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Aufrüstung: Freisprecheinrichtung, Rückfahrkamera, iPod

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07:34 - 22/05/2007 von Frank Völkel

An das Pioneer-System lassen sich zusätzlich eine Rückfahrkamera (ND-BC2) und eine Freisprecheinrichtung (CD-BTB200 über IP-Bus) anschließen. Dazu gibt es eine 154-seitige Kompatibilitätsliste von Handy-Typen fast aller Hersteller. Der Apple iPod war im Testwagen über das CD-I200-Kabel am Avic-D3 angeschlossen. Auch der Anschluss eines zusätzlichen Monitors für die Hinterbänkler ist möglich. Das Zusatzgeräte nicht ganz billig sind, zeigt ein Blick in die Preisliste: Die Kamera kostet knapp 250 Euro,

Einfacher und preiswerter geht es über die analoge AV-Buchse an der Frontseite des Avic-D3, wobei ein spezielles Kabel (CD-RM10) mit Mini-Klinkenbuchse vom Kunden erworben werden muss.

Nachrüstung für 247 verschiedene Fahrzeuge

Das Avic-D3 lässt sich in insgesamt 247 verschiedenen Fahrzeugen nachrüsten. Dabei liegt der Fokus eindeutig auf neueren Autos ab dem Baujahr 2000. Für deutsche Premium-Hersteller wie beispielsweise Audi bleibt die Nachrüstbarkeit auf den A3, A4 und A6 beschränkt. Dagegen passt das Avic-D3 in die meisten Mercedes-Modelle ab Baujahr 2004 (A-, B-, C-, CLK-, E- und M-Klasse). Für die Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern sind Adapter für Skoda, Seat und VW zu haben. Die komplette Liste kann hier heruntergeladen werden.

Hintergrund Technik: Bis zu 8 Satelliten

Grundsätzliche Funktionsweise eines GPS-Navigationsempfängers im Auto.

Die zentrale Aufgabe eines Navigationssystems aus der Sicht des Nutzers ist es, den günstigsten Weg zum Ziel zu weisen. Doch bevor das System die optimale Route auswählen und den Fahrer an den gewünschten Bestimmungsort lotsen können, müss es seine eigene Position bestimmen. Und es muss die jeweilige Position des Fahrzeugs während der Fahrt permanent überprüfen.

So nutzen die Werksfesteinbauten der großen Hersteller vor allem die Tachodaten und die Signale eines Gyro-Sensors, um den Weg des Autos zu berechnen: Über die Geschwindigkeit lässt sich die zurückgelegte Entfernung berechnen und eines Kreiselkompass kann der Rechner jede gefahrene Kurve analysieren. Die Systeme empfangen die Signale von bis zu acht Satelliten gleichzeitig. Außerdem lässt sich über die Zeit vom Aussenden bis zum Eintreffen des Signals auch die jeweilige Entfernung zum Satelliten berechnen. Wenn das System Position und Entfernung kennt, genügt ihm eine einfache geometrische Formel, um den eigenen geographischen Standort zu bestimmen, mit einer Genauigkeit von zirka 15 Metern. Weil diese Toleranz im Verkehrsnetz viel zu groß wäre, sind für die Feinabstimmung die Sensoren im Auto verantwortlich.

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Kommentare zum Beitrag
abacab81 22/05/2007 19:07
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Danke für den ausführlichen Test!

Laut Auskunft dieses Forums funktionieren auch die Lenkradtasten mit Adapter:

http://forum.miata.net/vb/showthre [...] ost2441737

Könnt Ihr vielleicht noch ein paar Zeilen zur ipod-Integration schreiben? Wie langsam ist das Scrollen denn? Wie kann man die Titel direkt anspringen?

Kann man den Kritikpunkt wegen der Unterbrechung bei Verkehrsfunknachrichten durch die beschriebenen Einstellungen im Menu komplett beseitigen?

abacab81

audience 23/05/2007 15:35
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-0+

Das Durchsuchen der Alben dauert - wie in unserem Fall - recht lange, wenn 170 CDs auf dem iPod gespeichert sind. Da schafft die Anwahl per Direkteingabe Abhilfe, allerdings muss man dann genau wissen, was gehört werden soll. Für die Direktwahl gibt es einen Menüpunkt.

Die Unterbrechungen durch Verkehrsfunknachrichten lassen sich in den "Einstellungen" konfigurieren.

Viele Grüße

Frank Völkel
www.thgweb.de

Anonymer Nutzer 16/05/2008 17:13
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Das Avic D3 ist der letzte scheiß für das Geld ist es überhaupt nicht wert die Navi funktion ist grotten schlecht ein Navi für 200? wäre selbst besser ich kann das Radio überhaupt nicht empfehlen und dafür habe ich 1400? mit einbau bezahlt ich bereue den tag wo ich es gekauft habe!

Anonymer Nutzer 12/06/2008 22:41
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Na so schlecht ist es ja doch nicht. Überprüfe mal ob das Tachosignal richtig anliegt. Denn das Navi läuft auch ohne Tachosignal, spinnt dann aber manchmal.

Anonymer Nutzer 10/08/2008 12:19
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Nach fast 15 jahre Treue zu Hersteller-Navis von Mercedes, Audi und letztendlich Nissan, ist man was Qualität angeht schon etwas verwöhnt.
Doch bei einem Funktionsumfang des F900BT muss bei den Hersteller-Navis viel aus der Zubehörliste hinzugenommen werden. So kommt schnell der doppelte Preis, bei gleichen Funktionsumfang zusammen.

Einschalten:
Der erste Eindruck "Man braucht das Ding lange bis es hochfährt" ist nicht gerade positiv. Man fährt schon 2-3 Blocks weit, bevor überhaupt ein Ziel eingegeben werden kann. Bei einem Diesel, der vorglüht, startet das Gerät gleich Zweimal, weil die Bordelektronik beim anschließenden starten abgeschaltet wird.
Da denkt man leicht an die alte PC-Zeit ohne Schnellstart zurück.

Funktionsumfang:
Jedoch entschädigt der Funktionsumfang das Manko. Filme, Musik von SD, iPod, iPhone oder USB-Platte klappen fast problemlos. Legendlich vom iPhone (nicht vom iPod) werden die Videos nicht wiedergegeben. Der Frontseiteige Video/Audio Eingang funktioniert auch einwandfrei mit Standard-Kabeln.

Bedienung:
Die Hauptfunktionen in den Menüs sind einfach strukturiert und leicht zu finden. Wer jedoch Balance, Fader und Lautstärke für Navi einstellen will, muss sich schon mal durchwurschteln.
Wenn das Gerät mit Naviberechnung beschäftigt ist, erfolgt die Bedienung etwas schleppend. Der Tastenton sollte unbedingt beachtet werden, da die Reaktion schon mal 2-5 sek. dauern kann und sonst bei mehrfachen drücken leicht eine Doppelbedienung statt findet.

Lautstärke:
Ja, dafür ein extra Bemerkung? Naja, von vielen Geräten ist der Bediener gewöhnt den zentralen Lautstärkeregler zu nutzen. Nicht beim F900BT. Infodurchsagen und Musik läßt sich regeln. Navis, POI-Durchsagen und Telefonlaustärke muss über's Touch bedient werden. Teilweise in irgendwelchen Untermenüs. Wird Musik von SD angehört, kommen die Lautstärkeeinstellung komplett durcheinander. Erschreckend laute Naviansagen und superleise POI-Ansagen.
Hier muss unbedingt noch Abhilfe von Pioneer geleistet werden.

Navigation:
Der erste Eindurck. Die Frau muss Sprechperlen bekommen haben. "Links abbiegen in 980 Meter", "Links abbiegen in 340 Meter" "Links abbiegen in 120 Meter". Da sollte Mann, Frau schon ein gutes Längengefühl haben.
Die Strassen sollten in stärkeren Farben wiedergegeben werden. Auf den ersten Blick sind nicht alle Strassen erkennbar. Insbesonders Nebenstrassen in Feldern sind kaum zu erkennen.

Telefon:
Anbindung des iPhones ist problemlos. Die größe des Telefonbuches ist natürchlich, wie bei allen anderen Navis, zu klein. Erstrecht wenn im Betrieb automatisch die komplette Kontaktdatenbank aufs Handy geladen wird.
Mit dem externen Mikrofon ist die Kommunikation deutlich und klar.
Die Wahl über die Kontakte ist einfach. Wenn jedoch unter einem Namen mehrere Rufnummern abgespeichert sind, können diese auf dem F900BT nicht unterschieden werden. Legendlich die Reihenfolge auf dem Handy, ist die gleiche wie im F900BT.

Video:
Der eingebaute DVD-Player spielt alle gängige Formate in guter Qualität. Video's von iPod (Rückseitiger AV-Eingang) oder andere Quelle, SD-Karte, USB-Platte und frontseitigen AV-Eingang sind problemlos. Ein weitere Eingang steht für weitere Bildschirme zu Verfügung.
Ein integrierte Ansteuerung für ein DVB-T-Fernsehempfänger würde das Bild abrunden.
Ein separater Eingang kann für die Orginal-Zubehör- oder beliebige Rückfahrkamera verwendet werden.

Einbau:
Da im Fahrzeug die Radiovorbereitung mitbestellt wurde, musste nur der Steg zwischen den beiden DIN-Einschüben entfernt werden. Mit etwas Suche, konnte auch ein CAN-Bus-Adapter vermieden werden. Die Lenkradfernbedienung wurde weggelassen, soll jedoch angeblich über ein speziellen Adapter integrierbar sein.
Angeschlossen wird über Standard-DIN-Stecker. Auch hier musste kein Adapter verwendet werden.
Laut Verkäufer stehen leider nicht in jedem FAhrzeug genügend Platz im Einschub zur Verfügung, somit kann das Gerät schonmal 1-2 cm hervorstehen. Mit den beigefügten Montage-Zubehör ist auch dieses kein Problem.

Fazit:
Eine gute Wahl für diesen Preis. Wenn die angesprochene Probleme beseitigt wäre, könnten man die Navis der Hersteller einpacken. Technikbegeisterte und Personen, die sich durch die umfangreiche Bedienung nicht abschrecken lassen, werden nicht entäuscht.

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