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H.264 Codec: Milan Cutka - ffdshow

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06:00 - 09/06/2008 von Die Redaktion

Es gibt auch kostenlose H.264-Codecs im Internet, wie beispielsweise der im ffdshow-Filterpaket enthaltene. Der Programmierer Milan Cutka hat zur Entwicklung des freien Codecs den Open Source Code des x264 Encoders herangezogen. Das Filterpack enthält nicht nur den H.264-Codec, sondern auch andere Codecs, wie Mpeg2, DivX und Xvid.

Installation

Wir testen die Beta-Version 4 Revision 1685 vom 6.12.2007. Bei der Installation des ffdshow-Filters verwenden wir die Standardeinstellungen. Er belegt einen Speicherplatz von 11,16 MB. Wie der H.264-Codec von DivX beinhaltet der ffdshow keinen Splitter für TS-Streams. Hier kommt der kostenlose Haali Media Splitter zum Einsatz. Er erhöht den Speicherplatzbedarf auf insgesamt 13,61 MB.

Nach der Installation sind sechs ffdshow-Codecs im System installiert. Die Codecs „ffdshow raw video filter“ und „ffdshow Video Decoder“ können das H.264 Format decodieren, wobei der raw-Filter alle Decoder unterstützt und beim normalen einzelne deaktiviert werden können. Der ffdshow bringt auch einen Decoder für Dolby AC3 und DTS mit sich. Hierfür gibt es den Audio-Filter „ffdshow Audio Decoder“

Beide H.264-Codecs aus dem von uns getesteten Codec-Pack haben die identische Versionsnummer 1.0.5.1659.

Einstellungsmöglichkeiten

Das Menü für die Einstellungen lässt sich über eine Verknüpfung im Startmenü oder über den Codec-Manager öffnen.

Der ffdshow-Filter bietet im Vergleich zu allen anderen Testkandidaten mit Abstand die meisten Einstellungsmöglichkeiten. Die Einstellungen lassen sich in eine Datei exportieren und zurücksichern. Es lassen OSD-Filter über die Widerwiedergabe legen, wie zum Beispiel die Einblendung der CPU-Belastung, aktuell wiedergegeben Frames oder Video-Auflösung. Die Zuschaltung des Deinterlacing muss manuell erfolgen. Hierfür gibt es jedoch eine Reihe von Optionen. In unserem Test wählen wir die Deinterlace-Option „ffmpeg deinterlacer“, da wir hiermit die beste Bildqualität erhalten.

Unter anderem ist das Schärfen des Videos während der Wiedergabe möglich. Hierfür wird jedoch eine entsprechende CPU-Rechenleistung vorausgesetzt.

Die Einblendung von vielen System- und Codec-Infos lässt das Video langsamer ablaufen, obwohl der Prozessor nicht zu 100% ausgelastet ist. Die Informationen sind ideal für das Experimentieren und Programmieren.

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Kommentare zum Beitrag
3D Mann 09/06/2008 06:23
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-0+

Hallo Bert,
kannst du mal die Testvideos im Power DVD ablaufen lassen und die CPU Last checken. Wäre interessant welcher Codec mit der UVD-Beschleunigung der 3650-Grafikkarte und Power DVD überhaupt aus dem Softwaremodus kommt.

Welche Einstellungen beim ffdshow Encoder hast du für FOURCC verwendet - AVC1 oder H264 ? Power DVD 7 ging mit AVC1 bei mir nicht in den Hardwaremodus.

Anonymer Nutzer 09/06/2008 08:12
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-0+

>> ist DivX große eine Gefahr für CoreAVC ?!?

kleiner Dreher oder?

LG Andreask

7oby 09/06/2008 08:16
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-0+

Wenn man einen Codec ohne speziellen TS Support hat, kann man auch den kostenlosen DirectShowFilter Hali Media Splitter nehmen:
http://haali.cs.msu.ru/mkv/

Raucherdackel 09/06/2008 08:51
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-0+

Hallo,

taktet sich die Radeon bei Hardwareunterstützung hoch oder bleibt die im Stromsparmodus?

MfG Michal

Anonymer Nutzer 09/06/2008 11:50
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-0+

mich würde interessieren, ob man die hardware beschleunigung von PowerDVD8 auch unter dem Media player classic unterbringen kann.

dort habe ich den ffdshow installiert, der aber unter meinem system keine flüssige wiedergabe mehr leisten kann. Desweiteren hab ich dort die Shader eingeschaltet, und schärfe hinzugefügt (duch die shader). Bringt es da was, oder würde es in lehre laufen wenn man 3D beschleunigung und DxVA codecs hat?

Und dann noch eine frage... würden die Codecs auch mit 3 oder 4 kernen scallieren, oder leigt dort die grenze zurzeit bei 2?

Anonymer Nutzer 09/06/2008 13:40
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-0+

Was ich vermisst habe, ist Arcsoft TotalMedia 3.5. Der bei dieser Suite benutzte Codec soll auch DXVA-Unterstützung haben. Vielleicht könnte davon noch ein Test nachgeliefert werden..

TheCritter 09/06/2008 15:56
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-0+

Vermisst habe ich auch den AMD/ATI eigenen H264 Codec. Bei meinem System kam der auf 2x50% Prozessorlast bei einem X2 3800 EE SFF und einer HD 3850er.

nuts 09/06/2008 16:28
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-0+

soweit ich weiss basieren die amd/ati eigenen decoder auf veralteten powerdvd versionen!

was mich immernoch ärgert ist der 60hz schirm in der testumgebung!
lest ihr euch die anregungen der user eigentlich nicht durch? (hatte ich schon bei teil 1 bemängelt)

Bert 09/06/2008 21:36
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-0+

@rony-x2

Ja, mit dem Media Player Classic hat man auch die Hardwarebeschleunigung von PowerDVD 8.

Bert 09/06/2008 21:46
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-0+

@3D Mann


Ich habe beim ffdshow H264 verwendet.Wegen dem PowerDVD Player. Ich habe nur H.264-Material getestet und da lief PowerDVD mit UVD.

Ciero 10/06/2008 00:04
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-0+

der.timosch :
Was ich vermisst habe, ist Arcsoft TotalMedia 3.5. Der bei dieser Suite benutzte Codec soll auch DXVA-Unterstützung haben. Vielleicht könnte davon noch ein Test nachgeliefert werden..



Ist das dort nicht auch der ffdshow ?

Ciero 10/06/2008 00:17
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-0+

Entschuldigung, mein Irrtum er hat einen Eigenen (kann man hier nicht editieren ?)

Anonymer Nutzer 10/06/2008 02:13
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-0+

Doch kann man, aber nur wenn man über das Forum in die Kommentare einsteigt:

AllOlli 10/06/2008 04:25
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-0+

Hm, da fehlt ein Player, da muss ich mich doch mal anmelden. Der MediaPlayerClassic HomeCinema, kurz MPC-HC (http://mpc-hc.sourceforge.net/) bietet eine direkt eingebaute, rudimentäre Unterstützung für Hardware-Dekodierung, das sollte man noch nachtesten.

Anonymer Nutzer 10/06/2008 13:47
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-0+

Man sollte noch den Adobe Flash Player berücksichtigen, der kann auch h.264 Videos in exzelenter Qualität abspielen. Und als quasi Webstandard... wo ist Flash? ;-)

moelbi 10/06/2008 14:34
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-0+

Gleich am Anfang des Artikels:
"PowerDVD 8 enttäuscht gegenüber 7, Divx H.264 überrascht dagegen, während WinDVD 9 , den kostenlosen H.264 Codec ffdshow"

ähm, was willst du uns damit sagen Bert?

Anonymer Nutzer 10/06/2008 20:33
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-0+

Ich finde das eine schöne Zusammenfassung der aktuellen Codecs. Aber was ich sehr vermisse ist, dass kein Kommentar über die Probleme mit der Helligkeit der Videos vorhanden ist. Dadurch, dass alle Videos schwarz nicht als schwarz codieren, sondern als dunkles grau, ist dies auf dem PC Bildschirm sehr störend. Denn die Videos schauen dann immer etwas milchig aus. Dies tritt vor allem beim Rendering mit VMR7 und VMR9 auf. Denn nur wenige Codecs bieten die Möglichkeit an, dieses Manko mittels Einstellungen zu beseitigen (Bsp.: CoreAVC mit Einstellungen (PC 0-255 oder TV 16-235)). Dieser Effekt fällt bei Standalone Playern nicht auf, da dieser die Helligkeit selbst korrigieren kann. Vielleicht ist das Problem ja dem einen oder anderen schon aufgefallen.

Anonymer Nutzer 11/06/2008 08:39
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--1+

Zitat: Sollte die finale Version kostenlos verfügbar sein, ist DivX große eine Gefahr für CoreAVC, denn beide Codecs haben eine gleiche sehr gute Performance.

Satzstellung und Gramatik scheint große keine Bedeutung zu haben oder? Langsam wird es Zeit für ein Lektorat.

LOL Chris

jo-82 11/06/2008 13:25
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-0+

Ich versteh immer noch nicht, warum es so entscheidend sein soll, dass das HD-Rendering von der CPU zur Grafikkarte wandert.
Hitze produzieren beide, wenn sie belastet werden, und wenn ich auf meinem HTPC einen Film angucke, macht der sonst doch nichts anderes.
Statt 150 Euro für eine HD beschleunigte Grafikkarte zu zahlen, hohl ich mir doch lieber 'eine bessere CPU. Zum zocken taugt so eine Karte nämlich sowieso nicht... Die CPU allerdings kann man doch besser gebrauchen, wenn man Videos aufnimmt und evtl. in ein anderes Format umrechnen will.

Einzig beim Stromverbrauch wäre noch interessant, was effektiver ist. Eine CPU die 60W verbrät, oder eine Grafikkarte die 100W verbrät beim HD Video abspielen?? Könntet Ihr das noch nach reichen?

nuts 11/06/2008 15:17
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-0+

also die grafikkarte arbeitet in diesem bereich um einiges effektiver!

beim hd videos abzuspielen reicht ja schon der kleine 780g chipsatz. (post processing mal abgesehen)

hier gehen die hersteller den genau richtigen weg.


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