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Darstellung der Kartennavigation mit Einblendung von Routenführungspfeilen, Zielentfernung, Ankunftszeit und Entfernung vom Ausgangsort. Per Touchscreen lässt sich der Kartenmaßstab ändern.
Es ist vor allem die schnelle Eingabe des Ziels, was das Pioneer von den Werksgeräten von Audi, BMW, Mercedes-Benz, Porsche und Volkswagen unterscheidet. Schließlich geht die Eingabe der Städte- und Straßennamen per virtueller Tastatur über den Touchscreen viel schneller vonstatten, als es per Dreh-/Drücksteller (Audi MMI, BMW iDrive) der Fall ist. Bei den Ländern fehlten Rumänien, Bulgarien und Albanien auf der Karte.
Unsere speziellen Tests führten wir am alten Münchner Flughafen Riem - jetzt Messegelände - durch. Dort wurden eine Reihe neuer Straßen errichtet und die Verkehrsführung geändert, was den meisten Navi-Systemen mit aktuellem Datenstand noch zu schaffen macht. Eine Diskrepanz bei der Erfassung von Westeuropa und Osteuropa ist allgemein festzustellen, wobei es auch hier positive Erfahrungen gibt. Ein Kollege hatte eine Reihe Sonderziele auf Lager, die eigentlich noch nicht erfasst sein dürften. Kostprobe gefällig? Eine Brücke im Dreiländereck Deutschland/Tschechische Republik/Polen die über die Neiße führt und noch gesperrt ist. Eine Öffnung ist erst mit dem Schengen-Beitritt von Polen Anfang 2008 geplant. Diese Brücke zeigte das Pioneer bereits an.
Sehr schnelle Zieleingabe per virtueller Tastatur und Touchscreen.
Positiv fällt dabei auch die Scrollmöglichkeit per Touchscreen auf, was so bei den Festeinbau-Geräten ab Werk nicht zu finden ist: Schnell lässt sich die Umgebung eines Zielgebietes erforschen und die Entfernung feststellen. Wie die meisten Navigationssysteme verfügt das Avic-D3 über einen TMC-Empfänger für Stauinformationen. Allerdings hängt es bei den kostenlosen Stauinformationen stark davon ab, wie schnell gefahren wird. Teilweise wurden die Meldungen bei Fahrten auf der Autobahn verspätet gelöscht, was bei Zielen in der Stadt nicht der Fall war. Die neueste Version von TMC 3.0 zeigt auch Staus auf Bundesstraßen an, diese Funktion ist seit Januar 2004 verfügbar und wird von der TeleAtlas-Software unterstützt.
Ein paar Anmerkungen zu den TMC-Meldungen: Sie werden mit einer Datenrate von 7,5 Byte/s übertragen und benötigen durchschnittlich 1 bis 2 Minuten, bis sie im Display angezeigt werden. Technisch lassen sich maximal 10 Staumeldungen in der Minute übertragen.




Danke für den ausführlichen Test!
Laut Auskunft dieses Forums funktionieren auch die Lenkradtasten mit Adapter:
http://forum.miata.net/vb/showthre [...] ost2441737
Könnt Ihr vielleicht noch ein paar Zeilen zur ipod-Integration schreiben? Wie langsam ist das Scrollen denn? Wie kann man die Titel direkt anspringen?
Kann man den Kritikpunkt wegen der Unterbrechung bei Verkehrsfunknachrichten durch die beschriebenen Einstellungen im Menu komplett beseitigen?
abacab81
Das Durchsuchen der Alben dauert - wie in unserem Fall - recht lange, wenn 170 CDs auf dem iPod gespeichert sind. Da schafft die Anwahl per Direkteingabe Abhilfe, allerdings muss man dann genau wissen, was gehört werden soll. Für die Direktwahl gibt es einen Menüpunkt.
Die Unterbrechungen durch Verkehrsfunknachrichten lassen sich in den "Einstellungen" konfigurieren.
Viele Grüße
Frank Völkel
www.thgweb.de
Das Avic D3 ist der letzte scheiß für das Geld ist es überhaupt nicht wert die Navi funktion ist grotten schlecht ein Navi für 200? wäre selbst besser ich kann das Radio überhaupt nicht empfehlen und dafür habe ich 1400? mit einbau bezahlt ich bereue den tag wo ich es gekauft habe!
Na so schlecht ist es ja doch nicht. Überprüfe mal ob das Tachosignal richtig anliegt. Denn das Navi läuft auch ohne Tachosignal, spinnt dann aber manchmal.
Nach fast 15 jahre Treue zu Hersteller-Navis von Mercedes, Audi und letztendlich Nissan, ist man was Qualität angeht schon etwas verwöhnt.
Doch bei einem Funktionsumfang des F900BT muss bei den Hersteller-Navis viel aus der Zubehörliste hinzugenommen werden. So kommt schnell der doppelte Preis, bei gleichen Funktionsumfang zusammen.
Einschalten:
Der erste Eindruck "Man braucht das Ding lange bis es hochfährt" ist nicht gerade positiv. Man fährt schon 2-3 Blocks weit, bevor überhaupt ein Ziel eingegeben werden kann. Bei einem Diesel, der vorglüht, startet das Gerät gleich Zweimal, weil die Bordelektronik beim anschließenden starten abgeschaltet wird.
Da denkt man leicht an die alte PC-Zeit ohne Schnellstart zurück.
Funktionsumfang:
Jedoch entschädigt der Funktionsumfang das Manko. Filme, Musik von SD, iPod, iPhone oder USB-Platte klappen fast problemlos. Legendlich vom iPhone (nicht vom iPod) werden die Videos nicht wiedergegeben. Der Frontseiteige Video/Audio Eingang funktioniert auch einwandfrei mit Standard-Kabeln.
Bedienung:
Die Hauptfunktionen in den Menüs sind einfach strukturiert und leicht zu finden. Wer jedoch Balance, Fader und Lautstärke für Navi einstellen will, muss sich schon mal durchwurschteln.
Wenn das Gerät mit Naviberechnung beschäftigt ist, erfolgt die Bedienung etwas schleppend. Der Tastenton sollte unbedingt beachtet werden, da die Reaktion schon mal 2-5 sek. dauern kann und sonst bei mehrfachen drücken leicht eine Doppelbedienung statt findet.
Lautstärke:
Ja, dafür ein extra Bemerkung? Naja, von vielen Geräten ist der Bediener gewöhnt den zentralen Lautstärkeregler zu nutzen. Nicht beim F900BT. Infodurchsagen und Musik läßt sich regeln. Navis, POI-Durchsagen und Telefonlaustärke muss über's Touch bedient werden. Teilweise in irgendwelchen Untermenüs. Wird Musik von SD angehört, kommen die Lautstärkeeinstellung komplett durcheinander. Erschreckend laute Naviansagen und superleise POI-Ansagen.
Hier muss unbedingt noch Abhilfe von Pioneer geleistet werden.
Navigation:
Der erste Eindurck. Die Frau muss Sprechperlen bekommen haben. "Links abbiegen in 980 Meter", "Links abbiegen in 340 Meter" "Links abbiegen in 120 Meter". Da sollte Mann, Frau schon ein gutes Längengefühl haben.
Die Strassen sollten in stärkeren Farben wiedergegeben werden. Auf den ersten Blick sind nicht alle Strassen erkennbar. Insbesonders Nebenstrassen in Feldern sind kaum zu erkennen.
Telefon:
Anbindung des iPhones ist problemlos. Die größe des Telefonbuches ist natürchlich, wie bei allen anderen Navis, zu klein. Erstrecht wenn im Betrieb automatisch die komplette Kontaktdatenbank aufs Handy geladen wird.
Mit dem externen Mikrofon ist die Kommunikation deutlich und klar.
Die Wahl über die Kontakte ist einfach. Wenn jedoch unter einem Namen mehrere Rufnummern abgespeichert sind, können diese auf dem F900BT nicht unterschieden werden. Legendlich die Reihenfolge auf dem Handy, ist die gleiche wie im F900BT.
Video:
Der eingebaute DVD-Player spielt alle gängige Formate in guter Qualität. Video's von iPod (Rückseitiger AV-Eingang) oder andere Quelle, SD-Karte, USB-Platte und frontseitigen AV-Eingang sind problemlos. Ein weitere Eingang steht für weitere Bildschirme zu Verfügung.
Ein integrierte Ansteuerung für ein DVB-T-Fernsehempfänger würde das Bild abrunden.
Ein separater Eingang kann für die Orginal-Zubehör- oder beliebige Rückfahrkamera verwendet werden.
Einbau:
Da im Fahrzeug die Radiovorbereitung mitbestellt wurde, musste nur der Steg zwischen den beiden DIN-Einschüben entfernt werden. Mit etwas Suche, konnte auch ein CAN-Bus-Adapter vermieden werden. Die Lenkradfernbedienung wurde weggelassen, soll jedoch angeblich über ein speziellen Adapter integrierbar sein.
Angeschlossen wird über Standard-DIN-Stecker. Auch hier musste kein Adapter verwendet werden.
Laut Verkäufer stehen leider nicht in jedem FAhrzeug genügend Platz im Einschub zur Verfügung, somit kann das Gerät schonmal 1-2 cm hervorstehen. Mit den beigefügten Montage-Zubehör ist auch dieses kein Problem.
Fazit:
Eine gute Wahl für diesen Preis. Wenn die angesprochene Probleme beseitigt wäre, könnten man die Navis der Hersteller einpacken. Technikbegeisterte und Personen, die sich durch die umfangreiche Bedienung nicht abschrecken lassen, werden nicht entäuscht.