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RAM-Geschwindigkeit: Phenom II X4 DDR3 am Limit

09:00 - 10/06/2009 von Patrick Schmid, Achim Roos

DDR3-Speicher zwischen DDR3-800 und 2000 sind erhältlich, doch welcher eignet sich für den Phenom II X4 von AMD am besten? Wir haben alle Geschwindigkeiten mit schnellen und langsamen Timings durchgetestet.

In den vergangenen Monaten sind die Preise für DRAM so stark gesunken, dass Kapazitäten von 4, 6 oder 8 GByte RAM erschwinglich geworden sind. 4x 2 GByte DDR2-Speicher bekommen Sie mittlerweile für unter 100 Euro und selbst DDR3 ist nicht länger unbezahlbar. Allerdings ist High-Speed-Speicher auch weiterhin deutlich teurer, wobei Speicheranbieter allzu gerne den Eindruck vermitteln wollen, dass die schnellen Speicher, etwa DDR3-1600m genau das seien, was man braucht. Wir wollten uns das genauer ansehen und haben auf einem AMD Phenom II X4 955 aktuelle Benchmarks mit allen möglichen Speichergeschwindigkeiten und diversen Timings durchprobiert.

Unterschiede bei RAM
Es gibt zwei Arten von Dynamic Random Access Memory (DRAM), die derzeit den Markt beherrschen: DDR2 und DDR3 mit Geschwindigkeiten zwischen 400 MHz und 1000 MHz. DDR steht für Double Data Rate. Soll heißen: Daten werden während der steigenden und fallenden Flanke eines Taktsignals übertragen, wodurch die Taktrate effektiv verdoppelt wird. Der angesprochene Speicher wird deshalb beispielsweise als DDR2-800 (400 MHz im DDR-Modus) bezeichnet. DDR2 gibt es normalerweise bis zu DDR2-1066 beziehungsweise DDR2-1200, wohingegen DDR3 von DDR3-800 bis DDR3-2000 reicht.

PC-Speicher ist in Form von DDR2- und DDR3-Modulen, so genannten Dual Inline Memory-Modulen (DIMMs), erhältlich. Notebook-Speicher wird in Form von SO-DIMMs geliefert, die zwar ähnlich, aber bedeutend kleiner sind. Der Core i7 von Intel benötigt drei so genannte Speicherkanäle, wo drei oder sechs Speichermodule im Drei-Kanal-Modus bei maximaler Geschwindigkeit laufen, während die meisten anderen Architekturen mit zwei oder vier Modulen im Zwei-Kanal-Modus operieren. Das gilt für den Athlon 64 und Phenom von AMD und die Intel Core 2- und Pentium-Familien. Multi-Kanal-Betriebsarten gelten als effektive Art und Weise, um die Speicherbandbreite zu erhöhen.

Somit sollten Speicher-Kits für hohe Geschwindigkeiten am besten für ein schnelles System geeignet sein. Allerdings werden Sie feststellen, dass es eine Vielzahl verschiedener Marken und Produkte gibt, die sich hinsichtlich Leistung nicht erheblich voneinander unterscheiden. Noch feststellbare Unterschiede lassen sich lediglich noch bei der Spannung und den unterstützten Betriebsparametern feststellen – letztere sind auch als Timings bekannt. Anhand dieser Timings wird die Anzahl der Taktzyklen bestimmt, die für die wesentlichen, entscheidenden Schritte beim Zugriff auf die Speichermatrix notwendig sind. Kürzere Timing-Werte stehen somit für eine schnellere Ausführung.

Welcher Speicher darf‘s denn sein?
Diese Frage werden wir auf den folgenden Seiten beantworten. Dafür haben wir ein modernes AMD Phenom II X4 955-System herangezogen, mit dem wir Benchmarks mit zahlreichen unterschiedlichen Speichergeschwindigkeiten und Timings durchgeführt haben, um so das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bei DDR3-Speicher zu ermitteln.

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Kommentare zum Beitrag
leogecko 12/06/2009 10:43
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-0+

schönes Ding, DANKE

Idleking 15/06/2009 00:38
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-0+

Wenn ich mir das so ansehe, gehe ich davon aus, dass DDR3-1333 CL6 wohl den 1600er geschlagen hätte.

Anonymer Nutzer 20/06/2009 08:29
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-0+

Ich hab genau die Combo (und dazu noch einer 4890 overclocked). Geiles Teil.

http://www.facebook.com/photo.php? [...] 1170310432

Anonymer Nutzer 20/06/2009 11:46
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-0+

Wie würden wohl die Ergebnisse bei DDR3 1600 ausgesehen haben wenn Speicher mit besseren Timings benutzt würden, wie diese hier:
http://www.ocztechnology.com/produ [...] md_edition ??
DAS wäre interessant, denn wenn schon Enthusiasten-RAM, dann den Richtigen!

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