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Haben Sie einen DivX-fähigen DVD-Player, wandeln Sie den Film in dieses Format um. Dazu benötigen Sie zunächst einen DivX-Encoder. Der DivX Converter (www.divx.com, 20 Dollar, kostenlose Testversion) ist im Gegensatz zum DivX Player nicht kostenlos. Eine Open-Source-Alternative dazu stellt Dr. DivX dar (http://labs.divx.com/DrDivX, kostenlos). Zusätzlich benötigen Sie die Datei "drffmpeg.dll", die Sie auf der Seite hier kostenlos herunterladen. Manche Brenn-Suiten wie Win on CD haben bereits einen DivX-Encoder im Lieferumfang.
Bei Dr. DivX wählen Sie bei "Input file(s):" über den Button "Select..." eine WMV-Datei aus. Bei "Quality" stehen mehrere Qualitätsstufen zur Auswahl. "Better Quality" liefert gute Ergebnisse. Bei "Constrain to" begrenzen Sie, falls gewünscht, die resultierende Dateigröße. Klicken Sie auf "Encode Video". Um den Vorgang zu starten, klicken Sie auf den Button mit dem kleinen Pfeil und lassen das Programm rechnen. Der Vorgang dauert lange. Zum Abspielen des fertigen DivX-Films auf dem PC benutzen Sie den DivX Player (www.divx.com, kostenlos).
Werbung herausschneiden
MPEG Media Editor: In der Frame-Leiste schneiden Sie gezielt Werbeblöcke heraus
Wahrscheinlich nerven Sie die ständigen Werbeunterbrechungen in den Filmen. Diese beseitigen Sie mit dem Videoschnitt- oder DVD-Authoring-Programm Ihrer Wahl, etwa mit der Ulead Filmbrennerei. Der Vorgang läuft bei allen Programmen weitgehend ähnlich ab. Mit dem Tsunami MPEG Media Editor (tmpgenc.pegasys-inc.com, 14-Tage-Testversion, Vollversion für 60 Dollar) funktioniert es folgendermaßen: Nach der Installation erhalten Sie eine vorläufige Seriennummer, die Sie über den Button "Validate" per Internet verifizieren. Im Anschluss daran starten Sie mit "Start trial" die Testphase.
Klicken Sie auf "Get Source". Mit "Add file" fügen Sie die MPEG-Datei ein. Nun sehen Sie den Film und im Vorschaufenster und in der Ansicht darunter Frame für Frame. Mit dem Schieberegler suchen Sie die Stelle, an der der erste Werbeblock beginnt. Stellen Sie den Marker auf den ersten Frame des Werbeblocks und klicken Sie auf "Set as start frame". Anschließend navigieren Sie zum letzten Frame des Werbeblocks und stellen diesen mit "Set as end frame" als das letzte Bild ein, das herausgeschnitten werden soll. Nun klicken Sie auf die breite Schaltfläche "Cut". Das Programm entfernt den Werbeblock und führt ihn in der linken Leiste auf (Bild I).
Wiederholen Sie den Vorgang für alle übrigen Werbeblöcke. Sind Sie fertig, klicken Sie auf "OK" oder auf "Output". "Start output" startet den Schneidevorgang. Er dauert im Beispiel von "Stirb langsam" rund zehn Minuten.
Wer es ganz professionell machen will, trennt zunächst die Audio- und die Videospur voneinander (demuxen). Das erledigt etwa das Tool Project X (www.lucike.info, kostenlos), das aber kompliziert einzurichten ist. Bequemer geht's mit TMPGEnc (www.tmpgenc.net, kostenlos). Damit demuxen Sie über "File, MPEG Tools...". Es erscheint ein neues Fenster. Dort wählen Sie den Reiter "De-multiplex" und navigieren über den Button "Browse" zu einer MPEG-Datei. Mit einem Doppelklick auf den Video-Stream und einer Pfadangabe, wohin das File gespeichert werden soll, erhalten Sie die Videodatei (M2V). Ein Doppelklick auf den Audio-Stream und wiederum eine Pfadangabe liefert die Audiodatei (MP2).
Danach lässt sich Werbung etwa mit dem Tool Cuttermaran (www.cuttermaran.de, kostenlos) entfernen. Dazu markieren Sie die Filmabschnitte zwischen den Werbeblöcken und befördern sie in die Schnittliste. Cuttermaran fügt später alle geschnittenen Filmblöcke zu einem Film ohne Werbung zusammen.
Anschließend fügen Sie die Video- und die Audiospur mit Project X oder TMPGEnc wieder zusammen. Bei Letzterem verwenden Sie dazu den Reiter "Multiplex" und fügen über "Add" die beiden Dateien mit den Endungen M2V und MP2 ein.

