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Die Umdrehungszahl der Festplatte oder besser gesagt die Drehzahl der Spindel auf der die Platter sitzen, ist einer der wichtigsten Parameter hinsichtlich der Festplattenleistung. Denn mit zunehmender Drehzahl lässt sich die Latenz der Datenübertragung verringern und die interne Datenrate erhöhen. Es gilt somit die einfache Regel: Je schneller sich die Platter drehen, desto schneller können Daten transferiert werden. Dies wirkt sich positiv auf die Systemperformance aus.
Unter der Annahme, dass alle anderen Parameter der Festplatte gleich bleiben, geht mit der höheren Drehzahl ein höherer Stromverbrauch einher. Aus der höheren Leistungsaufnahme resultiert wiederum eine geringere Akkulaufzeit.
Hersteller wie Seagate und Hitachi bewerben ihre Produkte indes mit der Aussage, daß ihre aktuellen 2.5"-HD-Modelle mit 5400 U/min ( Seagate Momentus) bzw. 7200 U/min (Hitachi 7K60) nicht mehr Energie verbrauchen, als die leistunsgschwächeren 4200er- bzw 5400er-Modelle der Mitbewerber.
Für den Anwender ergeben sich vor dem Notebookkauf oder einem beabsichtigten Festplattenupgrade daher einige Fragen, auf die der folgende Beitrag entsprechende Antworten liefern möchte:
Welche Systemperformancegewinn lässt sich durch den Einsatz einer schnelleren Festplatte erzielen? Wie hoch fällt der Performancegewinn bei festplattenintensiven Anwendungen wie beispielsweise einer Transkodierung eines Digitalvideos aus? Wie viel Akkulaufzeit büßt das Notebook durch eine schnellere Festplatte ein?Für den Test kamen drei typische Vertreter der drei Geschwindigkeitsklassen (4200U/min, 5400U/min und 7200U/min) zum Einsatz: IBM Travelstar 40GN, Seagate Momentus und Hitachi 7K60.
