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Als Wirkungsgrad wird das Verhältnis der Ausgangsleistung zur Eingangsleistung bezeichnet, also wie viel Energie das Netzteil aus der Steckdose entnimmt, um das PC-System mit der notwendigen Leistung zu versorgen. Hier sind im Test Unterschiede von bis zu 15 Prozent zu verzeichnen. Den besten Wirkungsgrad mit 78 Prozent weist das FSP400-60PFN auf. Bei einer Ausgangsleistung von 397 Watt benötigt das Netzteil eine Leistungsaufnahme von 571 Watt. Damit müssen 174 Watt als Wärme abgeführt werden.
Einen guten Wirkungsgrad weisen die Geräte von Verax, Enermax und Noisemagic mit rund 75 Prozent auf. Beim Coba ATX-400W mit einem Wirkungsgrad von nur 64 Prozent sind hingegen 207 Watt als Wärme abzuführen. Das Redux TSP-420P4 liegt mit 65 Prozent Wirkungsgrad ebenfalls unter dem Durchschnitt.
Leises Arbeiten
Mit der hohen Leistung der Netzteile geht eine enorme Wärmeentwicklung einher. 200 Watt und mehr müssen als Wärme wieder abgeführt werden. Trotz aktiv geregelter Lüfter messen die Laboringenieure bis zu 60 Grad im Innern der Testkandidaten. Für die meisten Bauteile eines Netzteils ist jedoch eine Betriebstemperatur von 50 Grad die Obergrenze, um einwandfreien Betrieb zu gewährleisten und eine vorzeitige Alterung der Bauteile zu verhindern.
Für eine ausreichende Kühlung sind die Netzteile mit Lüftern versehen. Ein bis zwei Lüfter sind in der Regel in den Netzteilen verbaut. PC Cooling und Redux integrieren sogar drei Lüfter. Im Test weisen diese Netzteile allerdings keine geringeren Temperaturwerte auf im Vergleich zu Geräten mit ein oder zwei Lüftern.
Wie bei CPU-Kühlern, stellen die Lüfter eine lästige Lärmquelle dar, die konzentriertes Arbeiten am PC erschweren. Um laute Betriebsgeräusche zu vermeiden, statten alle Hersteller die Geräte mit einer automatischen Lüfterregelung aus. Hierbei wird die Drehzahl des Lüfters abhängig von der Temperatur im Netzteil automatisch geregelt. Bei einer geringen Belastung des Netzteils dreht der Lüfter folglich langsamer und ist wesentlich leiser.
Das leiseste Netzteil im Test bietet Seasonic bei Minimallast: Mit einer Lautstärke von 25,4 dB(A) ist das Gerät nahezu unhörbar. Bei voller Auslastung jedoch ist es mit 45 dB(A) sehr laut. Mit einem Geräsuchpegel von rund 27 dB(A) bei minimaler Last landet das Zalman ZM400A-APF auf Platz 2 und arbeitet mit 37,7 dB(A) auch bei Volllast noch leise.
Darüber hinaus verwenden die Hersteller unterschiedliche Methoden, um die Geräuschkulisse zu reduzieren. Verax beispielsweise verbaut beim ST-400 HLP einen speziellen Radiallüfter aus eigener Entwicklung. Vorteil der Verax-Lüfter ist ein sehr niedriges Betriebsgeräusch. Bei Volllast ist das Verax-Gerät mit 34,1 dB(A) sogar das leiseste im Testfeld.
Andere Netzteile hingegen fallen mit einer hohen Lautstärke negativ auf. Insbesondere in der Klasse von 450 bis 520 Watt sind die Geräte mit über 50 dB(A) sehr laut, beispielsweise das Herolchi HEC-450LR-AT. Mit 60 dB(A) ist das Topower Top-520 MP das lauteste Netzteil im Test.
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