Chipsätze für Core 2 Duo

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17:45 - 15/04/2007 von Patrick Schmid

Anwender haben derzeit folgende Chipsatz-Optionen:

AMD/ATI Crossfire Xpress 3200 für Intel
Dreifach PCI Express x16 für Crossfire Dual-Grafik und eine zusätzliche ATI-Karte für Physik-Beschleunigung Intel P965 mit ICH8
Einfach PCI Express x16. Einige Motherboards bieten dabei dual PCI Express x8 Intel 975X mit ICH7R
Zweifach PCI Express x8 für ATI CrossFire Dual-Grafik Nvidia nForce 650i Ultra/SLI
Einfacher PCI Express x16 (Ultra) oder zweifacher PCI Express x8 (SLI) für SLI Dualgrafik Nvidia nForce 680i SLI
Zweifach PCI Express x16 plus PCI Express x8 für SLI

Beim ATI Crossfire Xpress 3200 für Intel kommt man schon ins Schmunzeln, ist er doch nach der Übernahme durch AMD in deren Produktpalette übergegangen. Also bietet AMD somit einen Chipsatz für Intel-Prozessoren. Das Angebot an Motherboards mit Crossfire Xpress 3200 ist jedoch recht dürftig, denn wir erhielten lediglich das LANParty ICFX3200-T2R von DFI. Obwohl die RAID-Leistung wie auch die USB 2.0-Leistung nicht an die Intel-Bausteine heranreichen, so bringt der Chipsatz doch ganz ordentliche Gesamt-Performance und zeigt keine Schwächen, die uns von früheren ATI-Chipsätzen her noch bekannt waren. Der Crossfire Xpress 3200 ist die einzige Wahl für die dual x16 PCI Express für ATI Crossfire-Grafik.

Im Vergleich dazu sind die Chipsätze von Intel schon eher als klassische Modelle anzusehen. Alle Motherboard-Hersteller bieten P965-Platinen, da dieser Chipsatz derzeit als De-Facto--Standard einzuordnen ist. Dieser verfügt über 16 PCI Express-Lanes um eine einzelne PCIe-Grafikkarte zu bedienen. Vereinzelt bieten P965-Motherboards zwei x16 PCI-Verbindungen, die beide durch acht Lanes befeuert werden. Das funktioniert für Dual-Grafik mit ATI-Grafikkarten meist hervorragend. Die höchste RAID-Leistung und die verlässlichste USB 2.0-Performance (ICH8) wird derzeit ebenfalls von den Intel-Chipsätzen geboten. Zwar gibt es auch den 975X-Chipsatz noch, jedoch kann dieser weitaus weniger übertaktet werden als der P965.

Wenn es um Ausstattung und Flexibilität geht, dann ist man mit den High-End-Produkten von Nvidia an der richtigen Stelle. Sollten Sie sich nicht gerade ganze Nächte damit um die Ohren hauen wollen, die maximale Übertaktbarkeit von Hand herauszufinden, dann dürfte Ihnen ein Dienstprogramm wie nTune von Nvidia sehr entgegenkommen. Wenn dann noch so genannter SLI-Speicher von Nvidia verwendet wird sind aktuelle nForce-Motherboards in der Lage, automatisch den höchsten Speichertakt und die kürzesten Timings festzulegen. Zudem unterstützt Nvidia auch anspruchsvolle RAID-Modi, obwohl deren Leistungsvermögen dem Vergleich mit ICH7R und ICH8R von Intel nicht aufnehmen kann. Wenn Sie also ein SLI-System mit Dual- oder Quad-Grafik mit GeForce-Grafikkarten zusammenstellen möchten, so benötigen Sie ein nForce-Motherboard. Dabei stehen Ihnen diverse Motherboards mit dem Topmodell nForce 680i SLI zur Verfügung; die Zahl der 650i-Lösungen wächst derweil aber stetig.

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Kommentare zum Beitrag
aspro 18/04/2007 18:07
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-0+

Hmm der 650i sieht ja mal recht vernünftig aus im Gegensatz zum 680i. Gegen den P965 tut er sich dennoch schwer, vorallem beim OC und RAID.

Fehler im Artikel:

Der RD600 kann auch nur zweimal PCIe x8 wie der 975X, auch wenn der Name Xpress 3200 sicherlich anderes vermuten lässt.

Der P965 unterstüzt zwar Crossfire, aber nicht 2x PCIe x8, sondern PCIe x16 + PCIe x4, was natürlich spürbar langsamer als ersteres ist.

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