Samsung SpinPoint SP2504C - SATA

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19:00 - 02/05/2005 von Patrick Schmid

Das Serial-ATA-Modell entspricht bereits der Serial-ATA-II-Spezifikation und bietet somit eine theoretische Bandbreite von 3 Gbit/s. Einschließlich ECC-Prüfung (zehn Bit pro Byte) bleiben rechnerisch 300 MB/s. Im Alltag spielt das jedoch praktisch keine Rolle, denn mit 72 MB/s ist das Laufwerk noch ein Stück weit davon entfernt. Selbst die 150 MB/s der SATA-I-Spezifikation werden nicht ganz ausgereizt, denn mit 113,5 MB/s Interface-Transferrate ist die SP2504C noch 11 MB/s langsamer als die MaXLine III bzw. DiamondMax 10 von Maxtor.

Das Laufwerk arbeitet bei standesgemäßen 7.200 U/Min, bietet 8 MB Cache und eine vom Hersteller angegebene Suchzeit von 8,9 ms. Mit einer gemessenen Zugrisszeit von 14,2 ms liegt die SP2504C somit im Mittelfeld.

In unseren I/O-Benchmarks schneidet die UltraATA-Variante der Spinpoint P120-Serie interessanterweise etwas besser ab als die SATA-Version. Offensichtlich hat Samsung die Command-Queuing-Funktion in keinster Weise auf zahlreiche, zufällige Zugriffe optimiert. Da es sich ohnehin um ein Desktop-Laufwerk handelt, ist dies zu verschmerzen.

Bei der von uns gemessenen maximalen Oberflächentemperatur von 45°C handelt es sich um einen hervorragenden Wert, der diese Festplatte zu einem der kühlen Modelle am Markt charakterisiert. Darüber hinaus ist das Betriebsgeräusch so leise, dass das Laufwerk nach dem Einbau in ein Gehäuse nur dann zu hören ist, wenn temperaturgeregelte Lüfter zum Einsatz kommen und die Umgebung darüber hinaus sehr leise ist.

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