Partner
Prüfstand: Fünf 16x DVD-Brenner für 8.5 GB
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Günstige schnelle Brenner - langsame teure Rohlinge
- 2 – NEC ND-3540A
- 3 – NEC ND-3540A, Fortsetzung
- 4 – Pioneer DVR-110D
- 5 – Pioneer DVR-110D, Fortetzung
- 6 – Plextor PX-740A
- 7 – Plextor PX-740A, Fortsetzung
- 8 – Sony DRU-810A
- 9 – Sony DRU-810A, Fortsetzung

Trotz des Stillstands bei den Schreibgeschwindigkeiten für die Formate DVD-R und DVD+R bei 16-facher Geschwindigkeit werden regelmäßig neue DVD-Brenner auf den Markt gebracht, denn die Performance anderer Schreibverfahren (RW und Dual-Layer) verbessert sich stetig. Aber wie üblich haben Hersteller von Brennern einen Vorsprung gegenüber Herstellern von Rohlingen. Für diesen Artikel waren wir in vielen Geschäften unterwegs, um uns einen Überblick über die derzeit angebotenen Datenträger zu verschaffen. Und wieder einmal war das Ergebnis höchst aufschlussreich: Es gibt zwar 16x-kompatible -R und +R-Rohlinge, aber in anderen Varianten sind sie einfach nicht erhältlich.
Was die beiden wieder beschreibbaren Standards, -RW und +RW, betrifft, so konnten wir nur Datenträger für eine Schreibgeschwindigkeit von 4x ausfindig machen, obgleich Brenner schon in der Lage sind +RW mit 8x-Geschwindigkeit und -RW mit 6x-Geschwindigkeit zu brennen. Für Dual-Layer-Brenner, die mittlerweile eine Geschwindigkeit von 8x erreichen, sind nur 2,4x-Rohlinge erhältlich. Und trotz intensiver Suche konnten wir kein Geschäft finden, das uns Dual-Layer-DVD-Rs verkaufen wollte!
Obwohl die schnelle Verbreitung von Dual-Layer-Brennern dazu beigetragen hat, die beiden Formate -R/RW und +R/RW im Rennen zu halten, hat der +-Standard immer noch einen Vorsprung. Wie die Testergebnisse zeigen, ist die Schreibleistung des +-Standards einfach besser. Aufgrund dieser Tatsache haben wir die Brenner nur mit tatsächlich im Handel erhältlichen Rohlingen getestet, um sicherzustellen, dass unsere Tests echte Alltagsbedingungen widerspiegeln.
Nicht alle für diesen Artikel getesteten Brenner unterstützen die LightScribe-Technologie. Für den Fall, dass Sie nicht mit dieser Technologie vertraut sind, hier eine kurze Erklärung: Mit LightScribe kann man direkt auf der Vorderseite eines Rohlings eine einfarbige "Beschriftung" eingravieren. Hersteller vertreiben mittlerweile zwei verschiedene Brennerarten - mit und ohne LightScribe, wobei die anderen Produktmerkmale dieselben sind. Modelle mit LightScribe kosten etwa 10 bis 15 Prozent mehr. Seit unserem vorangegangenen Artikel hat sich diese Technologie nicht weiterentwickelt. Nur die Datenträger haben sich verändert und werden jetzt in verschiedenen Farben angeboten. Zusätzlich zu den standardmäßigen goldfarbenen Rohlingen gibt es mittlerweile beispielsweise auch blaue, rote und grüne.
