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Projekt Nautilus: Kühlen ohne Lärm
1 - Lautloser Kaffeewärmer inklusive

Die Abmessungen des Wärmeaustauschers sind gewaltig: 350 x 170 x 95 mm
Wer kennt das nicht: Da hat man sich einen Computer zusammen gebaut und stellt mit Entsetzen fest, dass die Lüfter so laut sind, das man fast sein eigenes Wort nicht versteht. Die größten Krachmacher sind neben dem Netzteil der CPU-Lüfter und der kleine unscheinbare Northbridge-Fan auf dem Motherboard. Nicht zu vergessen der Lüfter der Grafikkarte. Bei voller CPU-Belastung und bei 3D-Spielen kommt so schnell ein Lärmpegel über 50 dB(A) zusammen. Aber wer will das schon, dass sein Rechner unnötig Krach macht.
Das es auch anders geht, zeigt uns der eingeschickte Nautilus 1529-2b PC der Firma ACTG . Nach dem ersten Bestaunen des überdimensionalen Kühlkörpers auf der Oberseite des Gehäuses, wurde der Rechner gleich angeschlossen und eingeschaltet. Nur die LEDs vom Computer und ein kurzes Zucken vom DVD-Laufwerk verrieten uns, dass das System auch lief. Es folgte der obligatorischer Piepton vom Motherboard und am Monitor war mitzuverfolgen, wie die eingebaute Hardware vom BIOS erkannt wurde. Erst als das Betriebssystem von der Serial-ATA-Festplatte startete, gab es die typischen Schreib-/Lesegeräusche von sich. Ein gedämmter Einbaurahmen, in dem die Festplatte untergebracht ist, minderte zwar das Geräusch, aber eben nicht ganz. Nachdem Windows XP vollständig geladen war, kehrte die anfängliche Stille zurück. Kein CPU-Lüfter, kein Netzteil und auch der seitlich montierte 120 mm große Lüfter, der etwas Luft ins Innere schaufelte, waren akustisch wahrnehmbar.

Eine Schönheit ist der umgebaute Computer nicht, die Stärken liegen im Kühlsystem.

Der oberer Hochleistungskühlkörper kann auch als Warmhalteplatte dienen.
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- 1 Lautloser Kaffeewärmer inklusive
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