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Fazit: Überzeugend im Dauertest - Potenzial für Verbesserungen
Seite zurückDas Navigations-Kombi-System Avic-D3 von Pioneer fiel im Dauertest durch schnelle Zieleingabe und Berechnung, eine verständliche Stimme des digitalen Lotsen und gute grafische Kartendarstellung auf. Stauinformationen wurden per TMC-Empfang recht schnell registriert, wobei hier die Fahrgeschwindigkeit eine entscheidende Rolle spielt. Festeinbaugeräte mit großem Bildschirm, wie das Avic-D3, gehören zu den teuersten Nachrüstgeräten, lassen sich dafür unauffällig ins Fahrzeug integrieren. Technisch ist der Einbau in 247 Fahrzeugtypen möglich. Unserem Dauertest-Kandidaten, einem Mazda MX-5 MZG Roadster, war es nicht anzusehen, dass hier eine Nachrüstlösung verbaut war. Einzig die Funktionstasten auf dem Lenkrad blieben ohne Funktion. Also kein Vergleich zu den billig wirkenden Off-Board-Lösungen (siehe Artikel Mehr Details, besserer Sat-Empfang: 7 GPS-Navis im Test) mit Gummisauger an der Frontscheibe. Auch die Bedienung klappt in der Regel, wobei THG bei seinen umfangreichen Testfahrten im Voralpenland doch einige Kritikpunkte ans Tageslicht brachte: Schwächen zeigen sich beim Radioempfang, indem ferne Sender vom Tuner einfach ausgeblendet werden. Zudem lässt sich das Pioneer Avic-D3 nicht von den Tasten am Lenkrad fernsteuern. Das sind jedoch die meisten Fahrer von Mittelklasse-Limousinen gerade im Business-Bereich gewohnt, sorgt diese Funktion nicht nur für einen höheren Fahrkomfort sondern auch für mehr Sicherheit.
Und was gibt es zum Testwagen, dem Mazda MX-5, zu sagen? Ein einfacher puristischer Roadster mit einer guten Straßenlage, einem erstaunlichen Rest-Komfort zu einem passablen Preis-/Leistungsverhältnis, in den das Pioneer Avic-D3 stilistisch sehr gut passt.
Der Süden des Starnberger Sees - die landschaftlich reizvollen Alpen-Gefilde hatten es dem Pioneer Avic-D3, eingebaut in einem Mazda MX-5 MZG Roadster, auf Testfahrten angetan.
Und wer zählt zum Kundenkreis? Zum Beispiel Käufer hochwertiger Gebrauchtwagen, die technisch auf dem neuesten Stand sein wollen. Das können berufliche Vielfahrer sein, die auf langen Strecken den umfangreichen Funktionsumfang nutzen wollen. Zumindest hat Pioneer den etwas besser situierten Kunden im Visier, denn 1400 Euro sind lange noch kein Pappenstil. Aber gerade auch Neuwagenkäufer stehen im Fokus, da das Funktionsangebot die der Werkslösungen bei weitem übertrifft. Dazu hat THG einen aktuellen Audi A4 Avant mit Navigationssystem Plus in der DVD-Variante zum Vergleich herangezogen. Zur Verkaufsförderung will Pioneer mit einigen Autohändlern spezielle Pakete schnüren, so dass auch der Neuwagenkäufer eine Wahl hat. Doch die Autohersteller haben bisher Geschäfte dieser Art behindert, da bekannterweise hohe Marge mit Werkslösungen gemacht wird.
Zum Vergleich: Die optionalen Werksfesteinbauten deutscher Premiumhersteller wie beispielsweise bei Audi (Navigationssystem Plus) mit 6,5-Zoll-Bildschirm kosten 3130 Euro. Zusätzliche Ausstattung mit TV-Tuner, Rückfahrkamera und iPod-Anschluss treiben den Preis an die 5000-Euro-Grenze. Einen Überblick liefert die Liste von Audi bis VW.
Der Einbau beim Autohändler sollte - gut verhandelt - kaum mehr kosten als das Navigationsgerät selbst. Damit entfallen die Recherche über geeignetes Einbaumaterial und diverse Kabeladapter. Die günstigste Lösung gibt es beim Online-Shop, wobei der versierte Bastler sämtliche Arbeiten samt Studium des Schaltplans selbst vornehmen muss. Und was hat die Konkurrenz zu bieten: Neben dem Eclipse AVN8826 gibt es das AVIC-HD3BT mit eingebauter Festplatter - ebenfalls von Pioneer.
Zum Vergrößern anklicken
Mehr Details, besserer Sat-Empfang: 7 GPS-Navis im Test
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Danke für den ausführlichen Test!
Laut Auskunft dieses Forums funktionieren auch die Lenkradtasten mit Adapter:
http://forum.miata.net/vb/showthre [...] ost2441737
Könnt Ihr vielleicht noch ein paar Zeilen zur ipod-Integration schreiben? Wie langsam ist das Scrollen denn? Wie kann man die Titel direkt anspringen?
Kann man den Kritikpunkt wegen der Unterbrechung bei Verkehrsfunknachrichten durch die beschriebenen Einstellungen im Menu komplett beseitigen?
abacab81
Das Durchsuchen der Alben dauert - wie in unserem Fall - recht lange, wenn 170 CDs auf dem iPod gespeichert sind. Da schafft die Anwahl per Direkteingabe Abhilfe, allerdings muss man dann genau wissen, was gehört werden soll. Für die Direktwahl gibt es einen Menüpunkt.
Die Unterbrechungen durch Verkehrsfunknachrichten lassen sich in den "Einstellungen" konfigurieren.
Viele Grüße
Frank Völkel
www.thgweb.de
Das Avic D3 ist der letzte scheiß für das Geld ist es überhaupt nicht wert die Navi funktion ist grotten schlecht ein Navi für 200? wäre selbst besser ich kann das Radio überhaupt nicht empfehlen und dafür habe ich 1400? mit einbau bezahlt ich bereue den tag wo ich es gekauft habe!
Na so schlecht ist es ja doch nicht. Überprüfe mal ob das Tachosignal richtig anliegt. Denn das Navi läuft auch ohne Tachosignal, spinnt dann aber manchmal.
Nach fast 15 jahre Treue zu Hersteller-Navis von Mercedes, Audi und letztendlich Nissan, ist man was Qualität angeht schon etwas verwöhnt.
Doch bei einem Funktionsumfang des F900BT muss bei den Hersteller-Navis viel aus der Zubehörliste hinzugenommen werden. So kommt schnell der doppelte Preis, bei gleichen Funktionsumfang zusammen.
Einschalten:
Der erste Eindruck "Man braucht das Ding lange bis es hochfährt" ist nicht gerade positiv. Man fährt schon 2-3 Blocks weit, bevor überhaupt ein Ziel eingegeben werden kann. Bei einem Diesel, der vorglüht, startet das Gerät gleich Zweimal, weil die Bordelektronik beim anschließenden starten abgeschaltet wird.
Da denkt man leicht an die alte PC-Zeit ohne Schnellstart zurück.
Funktionsumfang:
Jedoch entschädigt der Funktionsumfang das Manko. Filme, Musik von SD, iPod, iPhone oder USB-Platte klappen fast problemlos. Legendlich vom iPhone (nicht vom iPod) werden die Videos nicht wiedergegeben. Der Frontseiteige Video/Audio Eingang funktioniert auch einwandfrei mit Standard-Kabeln.
Bedienung:
Die Hauptfunktionen in den Menüs sind einfach strukturiert und leicht zu finden. Wer jedoch Balance, Fader und Lautstärke für Navi einstellen will, muss sich schon mal durchwurschteln.
Wenn das Gerät mit Naviberechnung beschäftigt ist, erfolgt die Bedienung etwas schleppend. Der Tastenton sollte unbedingt beachtet werden, da die Reaktion schon mal 2-5 sek. dauern kann und sonst bei mehrfachen drücken leicht eine Doppelbedienung statt findet.
Lautstärke:
Ja, dafür ein extra Bemerkung? Naja, von vielen Geräten ist der Bediener gewöhnt den zentralen Lautstärkeregler zu nutzen. Nicht beim F900BT. Infodurchsagen und Musik läßt sich regeln. Navis, POI-Durchsagen und Telefonlaustärke muss über's Touch bedient werden. Teilweise in irgendwelchen Untermenüs. Wird Musik von SD angehört, kommen die Lautstärkeeinstellung komplett durcheinander. Erschreckend laute Naviansagen und superleise POI-Ansagen.
Hier muss unbedingt noch Abhilfe von Pioneer geleistet werden.
Navigation:
Der erste Eindurck. Die Frau muss Sprechperlen bekommen haben. "Links abbiegen in 980 Meter", "Links abbiegen in 340 Meter" "Links abbiegen in 120 Meter". Da sollte Mann, Frau schon ein gutes Längengefühl haben.
Die Strassen sollten in stärkeren Farben wiedergegeben werden. Auf den ersten Blick sind nicht alle Strassen erkennbar. Insbesonders Nebenstrassen in Feldern sind kaum zu erkennen.
Telefon:
Anbindung des iPhones ist problemlos. Die größe des Telefonbuches ist natürchlich, wie bei allen anderen Navis, zu klein. Erstrecht wenn im Betrieb automatisch die komplette Kontaktdatenbank aufs Handy geladen wird.
Mit dem externen Mikrofon ist die Kommunikation deutlich und klar.
Die Wahl über die Kontakte ist einfach. Wenn jedoch unter einem Namen mehrere Rufnummern abgespeichert sind, können diese auf dem F900BT nicht unterschieden werden. Legendlich die Reihenfolge auf dem Handy, ist die gleiche wie im F900BT.
Video:
Der eingebaute DVD-Player spielt alle gängige Formate in guter Qualität. Video's von iPod (Rückseitiger AV-Eingang) oder andere Quelle, SD-Karte, USB-Platte und frontseitigen AV-Eingang sind problemlos. Ein weitere Eingang steht für weitere Bildschirme zu Verfügung.
Ein integrierte Ansteuerung für ein DVB-T-Fernsehempfänger würde das Bild abrunden.
Ein separater Eingang kann für die Orginal-Zubehör- oder beliebige Rückfahrkamera verwendet werden.
Einbau:
Da im Fahrzeug die Radiovorbereitung mitbestellt wurde, musste nur der Steg zwischen den beiden DIN-Einschüben entfernt werden. Mit etwas Suche, konnte auch ein CAN-Bus-Adapter vermieden werden. Die Lenkradfernbedienung wurde weggelassen, soll jedoch angeblich über ein speziellen Adapter integrierbar sein.
Angeschlossen wird über Standard-DIN-Stecker. Auch hier musste kein Adapter verwendet werden.
Laut Verkäufer stehen leider nicht in jedem FAhrzeug genügend Platz im Einschub zur Verfügung, somit kann das Gerät schonmal 1-2 cm hervorstehen. Mit den beigefügten Montage-Zubehör ist auch dieses kein Problem.
Fazit:
Eine gute Wahl für diesen Preis. Wenn die angesprochene Probleme beseitigt wäre, könnten man die Navis der Hersteller einpacken. Technikbegeisterte und Personen, die sich durch die umfangreiche Bedienung nicht abschrecken lassen, werden nicht entäuscht.