Prüfstand VIA KT333: 18 Boards im Vergleich

19:00 - 10/05/2002 von Frank Völkel
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Auf KT266A folgt KT333 - zu diesem Schritt hat es fast 6 Monate gedauert. Obwohl auf der CeBIT 2002 hinter vorgehaltener Hand sogar schon vom KT400 die Rede war, kommt jetzt erst einmal der KT333 auf den Markt. Und genau in diesem Moment vollzieht sich eine Wandlung am Markt: Galten Boards mit VIA KT266A-Chipsatz bis vor kurzem noch als der letzte Schrei, so verdrängt sukzessive der VIA KT333 den etwas veralteten Vorgänger. Eins steht jedenfalls fest: Anwender, die etwas auf sich halten, werden in jedem Fall den Umstieg planen. Schließlich stehen neben dem erhöhten Speichertakt von 166 MHz auch neue interessante Funktionen auf dem Programm, die der KT266A nicht bietet. Kühl kalkulierende "Rechner" werden allerdings noch abwarten, bis die nächste oder gar übernächste Generation erhältlich ist. Wer auf den KT400 wartet, der sollte noch etwas Geduld haben. Denn: DDR400-Speichermodule kommen auf jeden Fall im neuen mechanischen Design, DDR II/400 genannt, und sind nicht vor 2003 zu erwarten.

Der VIA KT333 unterstützt DDR333 mit 166 MHz Speichertakt.

Im letzten halben Jahr wurden die meisten AMD-Systeme mit einer Platine mit VIA KT266(A)-Chipsatz ausgeliefert. Unter den verfügbaren Chipsätzen für die Athlon-Plattform zeigte der KT266A-Chipsatz mit Abstand die beste Performance bei gleichzeitig hoher Funktionalität. Besonders im Zusammenspiel mit schnellem DDR266-Speicher (CL2) kann ein derartiges PC-System der etwas teureren Konkurrenz von Intel - basierend auf dem Pentium 4 - durchaus das Wasser reichen.

Neu: Die Southbridge des VIA KT333 bietet Ultra-DMA/133-Support.

Das Problem: Nach wie vor ist es die Speicherperformance, die die Entwicklung bei Motherboards vehement vorantreibt. In unserem kürzlich veröffentlichten Artikel Nicht zu bremsen: DDR400 vs. Rambus haben wir gezeigt, welchen Einfluss die Speicherleistung auf die Gesamtperformance hat. Mit steigender Taktrate des Prozessors bremst die begrenzte Bandbreite des Arbeitsspeichers das gesamte System aus. Das gilt für den Intel Pentium 4 ebenso wie für den AMD Athlon XP/MP.

Test-Marathon: Wir haben in einem zweiwöchigen Testparcours insgesamt 18 aktuelle Motherboards mit VIA-KT333-Chipsatz untersucht. Nicht immer verlief bei den Tests alles glatt, nur der direkte Kontakt mit den Herstellern brachte die von uns gewünschten Ergebnisse. Nicht selten wurden die Testdurchläufe mit verschiedenen Bios-Versionen und abgeänderten Einstellungen gefahren. Das Ergebnis - so sind wir der Meinung - kann sich auf jeden Fall sehen lassen: Detaillierte Informationen und Praxiserfahrungen zu jedem Board, dazu 21 verschiedene Benchmarktests mit einem integrierten Leistungsvergleich von VIA KT333, KT266A und KT133A.

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