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Raptor mit X-Faktor: Die neue WD1500AD
1 - RAID oder Raptor?

WD360 Raptor
auf den Markt. Eine im Vergleich zu SCSI-Festplatten preisgünstige Alternative sollte sie sein. Der Erfolg gibt dem Hersteller Recht, jedoch fanden vermutlich mehr dieser Laufwerke den Weg in die Rechner leistungsbewusster PC-Enthusiasten denn in Serversysteme. Das neue Topmodell bietet 150 GB, eine gute Portion mehr Leistung und ist endlich auch offiziell auch für den High-End-PC Zuhause oder im Büro zu haben. Raptor-X nennt sich das gute Stück, das zum Pflichtbestandteil eines Nonplusultra-Rechners werden könnte.
Wenn man sich nun schon an Enthusiasten wendet, muss auch etwas ganz besonderes angeboten werden. Western Digital hat sich dazu entschlossen, die Raptor-X mit einem so genannten Clear Cover auszustatten. Allein diese Tatsache ist bereits interessant, denn WD zählt im Festplatten-Sektor zu den Unternehmen, die konservativ agieren. Im Mittelbereich der Laufwerksoberseite wurde ein Stück transparentes und beschichtetes Polycarbonat eingesetzt, welches einen Blick ins Laufwerksinnere ermöglicht - und zwar auch (und vor allem) im Betrieb.
Auf der Website wdraptorx.com beschreibt der Hersteller dabei die technische Vorgehensweise, denn hinsichtlich der Druckverhältnisse und Temperaturbelastung waren Hürden zu überwinden. Auch elektrostatische Entladungen muss das Material weiterleiten können. Das Ergebnis ist ein Laufwerk, wie Sie es vielleicht bereits auf Messen oder anderen Demonstrationen gesehen haben. Teildurchsichtige Gehäuse sind nun allerdings in einem Serienmodell zu haben.
Für Anwender, die das Clear Cover in die Kategorie "Schnickschnack" einordnen, oder für den Einsatz in Servern und Workstations empfiehlt sich weiterhin die reguläre Raptor (ohne das X), nun eben als WD1500AD. Diese gleicht technisch der Raptor-X, kommt jedoch ohne das Sichtfenster und ist somit ein wenig günstiger zu haben.
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