Dolby Digital Decoder

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19:00 - 23/10/2001 von Stéphane Moreau


Wie schon die ältere Live! 5.1 können die Audigy Soundkarten Dolby Digital 5.1 dekodieren. Dieser Vorgang geschieht auf Treiberlevel; es gibt keine Smartcard-Hardware wie bei Audio/Videoverstärkern. Creative bietet keine Software für DVD-Wiedergabe an, und wir verwendeten in unseren Tests WinDVD 2000. Wir verglichen das Ergebnis mit einem Heimkinosystem aus dem mittleren Bereich, bestehend aus einem Denon AVC-Verstärker und Bose Accoustima-Lautsprechern. Zur Aktivierung von 5.1 auf der Audigy müssen Sie das Decoding mit dem Mischpult regeln und den DVD-Player auf "AC3 Passthrough" stehen lassen.

Als adäquate Quelle wählten wir die Filme "Toy Story 2" und "Der Soldat James Ryan." Die Soundpositionierung ist ausgezeichnet und die Dialoge gut auf den mittleren Kanal ausgerichtet. Allerdings lässt die Klangdynamik etwas zu wünschen übrig. Es ist schwierig, objektiv seine Gefühle auszudrücken. Wenn der Ton gut positioniert ist, durchquert er den Raum nicht. Die Bewegung einer Gewehrkugel, die von links hinten abgeschossen wird vorne rechts auf Metall trifft, kann mit der Heimkinoinstallation nachgespürt werden, während Sie mit Audigy weder Ursprung noch Zielort identifizieren können. Dies ist schon logisch, da man nicht das gleiche Ergebnis wie mit einem Verstärker für 2000 Mark erwarten kann, aber es ist schon recht gut. Was die Prozessorausnutzung betrifft, so nimmt das Dekodieren auf unserem Testrechner ungefähr 8% mehr CPU-Ressourcen beim Lesen in Anspruch. In der Praxis ist dies unwesentlich, da man im Allgemeinen beim Anschauen eines Films nichts anderes tut. Für einen DVD Player ohne Grafikunterstützung brauchen Sie allerdings schon mindestens einen 500 MHz-Prozessor.

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