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19:00 - 20/06/2005 von Harald Thon

Mit Recovery Pro 2004 hat Phoenix Technologies ein einfach zu bedienendes, sehr sicheres und schnell arbeitendes Backup- und Recovery-Tool für Windows XP/2000-PCs entwickelt, mit dem Virus-Attacken oder sonstige Maleware ihren Schrecken verlieren. Zudem ist die Software mit einem Preis von nur US$40 sehr erschwinglich.

Die Summe dieser Eigenschaften rechtfertigt unserer Meinung nach die Vergabe des Recommended Buy Awards.

Recovery Pro 2004 ist definitiv ein Tool, das weder auf dem Mobil- oder dem Desktop-PC des Privatmannes noch auf einem Gerät, das im Businessumfeld eingesetzt wird, fehlen sollte.

Eine Funktion lässt das Tool aber vermissen. Nämlich die Möglichkeit, das Backup und die Wiederherstellung auf bzw. mittels externer Laufwerke durchzuführen. Diesbezüglich bleibt zu hoffen, dass es dem Hersteller wie im Gespräch angekündigt rasch gelingt, die eigene to-do-Liste abzuarbeiten.

Anmerkung: Mit Firstware Recovery Pro 2004 Manufacturing bietet Phoenix Technologies zusätzlich eine auf die Bedürfnisse von Systembuildern zugeschnittene Variante des Tools an. Hierbei wird keine Hidden-Partition zum Ablegen der Backup-/Recovery-Software und der dazugehörigen Dienstprogramme und Backup-Dateien genutzt, sondern die so genannte Host-Protected-Area (HPA). Laut ATA-5-Spezifikation ist die HPA ein sicherer Bereich auf dem Massenspeicher, dessen Größe sich bei allen ATA-5 -kompatiblen Datenspeichern mittels eines Low-Level-Tools festlegen lässt. Da auf diesen Bereich nur mit speziellen Tools zugegriffen werden kann, ist diese Version nicht für den Endkunden geeignet. Das macht die HPA aber auch besonders sicher, denn selbst auf DOS-Ebene kann man darauf nicht zugreifen oder diese gar löschen. In der Praxis nutzen die Systemhersteller die HPA, um dort ein Factory-Backup des PC zu speichern. Aber auch andere Servicefunktionen können vom Hersteller in diesem Bereich abgelegt werden. Typischerweise ist die HPA einige Gigabyte groß.

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