Popstar Michael Jackson stellt sich gegen geplantes US-Anti-Download-Gesetz

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00:08 - 23. Juli 2003 von Fritz

Der Popstar Michael Jackson erklärte öffentlich seinen Widerstand gegen ein geplantes US-Gesetz, das für den Upload eines Songs in ein Peer-To-Peer-Netzwerk bis zu 5 Jahre Haft und bis zu 250.000 US-Dollar Strafe vorsieht - mehr, als man in den Staaten für eine Vergewaltigung ohne Todesfolge riskiert.

Dem von den Abgeordneten John Conyers und Howard Berman eingebrachten Gesetzesvorschlag hielt der vielfache Songkomponist und Rechteinhaber Jackson entgegen, illegaler Download wäre etwas falsches, aber die Idee, Menschen dafür ins Gefängnis zu werfen, mache ihn sprachlos.

Glücklicherweise bieten inzwischen immer mehr Unternehmen Musik auch online an, so dass der Musikkonsum per Computer weiter gesichert sein wird. Eine neuere Erhebung zeigte, dass P2P-Netze in den USA mehr Menschen nutzen, als Stimmen für Herrn Bush oder Herrn Gore bei der letzten Präsidentschaftswahl abgegeben wurden.

Quelle: Tom's Hardware

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