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PCI Express fordert zum Duell

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18:00 - 07/12/2005 von Patrick Schmid

Hierbei handelt es sich um PCI-Express-Slots mit 16 und einer Lane.

Bandbreite allein wird nicht der Grund sein, weshalb Anwender von PCI-X auf PCI Express umsteigen; etwas anderes muss also die Gunst des professionellen Kunden gewinnen. Betrachten wir erst einmal die möglichen PCI-Express-Bandbreiten:

PCI Express Modi Bandbreite Taktrate
x1 250 MB/s up and down 100 MHz
x2 500 MB/s up and down 100 MHz
x4 1 GB/s up and down 100 MHz
x8 2 GB/s up and down 100 MHz
x16 4 GB/s up and down 100 MHz

Das Bild oben zeigt die einfachste PCI-Express-Ausführung, nämlich mit nur einer so genannten Lane (wörtlich "Spur"). Der Steckplatz ist äußerst kompakt; trotzdem ist eine Bandbreite möglich, die den 32 Bit PCI-Bus bereits fast um Faktor zwei übertrifft: 250 MB/s statt 133 MB/s.

Der Hauptvorteil liegt in der seriellen Datenübertragung bei PCI Express, denn statt eines Kontaktes pro Bit wie bei PCI(-X) begnügt sich PCI Express mit zwei Signalpaaren (low voltage differential signaling), die jeweils 2,5 GBit/s bewegen können. PCI Express encodiert Daten jedoch mit zehn Bit, so dass sich 250 MB/s statt 312,5 MB/s ergeben, die bei 8-Bit-Encoding zutreffend wären. Die geringe Leitungsanzahl ist auch für den Entwurf von Hauptplatinen-Layouts von Vorteil, denn die Komplexität ist geringer.

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