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19:00 - 11/06/2004 von Patrick Schmid

Es gibt eine ganze Reihe von Features im Zusammenhang mit RAID-Arrays, von denen wir vor der Vorstellung der Controller zwei ansprechen wollen. Nicht immer ist es nämlich mit der Inbetriebnahme eines Laufwerksverbundes getan.

Online-Kapazitätserweiterung

Für zukunftsbedachte Anwender sehr empfehlenswert: Wird dieses Feature unterstützt, so erlaubt der Controller im Prinzip lediglich die Änderung der Array-Grösse im laufenden Betrieb. Wichtig ist dies vor allem dann, wenn das Array vergrößert werden soll. Beispiel: Vier Festplatten à 160 GB sollen durch vier Modelle mit jeweils 250 GB ausgetauscht werden, um die Gesamtkapazität zu steigern. Es müssen nun nach und nach einzelne Festplatten des Arrays durch die größeren Modelle getauscht und das Rebuild aktiviert werden. Sind alle vier Laufwerke erneuert, so kann die Kapazität im laufenden Betrieb vergrößert werden.

RAID-Level Migration

Unter der Migration eines RAID-Levels versteht man die Wandelung eines RAID-Typs in einen anderen. Soll z.B. ein RAID 5 aus Performance-Gründen in ein schnelleres RAID 0 umgewandelt werden, so ist dies - die Unterstützung des RAID-Controllers und seiner Software vorausgesetzt - oftmals möglich.

SATA-RAID: Kleckern oder Klotzen?

Schon zu Beginn des Tests deuten sich zwei Klassen von SATA-Controllern an: Solche, die aus der Low-Cost-Schieme stammen und heute die Einstiegsbereiche des Servermarktes für sich beanspruchen und dann natürlich die Modelle der großen Controller-Spezialisten, die ihr gesamtes Know-How zum Premium-Preis in diesem Markt unterbringen wollen.

Die Entscheidung, ob nun ordentlich investiert werden sollte, oder ob ein einfaches Modell genügt, ist sicherlich nicht leicht. Wir können diese nur auf den Anwendungszweck zurückführen: Ein vielseitiger, teurer Controller macht in einem durchschnittlich belasteten Webserver oft nur wenig Sinn, da hierbei ein RAID 1 in vielen Fällen mindestens gleich gute Performance liefert. Hohe Speicherkapazität wird in diesem Bereich ohnehin selten benötigt.

Anders sieht das ganze z.B. bei einem File- und Workgroup-Server aus. Das "Herz" eines jeden kleinen Unternehmens sollte 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr verfügbar sein. Da hierbei schnell auch Platzmangel aufkommen kann, sind die bereits angesprochenen Features im Zweifelsfall doch empfehlenswert.

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Kommentare zum Beitrag
w_ing 17/12/2007 22:17
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-0+

...mal wieder:
- GUTE ANSÄTZE
- VIEL ARBEIT GEMACHT
a b e r
- warum keine Tabelle zu Übersicht/ zum Vergleich
(glaubt Ihr wirklich, das es den Lesern Spaß macht, die Teilergebnisse selbst zusammenzusuchen?)
- Schade, wieder nur ein WindowsSystem (kein Linux, OS X, etc. ...wenigstens als Tabellensicht zur den Treibern)

NAJA - viel eich t wird´s ja nochmal was - irgendwann...

rafal 19/03/2009 14:47
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-0+

hallo w_ing,
ich habe einen super controller gefunden.
er ist windows, Linux und Mac kompatibel.
sehr günstig.
es gibt den in PCI, PCI-X 64bit und PCIe.
schau mal unter www.leaf-computer.de

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