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Ohne USB-Stick ist kein Booten möglich

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18:00 - 03/12/2004 von Siggy Moersch

Bei der Software-Installation vom Radix Protektor wird automatisch eine neue Partition angelegt. Auf dieser werden die einzelnen Speicherpunkte, ein so genannter Snapshot des Betriebssystems gespeichert. Für einen Snapshot werden 10 bis 15 MByte Speicherplatz auf der Festplatte benötigt. Nach dem ersten Neustart kann man nun den ersten Snapshot anlegen und später beliebig oft benutzen. Jedoch muss beim Booten der USB-Stick im PC oder Notebook stecken, denn ab diesem Zeitpunkt heißt es: Ohne dem Radix Protector geht nichts mehr. Erst wenn beim Neustart die Hardware erkannt wird, startet die Radix-Partition. Von hier aus lassen sich die einzelnen Snapshots verwalten und auswählen. Mit der MLP-Version lassen sich bis zu 32 Speicherpunkte setzten und jederzeit nach einem Booten des Rechners nutzen. Die SLP-Variante der PCI-Karte arbeitet nur mit einem Speicherpunkt. Diese Hardware ist für den Einsatz an Schulen oder in Internet Cafes gedacht, wo man schnell und effektiv zu einem funktionieren Systemzustand zurückkehren muss.


Maximal 1 GByte wird auf der Festplatte benötigt

Software und Installation

Die Installation des Radix Protector ist sehr einfach und benötigt keine weiteren Vorkenntnisse von Windows oder der Computer-Hardware. Auf der beiliegenden CD befinden sich alle Treiber für den USB-Stick. Nach dem Einlegen des Mediums startet die Software-Installation automatisch. Der Anwender muss nur noch ein paar Angaben zum System machen. Abgefragt werden die Verzeichnisse vom "Eigenen Dateien"-Ordner und das Datenverzeichnis von Outlook oder Outlook Express. Alle Dateien die sich in diesen Unterverzeichnissen befinden werden bei einem späteren Wiederherstellen nicht zurückgesetzt. Das könnte sonst zu fatalen Fehlern führen, wenn man zum Beispiel eine fertige Diplomarbeit mit einer früheren und unfertigen Version überschreibt. Nur Dateien die sich außerhalb angegebenen Verzeichnisse befinden - also besonders der \Windows\- und der \Programme\-Ordner - werden bei einer Wiederherstellung restauriert. Für die einzelnen Speicherpunkte wird eine eigene Partition erstellt, die 500 oder 1000 MByte von der Festplatte abzwackt. Das Anlegen dieser Radix-Partition erfolgt automatisch, wobei der Anwender nur die Größe bestimmen kann. Nach einer Defragmentierung der Festplatte installiert sich ein Bootloader, der die Radix-Partition vor dem eigentlichen Betriebsystem setzt. Über diesen Loader wird ab sofort dann der Rechner gebootet.

Die notwenigen Treiber befinden sich auf einer 8 mm kleinen CD

Das Dokumenten- und Outlook-Verzeichnis müssen bei der Installation angegeben werden

Separater Passwortschutz für User und Manager
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