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Ageia-Hardware in Action

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17:03 - 06/06/2006 von Tino Kreiss

Die Stärken der PhysX-Platine liegen bei der Darstellung von Trümmern, Splittern und Funken. Am besten kann man die Unterschiede in Bewegung erkennen. Dafür hat THG einige Testvideos im Xvid-Format mit 1024x768 Pixel angelegt. Sollten sich die Clips nicht darstellen lassen, dann installieren Sie diesen Codec-Pack.

Download Clip xGRAW Demo1 ohne Ageia

Download Clip xGRAW Demo1 mit Ageia

Mit der Ageia-Karte fliegen bei der Explosion zusätzliche Trümmerstücke herum. Die Hardware erhöht zwar die Anzahl der Stücke, die bleiben nicht liegen und lösen sich in Luft auf.

Download Clip xGRAW Demo2 ohne Ageia

Download Clip xGRAW Demo2 mit Ageia

Durch die PhysX-Hardware sind mehr rauchende Trümmerstücke und am Ende der Explosion ein Splitterregen zu sehen.

Download Clip xGRAW Demo3 ohne Ageia

Download Clip xGRAW Demo3 mit Ageia

Mit eingebauter Ageia-Platine fliegen beim Beschuss des Baumes kleine Holzsplitter herum.

Download Clip xGRAW Demo4 ohne Ageia

Download Clip xGRAW Demo4 mit Ageia

Die PhysX-Karte berechnet mehr Steine die aus dem Asphalt fliegen. Zusätzlich sind am Boden flache Rauchschwaden zu sehen, die sich langsam verteilen. Die Treffer beim Fahrzeug erzeugen Funken. Mit der Ageia-Karte fliegen diese Funken weiter, prallen am Boden ab und verglühen langsam.

Ageia-Hardware im Netzwerk

Etwas merkwürdig reagiert die Physik-Engine bei Netzspielen. Die Idee, ein Spieler wirft Granaten und lässt Fahrzeuge explodieren. Nun stellt sich die Frage, was sieht der Spieler mit installierter Physik-Hardware, was sieht der ohne zusätzliche Hardware.

Download Clip xGRAW Demo5 ein Spieler

Das erste Video zeigt einen Spieler mit PhysX-Steckkarte. Ghost Recon Advanced Warfighter wird im LAN-Modus gestartet. Am Startpunkt werden zwei Fahrzeuge mit einer Granate in die Luft gesprengt. Beide Fahrzeuge fliegen in die Luft und überschlagen sich.

Download Clip xGRAW Demo5 zwei Spieler

Im zweiten Video wirft wieder der Spieler mit PhysX-Hardware die Granaten. Ein zweiter Spieler ohne zusätzliche Physik-Hardware schaut zu. Trotz mehrerer Granaten überschlagen sich die Fahrzeuge nicht. Der Spieler mit Hardware sieht zusätzliche Trümmerstücke fliegen, der Spieler ohne Hardware sieht diese natürlich nicht.

Download Clip xGRAW Demo5 ohne Ageia

Im dritten Video wechselt der Spieler ohne Physik-Beschleunigerkarte den Startpunkt. Der zweite Spieler mit Hardware bleibt beim anderen Startpunkt, außerhalb der Sichtweite, stehen. Jetzt gibt es wieder eine heftige Explosion, die Fahrzeuge überschlagen sich.

Der Videovergleich zeigt, die Physik-Hardware ist nicht für das Überschlagen der Fahrzeuge verantwortlich. Sobald ein weiterer Spieler auftaucht, bleiben die beiden Autos bei einer Druckwelle wie angenagelt stehen. Damit verhindert der Programmierer wohl Unstimmigkeiten. Es wäre merkwürdig, würde ein Spieler fliegende Wracks sehen und der andere nicht. Gerade hier zeigt sich die Schwäche der Physik-Engine. Überschlagende Fahrzeuge wären ideal für die Beschleuniger-Hardware. Da die Autos aber feste Gegenstände sind, hat man bei mehreren Spielern wegen der Kollisionsabfrage wohl ganz auf spektakuläre Flugbahnen verzichtet. Damit beschränkt sich Berechnung der Ageia-Karte auf Trümmer und Splitter die verschwinden und für den Spieler keine feste Materie darstellen.

Ein weiterer Effekt im Netzwerk können asynchrone Abläufe entstehen. Teilen sich ein Spieler mit Physik-Steckkarte und einer ohne Ageia-Hardware das Sichtfeld, kommt es manchmal zu Verzögerungen. Während der Spieler ohne Hardware die Explosion schon hört und sieht, muss der Spieler mit Ageia-Karte etwas warten.

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