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PC-Vernetzung über Stromleitung: Besser als WLAN?
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Auspacken, Anschließen - alles bestens?
- 2 – Devolo dLAN 200 AV Starter Kit
- 3 – Ansichten und Details
- 4 – Einblick in die Technik
- 5 – Devolo dLAN 200 AVdesk Starter Kit
- 6 – Ansichten und Details
- 7 – Einblick in die Technik
- 8 – Software: Devolo dLAN AV und AVdesk
- 9 – Lindy Powerline Ethernet Bridge
- 10 – Einblick in die Technik
- 11 – Software: Lindy Powerline Ethernet Bridge
- 12 – Powerline in der Praxis: Inkompatibilitäten
- 13 – Internetzugang via Stromleitung, Fortsetzung
- 14 – Internetzugang via Stromleitung, Fortsetzung
- 15 – Weitere Anwendungsbeispiele
- 16 – DSL-Router
- 17 – Festplatte im Powerline-Netzwerk
- 18 – Video- und Audio-Streaming
- 19 – Mehr zum Thema
Powerline-Adapter wandeln Stromleitungen zur Datenautobahn
Nicht immer besitzen die vorhandenen Gegebenheiten die Voraussetzung für ein kabelgebundenes Ethernet- oder drahtloses Netzwerk. Mal sind die Wände zu dick oder es dürfen keine Leitungen in der Wohnung oder im Haus verlegt werden. W-LAN wäre eine Alternative, die Übertragung per Stromnetz (Powerline) eine andere. Unter Powerline versteht man eine Vernetzung über des vorhandenen Stromnetzes, welches ja fast in jedem Raum eines Hauses oder Gebäudes verfügbar sein sollte.
Bis zu 200 MBit pro Sekunde schnell, soll die Datenübertragung über das Stromnetz funktionieren, so zumindest die Werbebotschaft der Hersteller. Die Vorgängerversionen, schafften nur 14 MBit/s, was keine echte Alternative zu Ethernet- oder WLAN war.
Einige Szenarien sollen zeigen, wie einfach oder kompliziert der Aufbau ist und wie schnell die Geräte in der Praxis wirklich sind.
Folgende Powerline-Hardware steht bei uns im Testprogramm:
Devolo dLAN 200 AV Starter Kit € 150 Devolo dLAN 200 AVdesk Starter Kit € 190 Lindy Powerline Ethernet Bridge (2x) € 150

Vor Steckerleisten und USVs warnen alle Powerline-Adapter
Schon beim Auspacken und der Installation warnen alle Testkandidaten ausdrücklich vor Steckdosenleisten. Aber manchmal ist es unmöglich ohne sie auszukommen. Dort wo der Computer platziert wurde, ist meist nur eine Stromdose vorhanden, außer man hat selbst das Haus konfiguriert und schon an eine entsprechende Ausstattung gedacht. Denn: Man sucht sich ja den Standort nicht nach Anzahl der Steckdosen aus, sondern hier gelten andere Kriterien wie Ergonomie, Effizienz oder einfach nur weil es dort besser platziert ist. Eine Steckdosenleiste könnte die Qualität und somit die Datenübertragung einschränken, so die Hersteller. Vor einer USV wird ganz abgeraten, denn hier geht nichts mehr durch. Spannungsspitzen und hochfrequente Signale werden von einer USV herausgefiltert.


die alten adapter reichen völlig aus um vom flur ins arbeitszimmer internet zu bringen. gerade wlan vergrößert stark die ping zeiten für online gamer nicht interessant.
habe mehr als 2 jahre devolo adapter bei bekannten und sonst wo installiert und es läuft wesentlich besser wie wlan.
Ich hab mal irgendwo mitbekommen, dass solche Netzwerke über Stromdosen nicht überall erlaubt sind, weil die Stromleitungen zu "Sendern" werden und andere elektronische Geräte stören könnten.
Dann darf man sowas nicht benutzen.
ich habe selten so einen schlechten THG-artikel gelesen!
Ein paar Fotos von dem innenleben reichen nicht aus, um zu sagen, ob die Geräte schlechter oder besser als WLAN sind
ein paar benchmarks und tests hättens schon sein können, um den vergleich ernsthaft darzustellen.
schade!
Eigentlich ist Powerline eine coole Sache: Adapter an DSLRouter angeschlossen, und schon hat man im Ganzen Haus Internet, an jeder beliebigen Steckdose. Einfacher kann man ein Netzwerk wohl nicht aufbauen, vorausgesetzt, dass das Stromnetz dafür geeignet ist.
Was ich aber nicht verstehen kann, sind diese aberwitzigen Angaben der Durchsatzraten, hier bis zu 200Mbit/s. Ja, wo denn? Wann denn? Wie denn?
Laut THG wurde eine 1GB Datei in 15 Minuten übertragen, was gerade einmal circa 9Mbit pro Sekunde entspricht. Ok, das ganze ist von der Qualität des Stromnetzes abhängig, aber trotzdem sind für mich mickrige 4,5% Nutzdurchsatz eine glatte Lüge der "bis zu"-Angabe. Wie darauf die vom Hersteller angepriesenen Triple-Play-Angebote laufen sollen, bleibt mir ein Rätsel.
Somit wird einer guten Idee, durch exorbitantes Marketing und einer saftigen Preisgestaltung, ein schlechtes Image verpasst, was sich meiner Meinug nach auch auf den Hersteller überträgt.
Normalerweise lasssen sich mit dieser Strategie jede Menge unerfahrene Kunden ködern, jedoch bin ich davon überzeugt, dass sich wohl kaum jemand diese Adapter zulegt ohne sich genauer mit der Materie befassst zu haben, so dass man dann eigentlich in Bezug auf die Versprechungen des Herstellers im Bilde sein sollte.
Danach wäre ein Anbieter mit klaren Produktangaben einfach seriöser, was für mich, im Falle einer Kaufentscheidung, ausschlaggebend wäre.
Hall zusammen,
nun mal ein paar Dinge aus der Praxis.
In meiner Wohnung hatte ich folgende Situation:
Baujahr 1990, keine Bohrungen für LAN-Leitungen möglich, weder in das obere dritte Stockwerk, noch in den Keller.
Habe also zwei Sätze Devolos gekauft. Einmal Typ Wandwarze, einmal Typ Modem.
Der Datendurchsatz ist laut Devolo-Tool im Keller (ca. 30m Kabel mit Zähler und Sicherungskasten dazwischen) 166 MBit Downstream / 94 MBit Upstream
Im Obergeschoß (ca. 15m Kabel über Sicherungskasten) waren es 174 MBit Downstream / 144 MBit Upstream.
Alle können sich wunderbar untereinander unterhalten.
Die Pingzeiten verschlechtern sich um ca. 1 ms - sollte also auch für Hardcoregamer noch machbar sein
Scheinbar habe ich Glück gehabt. Wichtig ist, daß, wie im Artikel beschrieben, die Phasen gleich sind. Die Kabellast spielt auch eine Rolle. Wenn mehrere Verbraucher angeschaltet sind geht die Bandbreite leicht nach unten.
Spaßeshalber habe ich im Nachbargebäude mit eigenem Stromanschluß den Devolo an die Dose gehängt. Auch dort konnte ich noch ein Signal empfangen. War zwar unbrauchbar, aber er konnte immerhin die Gegenstelle noch sehen.
Für Tips und Fragen bitte schreiben.
CU
Jabba
Hallo Leute,
hier mal ein paar Erfahrungsberichte von meiner Seite:
ich hab die kleinen Devoloadapter mit nur 14Mbit Datendurchsatz im Haus meiner Eltern laufen. Das Haus ist Baujahr 1973 - Was das für die Leitungen bedeutet könnt ihr euch denken...
Der WLan-Router an den der eine Adapter angeschlossen ist steht im Erdgeschoss, der zweite in meiner Wohnung im zweiten Stock, über den ich nen PC und ne Netzwerkfestplatte am laufen hab. In der Wohnung im ersten Stock haust unser technikverrückter Mieter mit massig Hightech über die ganze Wohnung verteilt, also genug Störsignale die mir Probleme machen könnten.
Ich hab nen durchschnittlichen Datendurchsatz von ca. 9 - 10 Mbit. Internet baut flüssig auf, Audiostream ist ohne Probleme möglich. Nur bei Onlinevideos haperts manchmal, aber ansonsten habe ich keine Probleme mit dem System. W-Lan? Keine Chance bei dicken Betondecken und der massigen Störstrahlung die unser Mieter produziert.
Was mich zudem fasziniert hat: reales Plug&Play - reinstecken und loslegen. Hat mich voll überzeugt :!: Trotzdem denke ich nicht, daß es besser als Wlan ist, da es hierbei auf die entsprechenden Anwendungsgebiete ankommt - manchmal ist W-Lan einfach besser.
Gruß
Clemens
Ah ok, es gibt doch Haushalte in denen die Dinger gut funktionieren. Schade nur, dass die Funktionstüchtigkeit scheinbar extrem schwankt und so eine Vergleichbarkeit ausbleibt. Man muss es selbst ausprobieren, anders läufts nicht.
@Jabba
Wieviel hat dein ganzes Powerline-Equipment gekostet?
@footas
Kosten für Powerline:
Nachdem ich massiven Zeitdruck beim Kauf des ersten Satzes hatte, musste ich auf die Bestände meines örtlichen Mediamarktes zurückgreifen. Dort drückte ich stolze € 230 ab.
Den zweiten Satz (die Wandwarzen) bekam ich bei ebay für ca. € 170.
Ethernetkabel liegen bei. Angeschlossen ist der Spaß wirklich schnell. Netzwerkerfahrungen sind hilfreich - dann weiß man, was man tut - aber nicht erforderlich.
Der Spaß ist nicht umsonst, aber die Performance ist wirklich hervorragend. Bei Gelegenheit werde ich ein paar Messungen mit netio nachreichen.
Gruß
Jabba
Wir haben diese Geräte schon sehr oft im Einsatz,
auch in Verbindung mit WLAN (Wlan im Biergarten per DLAN).
Diese Phasenkoppler muss man von einen Elektriker einbauen lassen.
Was störren kann sind Netzteil/Trafo, ebenso Leuchtstofflampen und Starke Motoren.
Positiv können Heizgeräte wie Elektro-Herde sein.
Wie gesagt haben wir einige Geräte in der Gastronomie im Einsatz,
die Geräte mit 200Mbit bringen auch kurzere Pingzeiten und sorgen für einen Stabileren Betrieb.
Eigentlich sollte die Technik die selbe sein, ist es aber nicht ganz.
Bei mehr als 5 PC gibt es Probleme. Wenn aber mehrere PC an einen Switch angeschlossen werden und dann per DLan an einen Server gibt es weniger Probleme.
Dlan setzen wir ein wenn wir kein Kabel ziehen können,
und Wlan nicht funktioniert (Störrquellen) oder die Entfernung zu groß ist (Maximale Kabellänge 200m, aber Achtung vom Verbraucher zur Verteilung und von der Verteilung zum weiteren Verbraucher).
Wlan setzen wir ein wenn wir kein Kabel ziehen können und oder
Dlan nicht möglich ist oder wir mobile Entgeräte haben.
DLan ist nicht nur eine Alternative sondern auch Erweiterung für WLAN und Lan. Es ist eigentlich immer eine Kostenfrage,
Kabel legen lassen evtl. Kabelschächte oder Unterputz über steigt die Kosten von DLAN auf jeden Fall.
So long yeTTi
PS: Für jeden der nicht Sicher ist das es Funktioniert kann die Geräte Online bestellen und hat somit 14 Tage die Möglichkeit zu testen.
Suuuuuper! Mal wieder ein echtes Highlight von THG-Artikel.
Besonders, weil er so stark fokussiert auf das eigentliche Thema ist, sonst käme man ja nicht auf 18 Seiten (Autorenhonorar pro Seite, wink, wink?).
Beispielsweise fand ich neben den jeweils 13 Produktfotos (von allen Seiten, und wo's nicht reicht, öffnen wir dann eben das Gehäuse) den Exkurs zu "Internetzugang via Stromleitung" hochinteressant. Ich vermisse allerdings noch Fotos des Netzwerkeinrichtungsassistenten-Fortschrittsbalkens auf 0, 25, 50, 75 und 100%, so stark gekürzt kann ich mir darunter nichts vorstellen.
Mal ehrlich - wer würde, angesichts der meist kostenlosen oder doch günstigen Mitlieferung eines Routers zum DSL-Anschluß ernsthaft einen PC als Internet-Gateway konfigurieren? Und: was hat die seitenlange Beschreibung von dessen Einrichtung mit dem Thema des Artikels zu tun?
Am meisten gelacht habe ich dann aber über die Bildunterschrift auf Seite 15 unten: "Das blaue Kabel kommt vom DSL-Splitter, das weiße führt zum Powerline-Adapter". Ich hoffe nicht, sonst könnte im schlimmsten Fall der Switch nämlich abrauchen, wenn man dort etwas anderes als Ethernet (z.B. UK0 mit ~90V bei ISDN, obwohl nach dem Hochpaß davon nichts mehr ankommt) draufgibt. Funktionieren würde es jedenfalls so nicht.
hallo...ich habe bis jetzt schlechte erfahrungen gemacht
das liegt aber meiner meinung nach an den verwendeten adaptern
ich habe jetzt den 3. ausfall eines level1-powerlan adapters
warum gehen die so schenll kaputt?
wie kann man das stromnetzt testen oder messen um zu wissen was das eigene stromnetz hermacht?
Meine laufen nun seit gut 2 Monaten nonstopp. Nix Hibernate - immer online. Da gabs bislang keine Schwächephasen.
Devolo ist eben Made in Germany.
Wenn allerdings nicht auf Frischluftzuführung geachtet wird, kanns schon einmal zu einem Hitzestau kommen. Die Geräte benötigen idR. ca. 5W, die irgendwie abgeführt werden müssen.
Hast Du irgendwas darauf geparkt? Modem, DSL-Router, Switch?
Gruß
Jabba
das liegt aber meiner meinung nach an den verwendeten adaptern
ich habe jetzt den 3. ausfall eines level1-powerlan adapters
warum gehen die so schenll kaputt?
wie kann man das stromnetzt testen oder messen um zu wissen was das eigene stromnetz hermacht?
Wir haben einige Geräte getestet, bis wir zu D-Link gekommen sind.
Wir benutzen D-Link Access-Points und betreiben Mobilekassen, teilweise könnten wir keine Kabelverbindung zwischen den AP herstellen und mit anderen Herstellern von DLan-Adaptern konnten wir das Problem (wechsel des Mobilclient von einen zum anderen AP, per Kabel besteht das Problem nicht) nicht lösen, da haben wir uns an den Hersteller der Access-Points gewandt. Dort hatten wir sofort einen Ansprechpartner, der uns riet die Geräte von D-Link (200Mbit) zu benutzen und falls etwas nicht funktionieren sollte, direkt mit den Entwicklern zu verbinden, bzw. einen Techniker zu uns zu schicken.
Von Händlerkollegen haben wir gute Erfahrungen mit Devolo (200Mbit) gehört.
Es gibt Testgeräte um das Stromnetz zu testen,
die kosten aber mehr als ein Satz Adapter.
Bei den Adaptern ist meist eine Software zum Testen der Leistungsqualität dabei, wie bereits gesagt können anderen Elektrogeräte die Qualität beeinflussen.
so long yeTTi
Ich kann als Amateurfunker von den dingern nur abraten, die stören nicht nur im Kurzwellenband des Amateurfunks sondern auch andere Frequenzen. Da ziehe ich Wlan vor, und wen es eben nicht durch die Wand geht muss man eben über Ausserhaus Reflexionen Wlan installieren das geht wunderbar.
Genaure Infos dazu siehe hier :
http://www.darc.de/aktuell/plc/pdf/inhausplcinfo.pdf
http://www.darc.de/aktuell/plc/pdf/flugblatt.pdf
http://www.darc.de/aktuell/plc/pdf/inhaus.pdf
funktioniert die Internetverbindung nur im selben Stromkreis oder automatisch im ganzen Haus.
Bitte um Info.
Habe die Teile auch bei meiner Mutter, funktioniert im ganzen Haus.