwohl diese teurer sind als DDR2, finden wir es eine gute Wahl. Dieser Speichertyp bietet eine höhere Bandbreite. Seine Stärke spielt der Speicher nicht im Datentransfer mit der CPU aus sondern eher als Framebuffer mit der Grafikengine des Chipsatzes. Ferner ist sein Strombedarf geringer, was diese Plattform auch als Netbook-Lösung prädestiniert.
Einen Konnektor auf dem Motherboard konnten wir nicht auf Anhieb identifizieren. Er verbindet die obere Platine mit der unteren. Physikalisch ist das ein proprietärer Stecker, doch die Übertragung erfolgt über das PCI-Express-Protokoll. Das ist sinnvoll, denn für die Kommunikation ist einiges an Bandbreite erforderlich. Darüber läuft zum Beispiel SATA (die interne Festplatte), zwei externe SATA, sechs USB, analog Audio (8 Kanal), und digital Audio (optisch). Über die proritäre PCIe-Schnittstelle erfolgt auch die Stromversorgung für die obere Platine, weil sie nicht autonom ist.
Hier noch einmal eine Übersicht über alle Schnittstellen:
- 2 interne SATA-Ports
- 2 eSATA
- 7 USB 2.0 Ports
- 6 analoge Audiobuchsen
- 1 S/PDIF-Anschluss
- 1 DVI Dual Link
- 1 VGA
- 1 HDMI
- 1 Gigabit Ethernet-Buchse
Sicherlich zeigt diese Platine, was an Maximalausstattung geht. Denkbar wäre, dass bei einem Ion Home Cinema PC/Receiver keine Abstriche gemacht werden. Bei einem Ion Netbook muss man dagegen auf einige Buchsen aus Platzgründen verzichten.
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Was für ein Gerät. Ein Superteil, so hab ich mir das gewünscht. Die Anschlussvielfalt ist wirklich toll, wenn da jetzt wie Ghostrider schon sagt ein Dualcoreatom drauf kommt hat man nen richtig feinen Kampfzwerg aufm Schreibtisch stehen.
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Der Grüne Balken ist Nvidia und nicht AMD wie es unten im kleien Quadrat steht
Nicht schlecht!
Wenn nun HDMI durch DisplayPort ersetzt würde und ZUMINDEST ein dual-core Atom darin werkeln würde, dann fände ich das Teilchen richtig interessant!
Etwas zu meckern habe ich natürlich dennoch, auch wenn es sich diesmal nur um eine "gefühlte" Merkwürdigkeit in der verwendeten Sprache handelt und um eine andere Kleinigkeit:
"Vorteil Ion (%): -34,6"
Mir ist hier schon klar, daß gemeint ist: "Es werden 34,6% des Stromverbrauchs der Intel-Plattform eingespart", aber ein negativer Vorteil liest sich schon etwas merkwürdig.
Einen kompakten Verbesserungsvorschlag habe ich hierfür allerdings auch nicht. :-/
---
Die andere zu bemängelnde Kleinigkeit ist der Größenvergleich.
Wie kann es denn bitte sein, daß die Größe der ION-Plattform mit einer 2,5" Festplatte gleichgesetzt wird, dann aber in einem der Bilder (15/60) klar zu sehen ist, daß eine 2,5" Festplatte eingebaut ist und rings herum reichlich Platz ist?
Das ganze scheint ehr so groß zu sein, wie das Gehäuse einer externen 2,5" Platte, also ungefähr so groß wie eine 3,5" Festplatte.
Auch als Nichtraucher ist mir bekannt, daß Zigarettenschachteln ehr nicht so groß sind.
stimmt, DP ist wichtig, vorallem weil man die anderen von DP adaptieren kann
Geiles Teil! ^.^
.... Ja mehr fällt mir jetzt nicht ein.
Ich hoffe, für Netbooks gibt es bald ähnliche Lösungen.
Ich werde mir sicher keins mit Single Core und 9**-Chipsatz holen.
Na ja, Hauptproblem ist aber das fehlende UMTS-Modul.
Ich schweife ab. Super nVidia!
stimme dir zu Weltenspinner
super teil von Nidia. Weiter so.
Ausserdem find ichs ne Frechheit von Intel sich darüber aufzuregen, selbst schuld wenn die nen veralteten chipsatz verbauen
ich mein 130nm... -.- XD
Sehr lobenswerte Leistung von NVIDIA in kürzester Zeit etwas zusammenzubacken man hat es im Moment bitter nötig andere/neue Märkte zu erschließen.
Der NFurz7 Chipsatz ist ein Mist gegen Intels ICHxR`s. Auf der anderen Seite hat AMD gute Chipsätze aus dem eigenen haus.
Die eigenen Grafikkarten sind zu teuer in der Produktion und erschlossen neue TDP Negativrekordwerte. AMD Grafikkarten sind einfach zu günstig. Intel schläft auch nicht.
Die eigene Sparwut hatte zufolge das reihenweise Grafikkarten aus der Geforce 7 Serie ausfielen und die System Builder gerade einen großen Bogen drumrum machen.
Der Markt den Tesla begeht wirft nicht genug ab da nicht die breite Masse an Abnehmern vorhanden ist.
Nvidia wird sich weiterhin auf den leichten Markt konzentrieren müssen und mich wird es nicht wundern wenn bald die ersten Grafikkarten/Chipsätze für Handys auftauchen.
Außerdem sollten sie so langsam mal in die Gänge kommen was die Raytracing Integration in Grafikkarten angeht. Die Auflösung der Bildschirme wird immer größer und der Verbraucher hat Allergien gegen das Wort TDP entwickelt. Wenn Intel jetzt auch noch die Grafikkarte in seine CPUs integriert, dann läuft Nvidia in Gefahr den
...den
...den < 50€ VGA Markt zu verlieren der sehr viel Geld abwirft.
Außerdem sollte man bei Gelegenheit auch VIA übernehmen dann hätte man zumindest auch eine CPU und einen ehemaligen Chipsatzhersteller im Haus. Der Netbook/Notebook Trend wird anhalten und den Desktop als Durchschnittscomputer ablösen da dieser viel zu klobig und immobil ist und EA sich stark daran bemüht den Spielemarkt mit ewig wiederholenden Alpha Versionen von NFS usw... kaputt zu machen.
Genau so etwas habe ich lange gesucht! Perfekter Mini-PC für die Kinder. Bin gespannt, wann es diese potenten Micro-PCs in die Fernseher schaffen. Dann hat man einen PC mit Spielekonsole (GameCube/Wii ist ja auch nicht so potent und hat geniale Spiele) und Internet im TV bereits drin!
schöne basis nur ohne cpu halt läuft da nix. wenn intel an die oems nur cpu mit chipsatz verkauft müsten die ja den chipsatz wegwerfen ,..wäre verständlich da der nix taugt aber nicht rentabel *g*. wenn nvidia dann mal intel verklagt hat und die in 2 bis 3 jahren die atoms entbündeln müssen , dann hat auch intel nen passende basis. tja wenn da via mal was hätte ...
Diese Plattform wäre auch interessant mit einem ULV Core2Duo. Dafür bräuchte man allerdings einen Sockel oder einen Hersteller, der diese teure CPU gleich auflötet. Der Chipsatz kann angeblich alle möglichen Intel-CPUs - daran sollte es somit nicht scheitern.
Andere CPUs kommen mit ION2 (Q4 2009) wenn es nach Nvidia geht.

Toller Wurf
Super Teil! Stelle mir gerade noch vor, dass da ein BR-Laufwerk und ne DVB-S Karte verbaut ist xD
I have a dream!
MfG
Genau! Bitte streicht den Vergleich mit einen Zigarettenschachtel. Wenn doch, dann sollten es schon zwei sein. Danke!
Ansonsten sehr interessanter Artikel. Ich warte bis der Nvidia-Chipsatz im Netbook mit zwei Atomkernen steckt.
Geiles Teil! ^.^.... Ja mehr fällt mir jetzt nicht ein.Ich hoffe, für Netbooks gibt es bald ähnliche Lösungen.Ich werde mir sicher keins mit Single Core und 9**-Chipsatz holen.Na ja, Hauptproblem ist aber das fehlende UMTS-Modul.Ich schweife ab. Super nVidia!
Inkubus 3.0 wird eine Streichholzzschachtel mit Dualcore und einem UMTS-Modul
@Topic
Tolles Teil, aber für Gelegenheitsspieler eher nichts, auch wenn es so im Zitat steht(O.o)
@hotpizza:
Solange Du nur Spiele spielst, die vergleichbar mit "CS 1.6 und älter" sind, dann ist der Vergleich OK.
wann gibts das eigentlich zu kaufen?
Was hat Intel denn ? So wird ein Schuh aus dem Atom-Prozzie... mit dem 945er aus deren Haus war er absolut keine Alternative in meinen Augen!
Ist ja ein toller Bericht, aber wie sieht’s denn mit der Arbeitsleistung aus? Dann auch noch unter Vista. Was ist mit Surfen auf Flash Seiten mit dem ganzen Web 2.0, läuft das alles ohne Probleme? Was ist mit Office? Kann der Otto Normal Benutzer auch mal seine 12 Megapixel Fotos öffnen? Ich habe doch immer wieder sehr relativierende Berichte gelesen. Kurz um alles sehr langsam, da kann der beste Chipsatz nichts machen. Der negative Unterschied zu einem low cost AMD System ist gigantisch.
Zum Multimedia: In Zeiten von One Click Hostern hat die allergrößte Mehrheit der Mediacenter Zielgruppe kaum etwas mit Blueray oder DVD am Hut. Die meisten Formate unterstützt der Chipsatz nicht, also macht die CPU alles, die nichts kann.
So: Wir haben also eine kleine Box die erstaunliches kann, aber nichts Relevantes. Da könnte man zum Schluss kommen das der Artikel doch das ein oder andere unbeachtet lässt und die Plattform etwas zu hoch lobt.