Partner
Speichersysteme auf Basis des RAID Level 5 sind heute nicht mehr wegzudenken. Dennoch sind diese nicht perfekt, denn sie vertragen lediglich den Ausfall einer einzelnen Festplatte. Was auf den ersten Blick nicht problematisch erscheint, kann im ungünstigsten Fall in einem Datenverlust enden. Fällt eine Festplatte tatsächlich aus, so muss diese schnellstens ersetzt werden. Im Idealfall steht im System bereits ein Reservelaufwerk bereit, ein so genannter Hot Spare. Ist dieser nicht vorhanden, kommt es auf die Reaktionszeit der Administratoren an. Ist am Wochenende niemand verfügbar, der das defekte Laufwerk austauscht und das RAID 5 wiederherstellt, so bleibt das Array ungeschützt wie ein RAID 0. Jeder weitere Defekt führt unweigerlich zum Totalverlust der Daten - eine Wiederherstellung bei Datenrettungsunternehmen wie CBL oder Ontrack ist sehr teuer.
Doch auch sobald das defekte Laufwerk ersetzt ist, besteht noch Gefahr, denn der RAID-Controller muss anhand der Paritätsinformationen die fehlenden Datenblocks im laufenden Betrieb wiederherstellen und auf das ausgetauschte Laufwerk schreiben. Dieser Vorgang nennt sich Rebuild und beansprucht die Array-Laufwerke nochmals. Das Problem in der Praxis liegt darin, dass nach gewisser Beanspruchung, beispielsweise ein paar Jahre, oft auch mehrere Festplatten fast gleichzeitig oder innerhalb kurzer Zeit nacheinander ausfallen können.
RAID Level 6 im Detail

Um diesem Horrorszenario zu entkommen, bietet sich die Generierung eines zweiten Paritäts-Layers an. RAID 6 macht nichts anderes: Über bereits erstellte und mit einer Paritätsinformation versehene Stripes erstellt der Controller ein weiteres Paritätsset. Dies kann entweder über Reed-Solomon-Codes geschehen, die in aller Regel bei digitaler Datenübertragung als so genannte Vorwärtsfehlerkorrektur eingesetzt werden. Allerdings bedeutet dies Bedarf an zusätzlicher Hardware. Areca geht daher den einfacheren Weg und versieht das Stripeset schlicht mit einem zweiten Paritätssatz via XOR-Berechnung - auch wenn dies trotzdem einen zusätzlichen Baustein aus eigener Entwicklung notwendig macht.

So wie das für mich bei den Benchmarks aussieht hat der Acreca in einem PCI-X 100Mhz stckplatz gesteckt der sich noch bei bandbreite mit einem Lan-controller teilen musste da max. 800MB/s bei PCI-X 100Mhz möglich sind. Der 3Ware hat mit sicherheit in einem PCI-X 133Mhz Steckplatz gesteckt mit dem max 1064MB/s möglich sind. Also Test nochmal machen und dann auf die richtige Konfiguration achten damit nicht die Ergebnisse verfälscht werden. Aber falls ich falsch liege lass ich mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen.