Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weiteres aus Speicher & Netzwerk
Alle Weiteres aus Speicher & Netzwerk Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

Wie funktioniert Fernwartung?

Seite zurück Seite vor
17:52 - 20/09/2006 von Daniel Schuhmann

Das Funktionsprinzip von Remote-Administrationstools ist verblüffend einfach. Im Allgemeinen bestehen solche Produkte aus zwei Programmen, dem Client und dem Server.

Der Client ist auf dem Rechner installiert, den der Anwender bedient. Meist besteht ein Client-Programm aus einem ganz einfachen Fenster, in dem die Daten des anderen Rechners angezeigt werden können.

Das Serverprogramm ist auf dem Zielrechner installiert, der gesteuert werden soll. Meist hat ein Server überhaupt keine Programmoberfläche sondern lediglich eine Konfigurationsschnittstelle.

Soll nun der Rechner gesteuert werden, verbindet sich der Client mit dem Server. Es werden Benutzerdaten und Passwörter übermittelt, um sicherzustellen, dass der Zugriff erlaubt ist. Anschließend macht der Server einen Screenshot des Bildschirms und übermittelt diesen an das Clientprogramm, wo genau dieser Bildschirm angezeigt wird. Der Client wiederum gibt sämtliche Mausbewegungen und Tastendrücke an den Server weiter, der diese auf dem Zielsystem ausführt. Gleichzeitig überwacht der Server in regelmäßigen Abständen den Bildschirm und gibt diese Informationen an den Client zurück, so dass im Clientprogramm immer der aktuelle Bildschirminhalt des Servers angezeigt wird.

Schnelle Übertragung

Fernwartung ist immer langsamer als das direkte Arbeiten am Rechner. Der Grund hierfür liegt im langsamen Bildaufbau. Um flüssig arbeiten zu können, müsste der gesamte Bildschirmbereich mindestens 25 mal je Sekunde übertragen werden - für diese gewaltigen Datenmengen reichen selbst die schnellsten Netzwerkleitungen nicht aus. Daher überprüft der Server, was sich am Bild ändert und sendet nur diese Änderungen über das Netzwerk.

In der neuen Radmin-Version 3 ist der Bildaufbau noch schneller. Der Grund hierfür ist ein virtueller Gerätetreiber, der sich zwischen Windows und den eigentlichen Grafiktreiber hängt. Mit diesem Treiber bekommt der Remote-Server sämtliche Änderungen des angezeigten Bildes sofort mit und muss nicht manuell Stück für Stück das Bild von Windows abfragen.

Gerätetreiber für schnellere Übertragung. Normalerweise bekommt der Anwender von diesem Treiber nichts mit.
Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 21/09/2006 08:48
Ausblenden
-0+

und jetzt noch ein vergleichender test. zwischen den verschiedenen am markt befindlichen produkten.

Neakur 21/09/2006 19:01
Ausblenden
-0+

Genau, zum Beispiel ssh bzw. scp, zum Dateien-Kopieren übers Netzwerk ;)

na gut, dann halt was zum drin-rum-klicken: VNC oder so . gibts das zum Beispiel auch für Windows?

MrMorpheus 21/09/2006 23:54
Ausblenden
-0+

@Neakur . ja gibt es hier

Ein test zwischen Radmin, RealVNC und Windows Remote im Windows Bereich und ein test von Radmin, Putty bzw. SSH und RealVNC im Linux Bereich wäre interesant.
Vieleicht auch noch ein gemischte Variante Linux -> Windows und Windows -> Linux

=)

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen